Category Archives: Rentner, die in hellbraunen Übergangsjacken und beigen Gabardinehosen in Kurorten spazierengehen.

International Music – Misery (2021; Ententraum)

Und weil ich grad am International Music feiern bin – die Fan-Oberlippenhaare hab ich mir schon stehen lassen – gibt es auch gleich noch Klangnachschub vom brandneuen, ziemlich wunderbaren Longplayer Ententraum. Hierdrauf haben es mir vor allem die Byrds-Gitarren auf Misery angetan. Meine Güte, ist das toll. Aber auch der Rest braucht sich absolut nicht zu verstecken. Tipp!

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International Music – Mont St. Michel (2018; Die besten Jahre sind vorbei)

Knie kaputt, Frisur ist scheisse. Die besten Jahre sind vorbei. Passt wie die Faust auf mein blaues Auge und ich schrei das erste Mal zweitausendeinundzwanzig: new fucking favorite Band. Obwohl so neu International Music ja gar nicht sind, aber manchmal dauert es etwas länger.

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Masha Qrella – Märchen (2021; Woanders)

Der Vertonung von Gedichten stehe ich eigentlich eher skeptisch gegenüber. Und dann noch von Thomas Brasch. Also nicht, dass ich den schlecht finden würde, ich kannte ihn bis vor Kurzem überhaupt nicht. Wären da also nicht noch die eine oder andere ziemlich ansprechende Rezension über Woanders in den Medien meines Vertrauens erschienen, ich hätte dem neuen Album von Masha Qrella wohl null Chancen gegeben. Nun, mittlerweile ist mir Thomas Brasch ein Begriff. Seine gesammelten Werke stehen mittlerweile in meiner kleinen aber feinen Bibliothek genauso wie dieses wunderbare Werk von Masha Qrella, ihrem ersten deutschsprachigen überhaupt. Die Texte, manchmal auch nur Fragmente, passen hervorragend zur den meist geisterhaft-träumerischen Klängen. Es gibt aber zwischendurch auch die Songs, etwa Maschinen, vorgetragen im Duett mit dem Ja PanikSpechtl , die auf pumpenden Housebeats basieren und bestens in die dunkle Clubnacht passen würden. Der Grundtenor bleibt jedoch ruhig und melancholisch, wie das im Duett mit Thomas Brasch’s Schwester Marion vorgetragene Märchen. Woanders ist für mich die bisherige Überraschung 2021 schlechthin und die 17 Songs bei 68 Spielminuten sind keine Sekunde langweilig oder unnötig. Anders gesagt, all Killer no Filler oder nochmals anders ausgedrückt: absolutetste Kaufempfehlung.

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Jeff Parker – After The Rain (2020; Suite for Max Brown)

Die besten Platten aus dem Vorjahr entdeckt man immer erst viel später. Jeff Parker, dem einen oder anderen Tortoise-Fans sicherlich bestens bekannt, werkelt schon seit rund 20 Jahrem mal mehr, mal weniger Solo an interessanter Musik im Spannungsfeld zwischen Postrock, (Free-)Jazz, Afrofunk und und sonstig fusioniertem Gedüdel. Vor allem das letztjährige Suite for Max Brown hat es mir momentan besonders angetan. Meist dominieren sanfte und warme Klänge, doch hinter der luftigenlockeren Fassade tauchen immer mal wieder wilde Saxophon-Solos auf. Macht richtig Spass.

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Alabaster DePlume – Visit Croatia (2020; To Cy & Lee, Instrumentals Vol.1)

Nebelverhangener Samstag in Zürich. Aber hey, was soll man draussen den auch Gescheites machen. Und da die Kinder schlafen, hab ich mich mit einer Wolldecke auf dem Sofa installiert und schwelge ein wenig zu den seltsam-traurigen Klängen von Alabaster DePlume. Diese Instrumental Platte da, ein Riesending!

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John Mellencamp – Longest Days (2008; Life, Death, Love and Freedom)

 Life is shortEven in its longest days.

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Bob Dylan – Murder Most Foul (2020; Rough and Rowdy Ways)

Nach gut 60 Jahren harter Arbeit im Showbiz, darf sich der gute Bob Dylan seit gut 3 Monaten, auch dank seinem ersten Billboard Nummer 1 Hit (hier als Song des Tages), endlich auf einer Stufe mit den legendären Sir Mix A Lot oder dem Gangsta Rapper Vanilla Ice wähnen. Herzliche Gratulation! Heute nun erschien sein 39. Studioalbum Rough and Rowdy Ways, ein ziemlich sprachgewaltiges Alterswerk, das dem letzten Leonard Cohen Album in Sachen 80 jährige veröffentlichen gute Platten, locker den Rang abläuft. Seine beste Scheibe seit Time out of Mind, und das soll doch was heissen.

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Bonnie Prince Billy – Death To Everyone (2018; Pond Scum)

Der Lockdown wird hierzulande morgen etwas entschärft und die ersten Läden dürfen geöffnet werden. Die Shopaholics und Draussis wird’s freuen. Mir soweit egal, denn ich fand den Lockdown eigentlich gar nicht so schlimm. Im Gegenteil, nebst das man, wenn man dann mal draussen war, kaum einer Menschenseele begegnete,  hatte ich endlich vermehrt Zeit um meiner liebsten Beschäftigung “keine Termine und leicht einen sitzen haben” zu frönen. Dieser doch ziemlich schöne Dauerzustand, ins Leben gerufen von Harald Juhnke,  wird zumindest hier, auch dank verlängertem Homeoffice, noch ein wenig andauern und so werde ich in den kommenden Wochen und Monaten noch das eine oder andere Juwel aus dem CD-Regal ziehen und anschliessend hier im Kabinett präsentieren.

Den Start macht der gute Will Oldham. Ok, den hatten wir erst vor Kurzem, doch der etwas kauzige Songwriter feierte bei mir in den vergangenen Wochen ein heftiges Revival. Zu hören gibts Death To Everyone in der wundervollen Peel Session Version, welche wiederum auf der superben Pond Scum Compilation zu finden ist. Habt Freude und vergesst nicht euch vor dem Schlafen eine ordentliche Ladung Desinfektionsmittel intravenös zu verabreichen.

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Yoshio Ojima – Parjanya (1988; Une Collection des Chainons II)

Wo Raum und Zeit ineinander verschmilzen.

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Don Henley – The Boys of Summer (1984; Builiding the Perfect Beast)

I feel it in the air, the summer’s out of reach. Gottseidank. Es war ja in den letzten Tagen nochmals so eine richtige Qual. Umso mehr freue ich mich aktuell über den Dauerregen bei knapp 20 Grad. Irgendwo im Radio spielten sie dann heute Morgen  passend, zumindest vordergründig betrachtet,  den Don Henley Klassiker The Boys of Summer. Einer der eindringlichsten, melancholischsten aber auch seltsamsten Songs der 80-er.

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