Daniel Johnston – Story of an Artist (1982; Don’t Be Scared)

Schon Kurt Cobain rührte damals fleissig die Werbetrommel. Doch Dank dem neuesten Apfel-Werbespot kommt der late great Daniel Johnston wohl endlich zu seinem verdienten Fame. Wenn ihm das nur nicht zuviel wird…..

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Tarwater – The Water Sample (1998; Silur)

Während Call Me Appetite, aka das männliche Familien-Oberhaupt, die Küche aufräumte, zog sich Kind Nummer 1, mittlerweile  21 Monate alt, die Gummistiefel an und verschwand unauffällig im Bad. Es war dann auch lange seltsam ruhig, was bekanntermassen bei kleinen Kindern nie ein gutes Zeichen ist und so ging ich dann mal schauen, was eben dieses Kindlein schönes treibt. Das stand dann ganz zufrieden neben der Badewanne und schöpfte mit einem Behälter fleissig blaues Gold auf den Boden. Der war dann mittlerweile auch schon so nass, dass die gelben Gummientchen darin hätten schwimmen können. Ja. Aber hey, immerhin hatte Kind Nummer 1 noch trockene Füsse.

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Die Regierung – Vielleicht in Hamburg (2018; Vielleicht in Hamburg)

Sollte ich mal eine Bar eröffnen, wird sie Sorgenbrecher heissen.

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Luca Carboni – Ci Vuole Un Fisico Bestiale (1992; Carboni)

Es gibt eigentlich nichts schöneres als in einer Bar irgendwo am Mittelmehr bei Sonnenuntergang einen Negroni zu schlürfen.  Doch aus logistischen Gründen, Call Me Appetite hat kurz darüber berichtet, wird die Negronihölle dieses Jahr auf den heimischen Balkon verlegt. Notti magiche anstatt an der Riviera für einmal (mehr) made in bünzli Switzerland. Damit bei der Verköstigung trotzdem noch vor dem Rausch ein wenig Urlaubsstimmung aufkommt , hab ich mir das wunderbare Fotobuch Italian Holidays von Claude Nori besorgt. Dieser bebildert mit viel Wehmut die italienischen Sommer aus einer Zeit vor dieser, einer Zeit, in der Korruption noch als cool galt und wir selber uns für die Grössten hielten. Dazu noch ein wenig Battisti, Dalla, Celentano oder den irgendwie längst vergessenen Luca Carboni aus der Musikbox scheppern lassen und die Nostalgie kann auferstehen. Alla Salute!

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Bill Frisell – Little Girl (2009; Disfarmer)

Grosses Glück kann  manchmal so klein sein. Eckdaten: 49cm, 3300 Gramm, Rufname: Alice Antonia ♥

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David Sylvian – Backwaters (1984; Brilliant Trees)

Der Tag war noch ziemlich jungfräulich, als heute Morgen beim ersten Kaffee der gute alte David Sylvian für das passende Ambiente zum Sonnenaufgang sorgen durfte. Backwaters, was für ein wundervoller Song von einem ebenso wundervollen Album. Der Leser mag sich nun fragen, warum der Schreiberling um diese Zeit schon aktiv war. Es muss wohl an der im fortschreitenden Alter nicht untypischen senilen Bettflucht liegen, anders kann ich mir das bei bestem Willen auch nicht erklären.

Apropos erklären:  #wirwerdendannhaltimJahr2022Weltmeister. Verdiente Niederlage im Achtelfinale gegen ein äusserst bescheidenes Schweden. Aber wer so ideenlos und vor allem ohne Herz kickt, der hat an einer Endrunde eigentlich nix verloren.  Ukraine, Polen und nun Schweden, so viel Losglück hat ja im Normallfall nicht mal die Mannschaft. Und wer an solch mediokren Mannschaften scheitert ist selber nicht mehr als ähm medioker. Dafür ist nun wieder etwas mehr Zeit für die Konsumation von Musik vorhanden. Ich wollte mich ja schon immer mit dem Schaffen von David Sylvian nach 1999 befassen. Mit der aktuell stramm fortschreitenden Reduzierung der Fussballspiele im TV eigentlich eine ganz lösbare Aufgabe.  Eigentlich….

