The Cure – Hot Hot Hot!!! (1987; Kiss Me Kiss Me Kiss Me)

Es ist Hot Hot Hot, mehr muss man zur Lage der Nation nicht sagen. Robert Smith hatte sich damals für den Videoclip eine doch ziemlich seriöse Kurzhaarfrisur verpassen lassen. Etwas, was einem bei hitzigen Temperaturen, wie in den letzten und noch kommenden Tagen, mehr als zu gute kommen kann. Meine Wenigkeit hatte 1994 ja mal die ziemlich grandiose Idee, die Haare analog dem Classic Robert Smith- Haircut mit Zuckerwasser aufzutupieren. Eine ziemlich doof-naive Idee, denn beim mittäglichen Spaziergang im Stadtpark war ich im nu bester Freund sämtlicher Wespen im Umkreis von 10 Kilometern.  Ja.

2 Kommentare

Eingeordnet unter Song des Tages, Musik

Natalie Merchant – Wonder (1995; Tigerlily)

Der Sommer 2017 zieht schon im Juni voll durch. Selbst das Öffnen meines favorisierten und meist doch sehr erfrischenden Kaltgetränktes löst unangenehme Schweissbäche aus. Somit will ich mich schon gar nicht gross mit neuer Musik befassen und hab mal einfach so blindlings ins Regal gegriffen und diese doch ziemlich schöne Platte hervorgeholt. Lange, lange nicht gehört. Und nun mal wieder hinlegen und auf eine wenig Abkühlung in Form eines Windstosses hoffen.

3 Kommentare

Eingeordnet unter Music, Musik, Song des Tages

Depeche Mode – It’s No Good (1997; Ultra)

Im nahgelegenen Letzigrund-Stadion spielen am Sonntag die Synthpop-Legenden Depeche Mode. Ticketpreise wie immer an solchen Anlässen weit im Jenseits des Zumutbaren. Also ganz getreu dem Motto Everything counts in large amounts. Da das Wetter aber fürmal mitspielen sollte und die Setlist der bisherigen Shows einen ganz passablen Eindruck hinterlassen – an den ziemlich schwachen Songs der letzten 3 Alben kommt man halt leider nicht ganz vorbei –  wagte ich dann noch einen Blick auf das Auktionsportal Ricardo und wurde dort schnäppchentechnisch doch prompt noch  fündig. Somit liegen nun nach einer doch etwas längeren Periode der musikalischen Abwesenheit die doch zahlreichen Depeche Mode Scheiben zum Einstimmen und Texte auswendig lernen auf dem Abhörstapel im Wohnzimmer.

Der heutige Song des Tages hat es dann aus ziemlich unerklärlichen Gründen nicht auf die aktuellen Setlists geschafft und bekommt somit seinen verdienten Ruhm exklusiv hier auf diesem Kanal ab. It’s so good.

 

6 Kommentare

Eingeordnet unter Music, Musik, Song des Tages

Saint Etienne – Dive (2017; Home Counties)

FullSizeRender

Heute zur Mittagszeit im kühlen Schatten am Zürcher Bullingerplatz. Kühles Getränk in der rechten Hand und den neuesten Ohrwurm aus dem gewohnt stilsicheren Hause Saint Etienne‘s in den Hirnwindungen.  Der Sommer 2017 ist nun offiziell eingeläutet.

2 Kommentare

Eingeordnet unter Foto, Music, Musik, Song des Tages

Sodom – Ausgebombt (1987; Agent Orange)

Er wäre fast perfekt gewesen, der Übergang vom letzten Beitrag zum heutigen. Von Italien und Fabrizio de André zu Ti Amo, dem neuen Album der französischen Vorzeigehipster Phoenix. Doch bislang mochte das Album bei mir noch nicht so zünden, wie es die Vorgänger meist ziemlich schnell taten. Irgendwie verhält es sich mit Ti Amo ähnlich wie mit Modern Talking . Kennst du einen, kennst du alle oder um es etwas schlauer zu bezeichnen: generisch. Und auf diesen einen Song hab ich trotz sommerlichen Temperaturen und leicht erhöhtem Alkoholpegel grad doch keine Lust. Apropos Modern Talking, da erreichte mich vor ein paar Tagen eine ziemlich erboste E-Mail eines Lesers, der meinte, dass ich da mit meinem Beitrag masslos übertrieben habe. Recht hat er. Es gibt natürlich doch noch den einen oder anderen Act, der definitiv mehr Scheisse produziert hat, als Bohlen und Kollege Anders. Mumford und Hurensöhne zum Beispiel. Ab deren Musik könnt ich stundenlang kotzen. Worst Band ever, definitiv und es bleibt zu hoffen, dass sich die Band analog Modern Talking 1987 irgendwann in Luft auflösen wird. 1987 übrigens ein hervorragendes Jahr. Ich wurde 10 Jahre alt und der Musik-Nerd durfte sich an viele tollen Alben wie You’re Living All Over Me, Document, Sister, Music for The Masses oder Actually, um mal ein paar wenige zu nennen, erfreuen. Im gleichen Jahr spielte mir ein Kollege Agent Orange von Sodom auf dem Pausenhof vor. Ausgebombt war und ist der heimlich Hit darauf und es dauerte nicht lang und ich liess mir meinen ersten so richtig hässlichen Vokuhila wachsen. Auf dem Land hatten die Frisöre damals halt noch nicht wirklich viel Geschmack.

2 Kommentare

Eingeordnet unter Music, Musik, Song des Tages

Francesco De André – La Bomba in Testa (1973; Storia Di Un Impiegato)

Dienstagvormittag, Viertel nach 10. Call Me Appetite ist halbwegs ausgeschlafen, jedoch noch immer ungeduscht in Shorts und siffigem Turbostaat-Shirt unterwegs. Immerhin ist das Schlachtfeld in der Küche beseitigt. Auch Kind ist gut untergebracht, es schläft derzeit nämlich den Schlaf der Gerechten. Somit vor der erlösenden Dusche noch etwas Zeit um die Sinne mit einem weiteren Kaffee zu ölen und dabei mit Fabrizio De André gedanklich in südlicheren Sphären zu schweben.

2 Kommentare

Eingeordnet unter Music, Musik, Song des Tages

Keith Caputo – Selfish (1999; Died Laughing)

Die freie Zeit war diese Woche besonders kostbar. Einarbeitung im neuen Job sowie einräumen und putzen der Wohnung nagten am Energiehaushalt. So musste man sich beim Entdecken neuer Musik auf die Rezensionen der gängigen Magazine und Blogs dieser Welt verlassen. Durchwegs gut Kritiken bekam unter anderem die neue Scheibe von Roger Waters, seines Zeichens Mitbegründer von Pink Floyd. Drei Hörgänge später muss ich dann aber doch enttäuscht schlussfolgern, dass alles ganz nett klingt, aber auf Albumlänge extrem generisch ist. Somit möchte ich nicht näher auf dieses doch ziemlich mediokre Album eingehen und stelle doch lieber mal wieder einen Lieblingssong in den weltweiten Raum. Died Laughing vom einstigen Obermacker und Muskelprotz Keith Caputo war damals doch sehr überraschend poppig und somit ein doch ziemlich extremer Schritt weg vom Hardcore seiner Stammkapelle Life of Agony. Daraus zu hören gibt es das wundertolle und leicht melancholische Selfish. Im Leben von Keith sollten dann in den folgenden Jahren noch einige andere, ziemliche sichtbare Veränderungen folgen.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Music, Musik, Song des Tages