The Beloved – Sweet Harmony (1993; Conscience)

Sommersonntagmorgenmusik.

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Saint Etienne – Last Days of Disco (2012; Words and Music by Saint Etienne)

Words and Music by Saint Etienne ist das erste Album der Band seit 7 Jahren und dementsprechend gross war die Vorfreude und die damit verbundene Erwartung an eine meiner All-Time-Favorite-Band, welche auf WANBSE weiterhin irgendwo im Bermuda-Dreieck zwischen elektronischer Tanzmusik und sentimentalem Pop der 60er-Jahre musiziert. Und ja, alles wurde gut und noch besser gemacht. Hier reiht sich Hit an Hit. Sommer-Sonne-Sonnenschein wo man hinhört. Und somit steigt nun auch täglich der Vorfreudepegel anlässlich meines Besuches des Primavera Sound Festivals nächste Woche in Barcelona. Saint Etienne werden da unter geschätzten 1‘000 anderen Bands auch spielen und haben dann hoffentlich auch den einen oder anderen Klassiker mit im Gepäck dabei haben. Mehr darüber dann demnächst auf diesem Kanal.

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Seelenluft – Baby Baby (2004; The Way We Go)

Gestern fand der erste Halbfinal des Eurovision Song Contest, den Paralympics des Pops, in Baku statt. Wie immer kamen die übelsten der schlimmen Songs in den Final und wie immer hiess es für die Schweiz mit den Tessinern Sinplus schon nach dem Halbfinale Arrivederci, Adieu und Tschüss. Klar, war kein Prachtssong, aber im Vergleich zu Albanien oder Moldawien doch eine Wohltat. Vielleicht hätten die Schweizer, analog den Russen, auch ein paar Rentner und Scheintote, die zu elektronischer Ballermann-Musik mit dem Rollator die Hüften schwenken, nach Aserbaidschan schicken sollen. Vielleicht klappts dann ja nächstes Jahr.
Ähnliches, wenn auch musikalisch ein kleines bisschen anspruchsvoller hat der Schweizer Beat Solér aka Seelenluft schon vor ein paar Jahren in seinem Clip zu Baby Baby umgesetzt. Ein richtiger Evergreen made in Switzerland.

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180 Tage Zürich


Exakt vor einem halben Jahr bin ich in die Stadt Zürich gezogen. Mehr oder weniger kurz zusammengefasst lässt sich sagen, dass dies eine gute Entscheidung war. Nebst mehr Flexibilität, schätze ich vor allem das für Schweizer Verhältnisse schier unendliche kulturelle und vor allem kulinarische Angebot der Stadt (gab es zuvor in Zürich auch schon, war aber meist mit mühsamen Pendeln verbunden). Um diesen kulinarischen Angeboten und Schlemmereien ohne Schäden gesundheitlicher Natur nachkommen zu können, führen mich meine extrem hässlichen, aber sehr praktischen Jogging Schuhe nun immer öfters auf den den Üetliberg, den Zürcher Hausberg. Gute 400 Meter Höhenmeter werden jeweils in kürzester Zeit überwunden, was in Anbetracht der tollen Aussicht über die Stadt und den malerischen See zum Glück mehr Spass als Last ist. Meistens jedenfalls. Aber auch ohne Anstrengung bereitet das Stadtleben natürlich viel Spass, auch wenn die beiden städtischen Fussballvereine derzeit in einer Krise stecken (was mir ja bei den Grasshoppers noch egal wäre…).
In der Aufzählung nicht vergessen gehen dürfen Tim & Puma Mimi, meine derzeit neuesten und liebsten Elektropopper. Die haben soeben das schnieke Album Stone Collection of Tim & Puma Mimi veröffentlicht, welches derzeit mit knallig bunter und oft holpernder Tanzmusik ordentlich den Zürcher Stadtdschungel aufmischt. Nebst dem eher gesitteten, dafür umso eingängigeren Spiderweb gibt es als Zugabe noch den “Klassiker“ Aquarium zu sehen und hören. Enjoy.


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Burial – Ashtray Wasp (2012; Kindred EP)

Und wenn ich doch schon bei der Auslotung der unendlichen Weiten und Tiefen angekommen bin, soll hier auch noch erwähnt werden wie toll die diesjährige EP Kindred vom Dubstep König Burial geworden ist. Der hier präsentierte Song hat einmal mehr das Zeugs zum Song des Jahres. Eine Wohltat für die Ohren. Und das Tolle daran ist, das man das Teil zusammen mit der nicht minderguten Street Halo EP nun auch auf CD erwerben kann. Das krasse Gegenteil zu Burials Meisterwerken wäre dann in der Musik des Emo-Dubstep-Heinis Skrillex zu finden. Ich muss jetzt schon einmal erwähnen, wie unterirdisch schlecht dieser ist. Eine Folter für sämtliche Ohren dieser Welt. Oder wie es der User Hawaiian auf www.cede.ch noch treffender formulierte: Diese “Musik” hat in etwa den Charm, wie wenn ein Schweinetransporter in einen Leerguttransporter kracht…. Danke für die Kenntnisnahme.

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Actress – Caves of Paradise (2012; R.I.P.)

Damon Albarn macht nicht nur Musik, nein, er veröffentlich als Teilhaber des Labels Honest Jon’s auch noch Anderer-Leute-Musik. Tolle Musik sogar. So wie zum Beispiel die vom britischen  Soundbastler Darren Cunningham aka Actress, welcher in den gleichen morbiden Tiefen und Weiten forscht, wie das Dubstep-Wunder Burial.  Weitere Infos und detailliertere Produktangaben sind dann wie immer im weltweiten Netz zu finden.

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Damon Albarn – The Marvelous Dream (2012; Dr Dee)

Damon Albarn ist schon ein Tausendsassa. Erst veröffentlichte er letzten Herbst mit ein paar Freunden unter dem Namen DRC Music einen kruden Mix aus westafrikanischen Klängen, Pop, Hip Hop und Elektronika. Es folgte Anfang dieses Jahres die Supergroup Rocket Juice and the Moon (mit Flea von den Chili Peppers sowie dem Dummer Tony Allen), welche vor allem auf kurze und knackige, leider auch etwas halbgare Songs mit funky Bassläufen setzte und bevor er dann im August zum Abschluss der Olympiade mit seiner Stammband Blur den Londoner Hyde Park rocken wird, veröffentlichte er kurzerhand noch sein erstes Solalbum Dr Dee. Dr Dee ist eine Oper inspiriert vom gleichnamigen, im 16. Jahrhundert lebenden englischen Mathematiker, Universalgelehrten und Berater Königin Elizabeths der I. Ein ziemlich komplexes Werk mit pastoralen Chören, teilweise ziemlich oppulenten Arrangements sowie mit, und das ist das tolle daran, ein paar der, Zitat Der Spiegel, leuchtendsten, herzerweichendsten Songs, die Albarn seit “1992” und “Out Of Time” geschrieben hat. The Marvelous Dream ist so einer.

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