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Kamasi Washington – Street Fighter Mas (2018; Heaven and Earth)

In gut 24 Stunden ist es soweit. Die Schweiz wird gegen Schweden das Achtelfinale der diesjährigen Fussballweltmeisterschaft bestreiten. Für die goldene Generation wohl vorläufig die letzte Chance, endlich mal was Grosses zu erreichen. Und mit Schweden hat man einen Gegener, den man auf  gleicher Augenhöhe begegnen kann. Bis zum Spiel morgen um 16 Uhr sind noch diverse Fragen offen. Zum Beispiel, wie man die Gelb-Sperren in der Abwehr kompensieren will. Hauptproblem: Die Innenverteidigung. Zur Auswahl steht Djourou ein Routinier, ja ein alter Hase im Business. Leider nicht immer ganz sattelfest und in den letzten Jahren für den einen oder anderen Herzpatienten in den Schweizer Spitälern verantwortlich. Ihm gegenüber der junge Elvedi. Talentiert, aber auf internationaler Ebene wohl zu wenig Erfahrung. Böse Menschen meinen ja, dass man gleich einen Kartoffelsack aufs Feld stellen kann. Dann natürlich die Frage, wer die Tore schiessen soll. Seit geschätzten 10 Jahren und der Ära Alex Frei, hat die Schweiz keinen Knipser mehr in ihren Reihen. Der lang gesetzte Mann aus Sursee, Haris Seferovic, stellte an dieser WM einen neuen Minusrekord in Sachen Ballkontakte auf. Im Normallfall ein absoluter Kämpfer vor dem Herrn, aber die Nation will nun doch endlich Tore sehen.  Sein Ersatzmann Gavranovic , Torschützenkönig in der sicherlich (Ironiemodus an) ziemlich hochstehenden (Ironiemodus aus) kroatischen Liga, nicht wirklich viel besser. Immerhin legte er den Ball für Shaq zum goldenen 2-1 gegen die Serben auf.  Einzig konnte der gute Josip Drmic mit einem Lattenknaller und einem Tor in 20 Minuten Spielzeit überzeugen. Der war jedoch vor der WM fast ein Jahr verletzt, ja kurz vor dem Karriereende, und ich weiss nicht, ob der 60 oder mehr Minuten durchhalten mag. Sowieso, will man sich seine Frisur 90+Minuten antun?  Zuguterletzt natürlich die Diskussion um die 10-er Position. Die halbe Welt versteht nicht, warum „Superstar“ XS in der Nati auf der Seite und nicht auf seiner bevorzugten Position spielt.

Fragen über Fragen. In 24 Stunden weiss man dann bestimmt mehr. Bislang hat Don Vlad ja immer ein goldenes Händchen mit seinen Entscheidungen gehabt, warum also auch nicht gegen die vermutlich halt doch ziemlich mediokren Schweden, die ja gegen die derzeit ziemlich unterirdische deutsche Nationalmannschaft verloren hat? Eben!

#wirwerdenWeltmeister

Und weil es noch gut 24 Stunden bis zum vorläufigen Schweizer Highlight dieser WM dauert, könnte man sich noch das eine oder andere Male die superbe neue Scheibe vom Saxophonisten Kamasi Washington zu Gemüte führen.  Ein ziemlich episches Ding! Über zwei Stunden gniedelt und quäkt Heaven & Earth lüsternen Jazz. Jazz, aufgepeppt mt  afro­kubanischen Grooves, HipHop-­Beats, Fusion-Keyboards und ollem Funk-Gegurgel. Dazu Soul und 50köpfige Chöre. Wenn das mal nicht grössenwahnsinnig ist! Leider ziemlich geil und somit absoluter Hörtipp!

 

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