Paddy McAloon – I Trawl The MEGAHERTZ (2003; I Trawl The MEGAHERTZ)

Da gibts definitiv kein Faron Young zu hören. Egal. I Trawl the MEGAHERTZ. So etwas wie der beste Song aller Zeiten. Intelligente Loungemusik? Wie auch immer. Wichtig: Dazu ein Campari Soda, bitte.

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Spirit Fest – Mirage (2020; Mirage Mirage)

Viele Pakete fanden den Weg während des Lockdowns nicht in den heimischen Briefkasten. Die Kohle streichen die Labels, Vertriebe und Mailorders trotzdem ein und verweisen beim Nachfragen auf nichtssagende Paragraphen. Nichts so das Berliner Label Morr Music. Auf Bandcamp einkaufen und 3 Tage später liegt die Musik zu Hause im CD Dreher. So sollte es doch sein. Und wenn dann die gekauften Platten noch wundertoll sind, machts doppelt Spass. Sehr zu empfehlen an dieser Stelle der neue Longplayer der u.a. aus Mitgliedern von Notwist und Tenniscoats bestehenden Band Sprit Fest. Sozusagen eine Indie-Supergroup. Und so klingt das Ganze dann auch aka man nehme das Beste der späten Notwist und würze es mit der leicht verschrobenen Niedlichkeit der japanischen Tenniscoats. Highly recommended!

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Luigi Tenco – Giornali Femminili (2011; 11 Canzoni Inedite)

Eisgekühlter Ramazzotti und dazu die Canzoni von Luigi Tenco. Unbezahlbar!

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Bonnie Prince Billy – Death To Everyone (2018; Pond Scum)

Der Lockdown wird hierzulande morgen etwas entschärft und die ersten Läden dürfen geöffnet werden. Die Shopaholics und Draussis wird’s freuen. Mir soweit egal, denn ich fand den Lockdown eigentlich gar nicht so schlimm. Im Gegenteil, nebst das man, wenn man dann mal draussen war, kaum einer Menschenseele begegnete,  hatte ich endlich vermehrt Zeit um meiner liebsten Beschäftigung “keine Termine und leicht einen sitzen haben” zu frönen. Dieser doch ziemlich schöne Dauerzustand, ins Leben gerufen von Harald Juhnke,  wird zumindest hier, auch dank verlängertem Homeoffice, noch ein wenig andauern und so werde ich in den kommenden Wochen und Monaten noch das eine oder andere Juwel aus dem CD-Regal ziehen und anschliessend hier im Kabinett präsentieren.

Den Start macht der gute Will Oldham. Ok, den hatten wir erst vor Kurzem, doch der etwas kauzige Songwriter feierte bei mir in den vergangenen Wochen ein heftiges Revival. Zu hören gibts Death To Everyone in der wundervollen Peel Session Version, welche wiederum auf der superben Pond Scum Compilation zu finden ist. Habt Freude und vergesst nicht euch vor dem Schlafen eine ordentliche Ladung Desinfektionsmittel intravenös zu verabreichen.

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Fugazi – Shut The Door (1990; Repeater)

Mach nie die Tür auf – laß keinen rein. 
Mach nie die Tür auf, sei nie daheim.
Ist erst die Tür auf, dann ist’s zu spät,
Denn du weißt nie, wer draußen steht.

Am 19. April 1990, also vor (fast) genau 30 Jahren, erschien Repeater– ein wunderbares Album auf dem Fugazi radikale Politik mit noch radikalerer Spielfreude verband. Klassiker!

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Sunn O)) – My Wall (2003; White 1)

Neues aus der Homeoffice-Beschallung. Wobei das hier eher in die Kategorie wiederentdeckt gehört! Wunderbarst hypnotisch und langsam, wie es so bei der Arbeit eigentlich sein sollte. Jetzt schon ein persönlicher Lockdown-Klassiker.

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The No Ones – Clementine (2020; The Great Lost No Ones Album)

Neue Hymnen braucht die Welt! Clementine von den No Ones ist ein Paradebeispiel von einem Ohrwurm der sich tief in den Hirnwindungen vergräbt und nur wieder schwer rauszubringen ist. Ich zumindest pfeife seit Freitag nur noch diesen einen Song vor mich hin. Apropos No Ones, nebst zwei Norwegern besteht die Band aus Scott McCaughey (Minus 5) und Peter Buck, einem weiteren ehemaligen R.E.M-Mitstreiter. Ich präsentierte am Sonntag ja schon den guten alten Michael Stipe mit einer Riesennummer hier im Kabinett. Man stelle sich also vor, was wohl noch kommen würde, wenn Buck und Stipe (und auch Mills) wieder zusammenarbeiten würden. But they call it quits. So darf man sich halt an den vielen Neben und Hauptprojekten erfreuen. Zurück zur Jangle-Supergroup The No Ones. Mit Clementine hat die Band ihr Hitpulver bei weitem noch nicht verschossen, im Gegenteil. Ein Hit reiht sich an den anderen und trotz Ausgangssperre, Isolation, Quarantäne und anderen unschönen Dingen siegt beim Hören die Euphorie. So wie früher bei R.E.M. Hörtipp!

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