Tag Archives: Heartland Rock

The War On Drugs – Change (2021; I Don’t Live Here Anymore)

Letzter Arbeitstag des Jahres! Pendenzen sind abgearbeitet, das Homeoffice aufgeräumt, somit noch etwas Zeit sich im Nostalgiebad zu suhlen. Auch wenn ich von der berühmt berüchtigten Vorweihnachtsstimmung bislang noch rein gar nichts aufgesogen habe, freue ich mich langsam ein wenig auf die kommenden Feier- und Feststage, vor allem aber auf die Ferien. Und so höre ich mir zur Einstimmung auf eben diese Tage noch durch ein paar Empfehlungen aus diversen Jahresendlisten. Man will ja nicht alles verpasst haben. In zahlreichen dieser Listen tauchen da auch War on Drugs auf. Ein Band, der ich eher zwiespältig gegenüber stehe und grundsätzlich immer ein wenig überbewertet fand. Klar, der 80-er Vibe spricht mich schon auch an, besonders in Momenten wie diesen. Dann bekomm ich bei den ausufernden Songs gerne mal Gänsehaut, wobei auf dem neuen Album der längste Song “nur” noch sechseinhalb Minuten dauert. Jedoch muss man auf I Don’t Live Here Anymore wiederum feststellen, dass doch viele Songideen (dreist?) geklaut sind. Das Intro zum Titelsong zum Beîspiel. Ist halt doch mehr Boys of Summer als einem kurz vor Weihnachten lieb ist. Oder irgendwo meinte ich auch die In The Air Tonight Gedenkfanfare aufgeschnappt zu haben. Generell hört man auf I Don’t Live Here Anymore viel mehr Synthies als früher, was mir persönlich ganz gut gefällt und so ertappe ich mich nun doch schon seit ein paar Stunden am Repeattaste bedienen. Manchmal ist es halt schon schön, wenn man sich per Knopfdruck auf eine kleine Zeitreise beamen kann.

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Bon Jovi – Blood in the Water (2020; 2020)

Zu Jon Boy und Mannschaft muss man wohl nicht mehr viel sagen. Man hasst oder man liebt sie. Weiteres entnehme man diesem Blog.

Nun ist endlich 2020 draussen. Ein grosser Wurf! Ein musikalischer Zeitzeuge, der den Scherbenhaufen U S of A im Jahre 2020 portraitiert. Unerwartet politisch und oft auch sehr melancholisch und nachdenklich. No more I love you’s! Und dann irgenwann taucht gegen Ende des Album diese Perle vor dem Herrn auf. Ich behaupt jetzt mal, mit Blood in the Water knallt uns Jon gar einer seiner Besten überhaupt vor den Latz. Dry County lässt grüssen. Gänsehaut. Hymne. Gross!

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Bon Jovi – Unbroken (2019)

Bleiben wir noch ein wenig beim “Classic Rock”. Würde War on Drugs oder sonst so ein Name eines super-szenigen veganen Hipstervogels draufstehen, das Teil würde ohne Ende gefeiert werden. So ist es halt “nur” ein brandneuer Song des ergrauten Jon Bon Jovi und seiner Mannschaft. Ein ziemlich guter, wie ich finde. Stilistisch bewegt sich die Band immer mehr in Richtung Heartland Rock, hier noch mit leichtem U2-Einschlag. 2020 soll dann das neue Album Bon Jovi – 2020 folgen und gemäss diversen Berichten wird es nebst eher politischen Songs noch weitere “Hymnen” für die US-Veteranen darauf zu hören geben. Ich bin gespannt. Der Vorabbote, ist wie erwähnt, schon mal richtig spitze.

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