Prefab Sprout – Appetite (1985; Steve McQueen)

♥ Lieblingslied.

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Saint Etienne – Tonight (2012; TBA)

Gerade vorhin sabbelte ich ja die Blogger-Welt noch über  Midlife Crisis, Rock and Roll und altem Krams aus den 90-ern voll. Kaum war der Artikel losgeschickt sehe ich das hier:  Saint Etienne. Neues Album nach 7 Jahren. Erste Single: Tonight. Ein toller, eurodanceinfizierter Song, wie es ihn zwar schon haufenweise gibt, aber von Saint Etienne halt doch immer wieder von neuem ins Gute transportiert wird. Ich bin aus dem Häuschen. Hallelujah!

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The Jesus Lizard – Puss (1992; Liar)

Krach, Krach und noch mehr Krach. Man könnte meinen ich stecke derzeit in einer Midlife-Crisis. Soweit ist es gottlob dann doch noch nicht. Ich ziehe, wie die aufmerksamen Leser sicherlich schon bemerkt haben, derzeit die dreckig hingerotzten, teils auch etwas schrofferen Soundwände dem glattpolierten und melancholischen Pop-Entwurf vor. Nach unerklärlicher,  jahrelanger Ignoranz musste das Bedürfnis ja auch irgendwann in mir wieder aufkeimen.  Am liebsten dazu gleich noch einen psychotisch theatralischen Sänger, der wie ein Gekidnappter mit klebebandzugetaptem Mund klingt. Dieser raren Spezies gehört David Yow von The Jesus Lizard , einer Post-Hardcore/Noise-Rock oder weiss der Geier was Band, an, die vor allem in den frühen 90-er Jahren und den beiden Alben Liar und Goat im Untergrund für ziemlich Furore sorgten.
Ab morgen höre ich dann aber nur noch Lana Del Rey, welche ja derzeit auch für ziemlich Aufsehen besorgt ist. Im Untergrund wie auch in der schönen und glattpolierten Welt. Ich bin jedenfalls auf das Debüt Album gespannt.

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McLusky – To Hell with Good Intentions (2002; McLusky Do Dallas)

To Hell With Good Intentions ist an Grossschnäuzigkeit kaum noch zu übertreffen. In nur 2 Minuten und 27 Sekunden degradieren McLusky die Konkurrenz zu Statisten. Zumindest im Jahre 2002 waren die walisische Band eine Macht in Sachen Zynismus und Wahnsinn. Knochentrockene und harte, auf den Punkt gespielte Songs.

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The Dead Kennedys – Kill The Poor (1980; Fresh Fruit for Rotting Vegetables)

Diesen Mittwoch ist es im schweizerischen Davos mal wieder soweit. Gesindel trifft sich mit Gleichgesinntem und diskutiert bei Kaviar und Champagner, „brut“ notabene, über die bestmögliche Art der erfolgreichen Akkumulation des Eigenkapitals. Eine besonders anstrengende Sache und so verstehe ich auch, dass nach getaner Arbeit die eine oder andere Massage hinter dem roten Vorhang fällig wird. Zum Glück gibt es da ja noch den vom aussterben bedrohten Steuerzahler. Mr. Biafra, ich übergebe das Wort…

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Lisa Germano – Geek The Girl (1994; Geek The Girl)

Die guten Platten im neuen Jahr lassen noch etwas auf sich warten. Zumindest bis diesen Freitag. Daher bleibt noch ein wenig Zeit übrig, um ein paar weitere Goldies in die Runde zu werfen. Solch einer ist Geek The Girl der italo-amerikanischen Songwriterin und Geigerin Lisa Germano. Zu hören sind zwölf traumwandlerische Popsongs, die sich in Selbstzweifel und -Verachtung suhlen,  trotzdem aber nie zu depressiv rüberkommen. Nachprüfen kann man das am besten im hier präsentierten, gleichnamigen Titelsong. Dieser ist wohl auch der heimliche Hit der Platte, obwohl es ziemlich vermessen wäre, diese wirklich tolle Platte auf diesen „heimlichen“ Hit zu reduzieren. Er war es jedoch, der mich damals in die geheimnisvolle Welt Lisas entführte. Genauso hätten es aber das verhuschte Cry Wolf oder das ziemlich verstörende … A Psychopath verdient, an dieser Stelle Song des Tages zu werden. Was nicht ist kann ja noch werden. Letzteres sorgte damals für ziemlich Furore. Verwendete Lisa Germano im Song doch einen reellen Tonbandmitschnitt eines 911-Notfall-Anrufes, auf welchem eine Frau von einem Einbrecher arg bedrängt wurde. Stoff aus denen Albträume sind. Leider konnte Lisa Germano bis dato ihren Status des ewigen Kritikerlieblings nie ablegen. Verdient hätte sie es allemals.





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The Holiday Crowd – Never Speak Of It Again (2012; Over The Bluffs)

Von guten, Smiths-geprägten Indiepop Kapellen kann es eigentlich nie genug geben. Im Fall der kanadischen Band The Holiday Crowd, welche sehr stark an das verregnete  Manchester der 80-er Jahre erinnern, trifft „gut“ auch definitiv zu. Besonders Never Speak Of It Again von der nächsten Woche erscheinenden EP Over The Bluff ist ein fantastisches Stück Musik.

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Jacques Brel – Amsterdam (1964, Olympia 64)

Mit Inbrunst besang der Chansonnier Jacques Brel 1964 den Hafen von Amsterdam, dem Ort des Lustgefühls, dem Vergnügungsviertel der Matrosen an welchem unweigerlich irgendwann die Tristesse des Morgengrauens eintrifft.

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George Michael – Jesus To A Child (1996; Older)

George Michaels letztes Album mit eigenen Songs  ist schon vor einer halben Ewigkeit erschienen, trotzdem ist er alles andere als ein Old Nobody.  Auch sein Jesus to a Child berührt im Jahre 2012 immer noch tausend Tränen tief. Anhören, zurücklehnen und geniessen.

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Chrysta Bell – Real Love (2011; This Train)

Apropos David Lynch. Wer mit seinem Solo-Effort nichts anzufangen wusste, sollte vielleicht mal bei Chrysta Bell reinhören. Lynch hat produziert und auch sonst einen wesentlichen Teil am Songwriting beigetragen . Und wenn einem diese Chanteuse im sehr ästhetischen Clip von Real Love an die geheimnisvollen, weiblichen Charakteren des Lynch-Kinos erinnert, mag dies wohl kein Zufall gewesen sein. Eine sehr schöne Platte wie ich finde, auch für Nicht-Lynch-Liebhaber


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