Jade Jackson – Aden (2017; Gilded)

Da hat aber jemand ganz ordentlich viel Lucinda Williams gehört. Entdeckt wurde die junge Musikerin von Christine Marie, der Frau der amerikanischen Punk-Ikone Mike Ness (Social Distortion) in einem kleinen Café irgendwo im meist sonnigen Kalifornien. Letzterer hat die junge Musikerin dann auch gleich höchstpersönlich unter seine Fittiche genommen und dem superben Debütalbum im Studio den letzten Schliff verleiht. Anschliessend wurde die junge Kalifornierin auch gleich noch im Vorprogramm für die aktuelle Social Distortion Tour eingespannt. Mit Punk hat das Album, wie schon eingangs erwähnt,  sehr wenig gemein. Gilded verfolgt die Alternativ Country Schiene aus der Sicht von jemandem, der mit Hank Williams, wie auch mit den Smiths und Gun Club musikalisch sozialisiert wurde. Ziemlich amtliche Sache das und somit auch das derzeit liebste Produkt, welches meine vom Tinnitus geschundenen Lauscherchen hören dürfen. Tipp!

Apropos geschunden: Geschunden sind weiterhin meine Nerven. Auch 3 Tage vor Urlaubsende ist an einen Einzug in die heimischen vier Wände nicht zu denken. Keine Ahnung, welcher Trottel hier schlussendlich für diese ziemliche Falschplanung verantwortlich ist. In meinem beiden letzten Jobs wäre das mit Sicherheit ein Grund für einen Fristlosen gewesen und so wünsche ich mir ähnliches für diesen dämlichen Amateur von einem Bauleiter. Somit werde ich wohl oder übel den neuen Job mit deiner Dusche in der Dixiekabine im Hof starten. Schöne Aussichten und guter Stoff für ein paar Hasssongs in der nächsten Woche.

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The Apartments – Twenty One (2015; No Song, No Spell, No Madrigal)

 

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Es wird Regen geben.

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Michael Jackson – Liberian Girl (1987; Bad)

FullSizefedfRender.jpgWas macht man so, wenn man kein Zuhause hat. Genau! Man sucht sich draussen irgendwo ein schönes Plätzchen und trinkt Bier. So zum Beispiel heute bei der <em>Roten Fabrik</em> in Zürich. Das Wetter, wie aus dem Bilderbuch, das eben erwähnte Getränk angenehm gekühlt, Kind friedlich am Schlafen und der Ausblick eine Wucht. Kann man sich nicht beklagen. Dabei hat sich dann auch heimlich und irgendwie das ziemlich smoothe Liberian Girl von Michael Jackson ins Gehört zurückgewurmt. Ohne Zweifel eine grosse Nummer.

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Chris Stapleton – Without Your Love (2017; From A Room Vol. 1)

Grosse Nummer von Chris Stapleton, die ich der ehrenwerten Leserschaft am heutigen Samstag aus dem Exil am oberen Zürichsee vor den Latz knallen darf.

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Graham Coxon – That’s When I Reach For My Revolver (2000; The Golden D)

