Archiv der Kategorie: Song des Tages

Jeff Alexander – Come Wander With Me (1968)

Ein paar schöne Bilder aus dem dann doch eher langatmigen Film Brown Bunny von Vincent Gallo. Dazu die eher spröde Musik von Jeff Alexander, die während 3 Minuten, die im Film dargestellte und zelebrierte Trostlosigkeit perfekt untermalt.

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Lina Tullgren – Face Off (2017; Won)

Man könnte meinen, die Schweiz liege irgendwo zwischen Portugal und den Kapverdischen Inseln. Jedesmal wenn es schneit versinkt die Alpennation in ein Riesenchaos. So auch gestern. Da kam ich doch relativ gut bedient aus der Betriebsweihnachtsfeier raus und wollte mit dem letzten regulären Bus mich nach Hause chauffieren lassen. Nix da. 10cm Schnee und alles kreuz und quer auf der Strasse am stehen. Somit mehr oder weniger vom einen Stadtende ans anderer Stadtende gelaufen und tief in der Nacht mit kaputten Füssen und halb durchgefroren dann nach Hause gekommen. Immerhin war ich wieder nüchtern. Zum Glück hatte ich noch etwas Stoff auf dem Handyakku und so konnte ich den nächtlichen Winterspaziergang mit etwas Musik untermalen. Und die passte mal wieder wie die Faust aufs blaue Auge. Lina Tullgren, ein Name den man sich merken muss.

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Sophia – The River Song (2017; Live in De Kreun)

Während es gestern spätabends draussen schneite, lärmte im Bogen F Gottes Maschine als würde es um Leben und Tod gehen. Fantastisch, was Sophia während den über 2 Stunden den gut 150 Zuschauern boten. Ich würde heute, wäre die Tournee nun nicht vorbei, doch glatt noch für ein par Gigs hinterherfahren. Man hatte das Gefühl, das die legendären God Machine aus den Trümmern ihres Schicksals wiederauferstanden seien. Vor allem beim ziemlich intensiven, wuchtig-rythmischen Schluss vom River Songs stellte es einem sämtliche Achselhaare senkrecht. Geilomat. Da ich selber an Konzerten nicht mitfilme, hab ich mich auf Youtube ein wenig umgeschaut und dieses schöne Beispiel vom River Song, aufgenommen in Belgien vor gut 2 Wochen, gefunden um ihn dann auch gleich zum heutigen Song des Tages zu ernennen. Ab Minute 6, mann o mann!!! Schön, dass es noch Bands gibt, die sich im Livegewand sowas von neu erfinden können. Konzert des Jahres. Danke

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Sophia – Within Without (1998; The Infinite Circle)

Ihr wolltet von mir schon immer ein Autogramm?! Na dann los in den Zürcher Bogen F heute Abend. Sophia spielen da heute ein Konzert und man wird meine Wenigkeit sicher das eine oder andere Male an der Bar beim Biernachschub abholen sichten. Auch wenn ich mich in den letzten Jahren vor allem auf das Vergöttern der ersten beiden Sophia-Alben konzentrierte und entsprechend den Rest nur so nebenbei wahrgenommen habe, freu mich doch ziemlich riesig auf Robin Proper-Sheppard und Band. Weil Dezember, weil kalt und grau draussen, weil ich morgen nicht arbeiten muss weil ganz wichtig:  Schwermut am Sonntag doch was ziemlich Schönes ist.

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Traveling Wilburys – Not Alone Anymore (1988; Volume 1)

Seit rund 2 Monaten ertappe ich mich immer mal wieder beim Hören von Volume 1 der Traveling Wilburys. Die Traveling Wilburys sind unter all den Supergroups wohl die grösste, die es je gegeben hat.  Roy Orbison, Bob Dylan, George Harrison, Tom Petty und Jeff Lynne, alles Namen die Rockgeschichte geschrieben haben. Damals als 11 jähriger hab ich mir die Platte nach der Präsentation in der sonntäglichen Hitparade vom hart ersparten Taschengeld gekauft. Vor allem weil ich fucking erwachsen sein wollte und die TW’s waren ja sowas wie Erwachsenenmusik. Heute, leicht angerostet und auch sonst nicht mehr ganz sauber in der Birne, versetzt mich der Konsum eben diese Platte immer wieder in eine Zeit vor dieser. Und ab und zu, aber wirklich nur ab und zu, denke ich dabei, dass das Erwachsensein irgendwie doch Scheisse ist.

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Angel Olsen – Sweet Dreams (2017; Phases)

Zur Überbrückung der Zeit zwischen dem letzten und dem vermutlich irgendwann erscheinenden, neuen Album hat die gute Angel Olsen, oder war es doch die Plattenfirma, ein wenig in den Archiven gewühlt und die ziemlich hörenswerte Sammlung aus Demoaufnahmen, Outtakes und Coverversionen namens Phases auf den Weihnachtsmarkt geworfen.  Die Sammlung besteht aus meist ruhigen und introvertierten Songs, die besonders an düsteren Wintertagen, an denen Heizungen und Warmwasser komplett ausgefallen sind, für eine wenig Wärme und somit Freude bereiten. Das etwas flotter vorgetragene Sweet Dreams, mein Albumfavorit, ist da dann schon die Ausnahme.  Hörtipp!

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Tawiah – Don’t Hold Your Breath (2017; Recreate EP)

Ruhig war es die letzten Tage auf diesem Kanal. Kein Wunder, setzte doch eine ziemlich üble Virusinfektion Call Me Appetite regelrecht ausser Gefecht. Seit gestern jedoch wieder so richtig fit und so sollte die Wiedergenesung mit ein wenig Livemusik begossen werden.  Geschlafen hatte ich die letzten Tage ja genug. Nebst dem eigentlich schon lange in der Agenda vorgemerkten Konzert von Moses Sumney stand dann noch kurzfristig der Gig der Posthardcore-Legenden Quicksand auf der To-See-Liste.  Ich ging dann trotzdem zu Moses, was im Nachhinein ein guter Entscheid war. Erstes war das Konzert bestuhlt und zweitens eröffnete der wohl beste Voract seit irgendwie geschätzten 10 Jahren den wirklich sehr gelungen Abend. Tawiah nennt sich die selbstbewusste und sehr sympathische junge Dame und wusste nebst ihrem ziemlich imposanten Stimmorgan auch mit genauso ziemlich guten Songs irgendwo zwischen Folk, Soul und Sampling zu überzeugen. Somit bleibt mir heute auch gar nichts anders übrig, als diese mit Bestimmtheit bald etwas bekanntere Künstlerin hier und jetzt ein wenig zu feiern.

 

 

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