The Goon Sax – Boyfriend (2016; Up To Anything)

Bevor es morgen wieder so richtig ernst wird, aka Start des neuen Jobs, wird der heutige, herrlich verregnete Sonntag – und das ist mein vollster ernst, denn nichts ist schöner als ein kühler und verregneter Sonntag – ein wenig mit Biertrinken, der Go-Betweens Bio (Grant & I von Robert Forster) lesen und Musik hören verbracht. Es bietet sich jetzt noch mehr als sonst schon an, die alten Lieblingsplatten der Australier zu entstauben. Bereit liegt jedoch The Goon Sax mit ihrem herrlich-schrammeligen Indiepop. Somit bleibt das Ganze in der Familie und Forster Junior darf sich, sollte die Qualität des Debüts in Zukunft gehalten werden, auf eine ähnlich kultige Zukunft freuen.

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#Zombie

Zombie, auch eine DER Hymnen meiner verzweifelten und orientierungslosen Teenagerjahre. Aber keine Angst, ich erspar euch meine Gesangeskünste. Versprochen. „Hebs guet!“,  Dolores O‘ Riordan.

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Tenniscoats – 月の音 (2016; Music Exists 4)

Eine nicht abklingen wollende, ziemlich schmerzende  Mittelohrenentzündung sowie das Kind beim genüsslichen Frühstücken. Mindestens zwei wichtige Gründe die schreiwütigen FJØRT gegen den niedlichen Indiepop meiner Lieblingsjapaner Tenniscoats auf dem Plattenteller oder in diesem Falle, da in der Küche am wüten,  auf dem Rechner auszutauschen. Tenniscoats gehören ja zu der Sorte Band, die ich unbedingt mal Live sehen möchte. Immerhin durfte ich das Duo in erweiterter Form, u.a. mit Markus Acher von The Notwist, unter dem Projektnamen Spirit Fest vergangenen Dezember an der Alien Disko in München sehen. Schee war’s.

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FJØRT – Magnifique (2017; Couleur)

Rückwärts war nie vorgesehen. Und trotzdem führt der Weg nochmals ins Jahr 2017. Dank der diversen musikalischen Jahresabrechnungen tauchen auch immer mal wieder Titel auf, die man irgendwie und aus unbekannten Gründen übersehen hat und eigentlich ziemlich grossartig findet.  Und überhaupt, ein musikalischer Jahrgang ist auch 113 Jahre später – zumindest was die Auswertung betrifft –  noch nicht wirklich abgeschlossen und man sollte die Jahrescharts sowieso mit ein wenig Abstand erstellen. Hätte, müsste, würde, die Bestandsaufnahme ist erledigt. Ändert aber nix daran, dass Couleur der aus Aachen stammenden Post-Hardcore Band FJØRT ziemlich fantastisch ist.  Ein ziemliches Brett, das mich teilweise auch an Turbostaat erinnert, welches die 3 da so hinlegen. Hörtipp für Menschen, die es gerne auch mal etwas lauter mögen.

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To Rococo Rot – Mit dir in der Gegend (1997; Veiculo)

Neues Jahr, neues Glück! Somit auch höchste Eisenbahn für den ersten Song des Tages 2018. Ein Klassiker des 90-er tortoisen Postrock, made in Düsseldorf, Gefunden in der verstaubten Plattenkiste und somit mindestens eine halbe Ewigkeit und drei Tage nicht mehr gehört. Das jedoch mindert keineswegs die Qualität der Musik. Es gilt somit für alle: Anhören, Mitspacen und je nachdem in Erinnerungen schwelgen.

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#2017 – The Year In My Ear – Platz 1

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Mount Eerie – A Crow Looked At Me

A Crow Looked At Me ist eines der traurigsten Alben, dass ich je gehört habe.

Letztes Jahr verstarb Phil Elverums (der Kopf hinter Mount Eerie) Frau Geneviève an Krebs. Auf A Crow Looked At Me verarbeitet er den Verlustschmerz auf äusserst bedrückende, ja niederschmetternd Art und Weise. Langsam und schleppend quälen sich die Lieder von der offenen Wunde hin zur Vernarbung, wo dann wieder alles von vorne beginnt. Man möchte beim Zuhören dieser intimen Trauerarbeit am liebsten laut losheulen. Trotz aller Schwere ist A Crow Looked At Me oft auch zart und elegant, vor allem jedoch ziemlich ehrlich und es ist zu hoffen, dass Phil Elvrum seinen beschwerlichen Weg der Trauerverarbeitung irgendwann vollenden wird.

….now I can only see you on the fridge in lifeless pictures
and in every dream I have at night….

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#2017 – The Year In My Ear – Platz 2

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Converge – The Dusk In Us

Rhythmisch, melodisch, heftig,  rau und irgendwie ziemlich groovend, das ist The Dusk In Us von Converge. Und über all den Adjektiven schreit sich noch immer Jacob Bannon den Hals wund. Für mich persönlich ihr bisheriges Highlight und auch hier gilt: Weicheier gehen besser in den Starbucks.

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