Eigentlich wäre heute der Sommerhit 2017 an dieser Stelle präsentiert worden. Doch ein Sommerhit setzt irgendwie auch gute Laune voraus und die ist mir heute Mittag rigoros abhanden gekommen und die tiefe und senkrechte Falte zwischen den Augen ist nun definitiv auffälliger, als alles andere in meinem Antlitz. Ich schicke voraus, dass ich derzeit, meinen ersten so richtigen Urlaub seit Anfang September 15 habe. Entsprechend kaputt ging ich in den Mai und hoffte auf Erholung, auch weil vor Auffahrt 2 neue Jobs anstehen. 50% Hausmann und 50% irgendwo im Marketing. 100% Vater bin ich ja schon seit Oktober. Rückblick: Im sehr frühen Frühjahr erreicht uns ein Schreiben, dass Bad und Küche renoviert werden sollen. Man müsse maximal mit 2-3 Tagen ohne Wasser und Toilette rechnen. Für diese Zeit gibt es im Hof ein Dixieklo mit Dusche, die sich mindestens 10 Nasen und eine Russin teilen dürfen. Dauer der Aktion, 3 Wochen mit Ende am 12 Mai, also diesen Freitag. Als Dank gibts eine Mietreduktion von läppischen 10%. Nun gut, wäre ja eigentlich ganz ok, doch wer die bisherigen Beiträge zur Baustelle auf meinem Blog verfolgt hat, weiss, dass bislang doch einiges nicht planmässig abläuft. Wobei das nicht ganz richtig formuliert ist. Planmässig läuft bislang alles. Bei der heutigen Inspektion der Baustelle den netten Sanitärinstallateur angetroffen, der mich letzte Freitag, nachdem ich schon gut 30 Minuten in der Ruine nervös hin und her zappelte, korrekterweise darauf hinwies, dass ich besser kein Feuer mache, da wegen dem auslaufenden Gas (die Leitung wurden ersetzt) das Haus in die Luft fliegen könnte. Nochmals Glück gehabt, wollte ich doch, auch weil es in der Wohnung sehr kalt war, soeben ein Lagerfeuer auf dem Wohnzimmertisch anzünden. Soweit so gut. Endlich mal ein Mann der Ahnung hat. Ein Fortschritt! Somit gefragt ob alles planmässig vorwärts gehe.  Er dann, natürlich, sogar etwas schneller als geplant. Ich dann so: „Super, dann kann unsere Maus ja evtl. schon am Freitagabend ein erstes Mal in der neuen Badewanne plantschen“.  Und währenddessen ich mir dann ein anschliessendes kühles Weizenbier in der neurenovierten Küche bei entspannter Musik ausmalte, kam ich dann auch sehr schnell wieder auf den Boden der staubigen Realität zurück. Nach Plan läuft alles. Das ist so. Freitag kann man Küche wieder benutzen, sofern man die unter der dicken Asbestwolke überhaupt noch findet. Generell findet man derzeit in sämtlichen Zimmern nichts ausser Staub, Dreck und blank liegende Nerven. Deshalb auch die Flucht ins Exil. Dafür gibt es auch wieder kaltes Wasser. Muss ich also nachts auf der Suche nach Flüssigem nicht mehr in der müffeligen Unterhose meine Nachbarn grüssen. Supi. Aber das Bad, das wird wohl erst nach Auffahrt fertig, so wie von Anfang an – Achtung! -geplant und somit kann man sich den Asbest weiterhin im Hof auf dem Dixieklo von den Haaren spülen. Und nun, auch ein paar Stunden nach diesen doch tollen Botschaften, bin doch noch immer ziemlich angepieselt und würde am liebsten Herr und Frau Vermieter, die das ja scheinbar wussten,  …., …. und …….. Somit wird für die nächsten 2-3 Wochen nun dringend eine neue Unterkunft in der Stadt Zürich benötigt. Entsprechend wird in dieser Zeit die Ausbeutung des Menschens neue Qualitäten erreichen. To be continued. Und den Sommerhit liefere ich dann, sollte ich irgendwann mal wieder gut gelaunt sein, auch noch nach.

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Joan Osborne – One Of Us (1995; Relish)

Baustellen-Update zum Dritten. In den letzten zahlreichen Tagen scheint sich nicht viel getan zu haben. In der Küche wurden 2-3 neue Geräte montiert, jedoch ist das angekündigte, neue Bad nach wie vor inexistent. Offiziell sollte ja am Freitag wieder alles beim Alten resp. Neuen sein. Auf meine Frage hin, ob alles nach Plan laufe meinte Arbeiter Nr.1 „nix verstehen“.  Kein Problem dachte ich mir, ich verstehe ja auch nix von der Marterie und sowieso,  gibt es sicherlich noch andere Menschen hier auf dem Bau. Somit Arbeiter Nr. 2 angequatscht, ob diesen Freitag nun alles wie versprochen fertig sei. Der meinte dann auch nur. „Vielleicht dieses Woche, vielleicht nächstes Woche, nicht genau wisse, du frage Scheffe“. Eine brillante Idee, wieso bin ich nicht schon früher draufgekommen. Nur, Chef war nach einem gründlichen Rundgang meinerseits durch die Ruinen des Hauses nicht auffindbar. Und neben den beiden mir ziemlich unmotiviert scheinenden Vögeln war das einzige auffindbare Lebewesen nur noch ein rostiges Radio, das einsam im Keller vor sich hin schepperte. And yeah, yeah, God is great, Yeah, yeah, God is good….. Klar ist Gott grossartig, Und sollte er in in irgendeiner Form existieren, dann werden wir am Freitagabend wieder zurück in unseren vier sauber geputzten Wänden sein. Mit neuem Bad, Heizungen, fliessendem Wasser, gekühltem Bier und was sonst noch so dazugehört. Und wehe, es sollte nicht so sein…..

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Gas – Narkopop 10 (2017; Narkopop)

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Man muss sie akzeptieren, die Launen der Natur mit all ihren hässlichen Fratzen. Daher ein wenig Erinnerung an etwas früher diese Woche, als die Welt im Exil noch fast in Ordnung war. Im Ohr Narkopop und in der Hand ein Bierchen. Ja.

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