Tag Archives: Hamburg

Sophia Kennedy – Orange Tic Tac (2021; Monsters)

Die erste Hitzewelle 21 ist vorüber und übrig bleibt vorerst der Soundtrack zum bisherigen Sommer.

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Die Regierung – Vielleicht in Hamburg (2018; Vielleicht in Hamburg)

Sollte ich mal eine Bar eröffnen, wird sie Sorgenbrecher heissen.

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Nils Frahm – My Friend The Forest (2018; All Melody)

Man kann an einem winterlichkalten Mittwoch, Ende Februar, nebst arbeiten noch viele andere Dinge machen. Zu den schöneren gehört sicherlich das anständige Ausschlafen, in aller Ruhe Kaffee trinken oder dem Kind neue überlebenswichtige Dinge, wie dem Vater Bier holen, beibringen. Eigentlich könnte ich aber auch nur ein wenig lesen, denn Zeit und Muse für Leben, dem 4. Band aus der Mein Kampf-Reihe von Karl Ole Knausgård sind unverhofft aus der Versenkung aufgetaucht. Doch vermutlich werde ich es mir im Anschluss an diesen Beitrag am heimischen Fenster bequem machen und ein wenig das scheue Schneetreiben draussen beobachten. Der Winter startet ja derzeit nochmals so richtig durch. Beim Schneeflocken zählen darf mich dann die neue Scheibe des Komponisten und Pianisten Nils Frahm begleiten. All Melody heisst das Ding und ist extrem meditativ und relaxt. Vermutlich der bisherige Höhepunkt im umfangreichen Schaffen des Hamburger Künstlers und somit uneingeschränkter Anspieltipp.

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Tocotronic – Hey Du (2018; Die Unendlichkeit)

Bin ich etwas was du nicht kennst, dass du mich Schwuchtel nennst? Mindestens eine halbe Ewigkeit ist es seit dem letzten Tocotronic Album her. Am 26. Januar folgt nun aber die Erlösung in Form eines neuen, autobiographischen Longplayers namens Die  Unendlichkeit. Nach dem ausgiebigen Hören der ersten beiden Vorabsongs Hey Du und 1993 sind die Plätze zuoberst auf dem Treppchen sämtlicher Jahresendlisten 2018 hier auf diesem Kanal bereits am 10.11.2017 vergeben. Verziehen ist somit auch Herrn von Lowtzow’s Abwesenheit als Chef de la Musique an meinem Fest. Allergrösste Vorfreude und ein 100faches geil geil geil.

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Tacocat – I Hate The Weekend (2016; Lost Time)

Schon vor über 2 Dekaden wollten Tocotronic wissen, wer denn nun das Wochenende erfunden hat und stellten fest, dass die Menschheit daran zu Grunde geht. Daran mitschuldig: die vielen Verwandtenbesuche. 22 Jahre später hat sich die Problematik kaum verändert und I Hate The Weekend schallt noch immer aus den Mündern diverser Menschen. Wobei die ja gar nicht so unrecht haben! Seit ein paar Wochenenden – auch am kommenden – schiebt sich regelmässig und immer überpüntklich eine Schlechtwetterfront vor die Sonne, zumindest hierzulande, und verjagt die, während der Woche in mühsamer Kleinstarbeit produzierte, gute Laune im nu wieder. Zum Glück regnet es im Wohnzimmer nicht und somit kann man sich, anstatt in der Gelateria mit italienischem Eis, zu Hause auf dem Sofa einrichten und zum Beispiel sich mit der euphorisch bunten Mischung der aus Seattle stammenden Band Tacocat beschäftigen. Hier trifft Pop und Punk gekonnt auf Riot Girl Attiüde und Surfrock. Alles sorgsam verpackt mit rosa Haaren und enorm spassigen Texten und garantiert besser als irgendwelche Gelati.

 

Und hier noch der Beweis für das kommende Wochenende: FullSizeRender.jpg

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Schnipo Schranke – Schrank (2015; Satt)

Schnipo Schranke; beim rumlaufen und -lungern in Hamburg immer mal wieder auf dem tragbaren Musikgerät abgespielt. Frecher Indiepop aus eben dieser Stadt und somit war der HipHop-Chanson-Fuck (so nennen das die schlauen Menschen von Intro.de) mein Soundtrack der letzten Tage. Zusätzliche Empfehlung des Hauses: Unbedingt noch den einen oder anderen Eierlikör dazu trinken. Wirkt Wunder!

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#Hamburg

Das sind diese ergrauten, unentbehrlichen, unvermeidlichen Unendlichkeiten der untröstlichen Straßen, in denen wir alle geboren sind und in denen wir alle eines Tages sterben müssen – und das ist doch unheimlich viel mehr als nur ein Haufen Steine! Gehe hindurch und blähe deine Nasenlöcher wie Pferdenüstern : Das ist der Geruch des Lebens! Windeln, Kohl, Plüschsofa, Zwiebeln, Benzin, Mädchenträume, Tischlerleim, Kornkaffee, Katzen, Geranien, Schnaps, Autogummi, Lippenstift – Blut und Schweiß – Geruch der Stadt, Atem des Lebens: Mehr, mehr als ein Haufen Steine! Das ist Tod und Leben, Arbeit, Schlaf, Wind und Liebe, Tränen und Leben. (Wolfgang Borchert)

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#Neues vom Trickser

   
   
Tocotronic im Molotow/Hamburg (10.04.2016)

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Tocotronic – Prolog (2015; Tocotronic)

Für einmal werdet ihr mir wohl kaum wiedersprechen: der Freitag ist ein guter Tag. Vermutlich der beste Tag der Woche. Schon am frühen Morgen liegt meist eine seltsame Spannung in der Luft. Auch weil mit dem Feierabend das wohlverdiente Wochenende und  die damit verbundenen Abenteuer fernab des Alltags eingeläutet werden. Somit ist der Prolog zum Wochenende etwas vom Schönsten das es gibt. Und das kommende Wochenende darf sich sehen lassen. Es reiht sich bei der raren Spezies der Verlängerten ein und darf zugleich endlich mal wieder in der schönen Hansestadt Hamburg verbracht werden. Und wäre das nicht schon alles supi dupi, werden Missmodernage und ich den Sonntagabend im Molotow Club bei einer Clubshow der wohl besten Band der Welt – Tocotronic ihr Name – verbringen. Geil geil geil und Vorfreude galore! Aber auch der Samstag verspricht nur Gutes. Ein wenig Shoppen, im  Schanzen- und Karolinenviertel flanieren sowie am Abend dann den Gaumen von Tim Mälzer kitzeln lassen. Tristesse, du kannst mich mal….

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Jeffrey Lewis – Sad Screaming Man (2015; Manhattan)

Die Tocotronic-Festspiele wurden mit den gestrigen Lobhudeleien vorerst beendet. Von Hamburg/Berlin aus geht’s weiter nach New York, also in die Stadt, die bekanntlich niemals schläft. Der gute Jeffrey Lewis hat letztes Jahr mal wieder ein paar ganz nette Geschichten über den Big Apple und deren Einwohner vertont. Besonders gefallen tut mir der Song Sad Screaming Man, der doch ziemlich ordentlich rumpelt und scheppert. Leider auf Youtube nur in einer Liveversion mit den Jrams zu`finden. Trotzdem gut!

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