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Masha Qrella – Märchen (2021; Woanders)

Der Vertonung von Gedichten stehe ich eigentlich eher skeptisch gegenüber. Und dann noch von Thomas Brasch. Also nicht, dass ich den schlecht finden würde, ich kannte ihn bis vor Kurzem überhaupt nicht. Wären da also nicht noch die eine oder andere ziemlich ansprechende Rezension über Woanders in den Medien meines Vertrauens erschienen, ich hätte dem neuen Album von Masha Qrella wohl null Chancen gegeben. Nun, mittlerweile ist mir Thomas Brasch ein Begriff. Seine gesammelten Werke stehen mittlerweile in meiner kleinen aber feinen Bibliothek genauso wie dieses wunderbare Werk von Masha Qrella, ihrem ersten deutschsprachigen überhaupt. Die Texte, manchmal auch nur Fragmente, passen hervorragend zur den meist geisterhaft-träumerischen Klängen. Es gibt aber zwischendurch auch die Songs, etwa Maschinen, vorgetragen im Duett mit dem Ja PanikSpechtl , die auf pumpenden Housebeats basieren und bestens in die dunkle Clubnacht passen würden. Der Grundtenor bleibt jedoch ruhig und melancholisch, wie das im Duett mit Thomas Brasch’s Schwester Marion vorgetragene Märchen. Woanders ist für mich die bisherige Überraschung 2021 schlechthin und die 17 Songs bei 68 Spielminuten sind keine Sekunde langweilig oder unnötig. Anders gesagt, all Killer no Filler oder nochmals anders ausgedrückt: absolutetste Kaufempfehlung.

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#2016 – The Year In My Ear – 10 Lieblingssongs

We are the Pop Kids, we love the Pop Hits. Zur Abwechslung zum ganzen Longplay-Listenterror der letzten drei Tage gibt es hier und jetzt die zehn meist gehörten und damit auch meist geliebten Songs des Jahres.

1. Masha Qrella – DJ

2. The Radio Dept. – Swedish Guns

3. Stabil Elite – Spumante

4. Nicolas Jaar – No

5. Suede – I Don’t Know How To Reach You

6. Anohni – 4 Degrees

7. Beatsteaks feat. Dirk von Lowtzow – French Disko

8. David  Bowie – Blackstar

9. Pet Shop Boys – Pop Kids

10. Isolation Berlin – Fahr weg

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Bryan Ferry – Don’t Stop The Dance (1985; Boys and Girls)

Mit Masha Qrella’s DJ – meinem aktuellen Lieblingssong – im Ohr wartete ich gestern spät abends am Zürcher Limmatplatz auf das Tram, welches mich nach einem denkwürdigen TV-Fussballspiel nach Hause bringen sollte. Die Temperaturen waren für diese Jahreszeit relativ angenehm und so waren rundherum einige junge Menschen am feiern, am trinken, am lärmen, ja einfach am Spass haben und vermutlich das anstehende Wochenende am einläuten. Irgendwie war das schön zu beobachten, diese doch etwas seltsame Stimmung, wie man sie sonst nur von lauen Sommernächten her kennt und einem eine Art Aufbruchstimmung suggerieren möchte. Komischerweise roch es nebst den üblichen Abgasen auch noch nach Sommer. Ihr wisst schon, nach Gegrilltem und nach Sonnencreme. Und während ich da am Limmatplatz noch ein paar weitere Minuten die Stimmung aufsog, bedüddelte mich der iPod nach dem DJ passenderweise mit einem sehnsüchtigen Song aus dem Repertoire von Bryan Ferry.   Living for the Moment…. don’t stop the dance.

Und weil es so schön ist. Und weil Freitag:

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Masha Qrella – DJ (2016; Keys)

I bought myself a ticket to go to a place i have never been before. Beim hören dieses neuen Songs von Masha Qrella kommt dann einem irgendwie doch alles sehr vertraut vor. Die Stimme, die fragile Zerbrechlichkeit und die sehnsüchtige Melancholie. Ein wirklich sehr sehr schöner Song von Masha und man darf sich nun offiziel auf das kommende Album Keys freuen. Zumindest tu ich das.

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