Brian Eno – Kazakhstan (2018; Music for Installations)

Der Jahresendspurt im Institut ist vorbei. Ab nun heisst es runterfahren und zurücklehnen. Tut richtig gut. Übermorgen führt der Weg dann mal wieder in die bayrische Hauptstadt. Die dritte Ausgabe der Alien Disko ruft. Und nebenbei soll auch noch ein wenig Zeit für leckere Verköstigung und Biertrinken bleiben. Leider werde ich es dieses Mal wohl nicht in die Brasserie Colette von Tim Raue schaffen. Dafür ist ein Abstecher in die Goldmarie, sei es dann auch nur für ein Weizen, geplant. Jetzt aber erstmal runterfahren mit Brian Eno und seinen musikalischen Installationen.

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Jeff Tweedy – I Know What It’s Like (2018; Warm)

Etwas Trost an diesem tristen Sonntagmorgen gefällig? Der Wilco Chef Jeff Tweedy hat mit Warm eine wundervolle Americana/Country Pop/nennt es wie ihr es wollt – Platte für alle Leute, die den eben erwähnten Trost im Leben suchen veröffentlicht. I know what it’s like starting over again singt er zur seufzenden Steel Guitar. Er weiss schliesslich wovon er erzählt, war Tweedys bisheriges Leben unter anderem auch von Krankheiten, Süchten und inneren Dämonen geprägt. Hörtipp.

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Suss – Wichita (2018; Ghost Box)

Nach 11 wöchiger Wartezeit ist er endlich aus Dänemark angekommen. Johan der Name. Mit 82 cm Höhe und 204 cm Breite ist Johan nur minimal kleiner als sein Vorgänger aus Schweden, dessen Namen, obwohl während 11 Jahren und 3 Wohnungswechsel treuer Begleiter, ich leider schon vor langer Zeit vergessen habe. Der erste Eindruck aus dem Showroom am anderen Ende der Stadt hat damals nicht getäuscht. Sieht wirklich super aus und sehr wichtig, er ist auch ultrabequem.  Die Vorfreude auf die vielen kommenden Stunden – Regen und Kälte sei dank – beim Fernsehschauen und Muskihören ist somit riesig. Persönlich eingeweiht wurde Johan, nachdem die Kinder zu Bett gebracht wurden, bei einem kühlen Blonden und dem langsamen Ambient-Country von Suss. Kam richtig gut, der ultrasphärische Sound der New Yorker und man wähnte sich beim Hören der Musik doch einen Moment lang irgendwo draussen einsam in der weiten Prärie des wilden Westens und nicht bei Johan.  Ghost Box soll hiermit dann auch herzlichst empfohlen sein, sofern man der gepflegten, sehr ruhigen und manchmal etwas montonen Schwermütigkeit nicht abgeneigt ist.

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Stars Of The Lid – Piano Aquieu (2001; The Tired Sounds of Stars of the Lid)

Die aktuell am meist rotierende Scheibe auf dem heimischen CD-Spieler stammt aus dem Jahre 2001. 120 Minuten purste Drone und Ambient-Harmonieseligkeit für das perfekte Bad im Wohlklang.

 

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Element of Crime – Am ersten Sonntag nach dem Weltuntergang (2018; Schafe, Monster und Mäuse)

Da haben wir sie wieder, die schon viel zu oft zitierten Vollidioten und Trottel. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass dem Sven Regener in den letzten 10 Jahren das einst feine Gespür für Poesie verloren gegangen ist. Längst vorbei sind die Zeiten als wir noch heimlich zu weissem Papier und schönen Rosen ins Kissen geweint haben. Dafür gibt es nun Marschmusik-Parties mit Brot und Tüten am Schlesischen Tor. Ob daran das alkoholfreie Becks, dass der gute Sven seit ein paar Jahren konsumiert, Schuld ist?  Wir werden es wohl nie rausfinden. Grundsätzlich hadere ich mit dem Schafen von Element of Crime schon seit zwei Alben. Zwei bis drei durchschnittliche, teils sogar ziemlich üble Stücke folgten nach einem guten. Schafe, Monster und Mäuse, die neueste Liederansammlung ist, trotz ziemlich guter Kritiken im Feuilleton, meines Erachtens dann auch nicht wirklich ein Fortschritt. Es gibt dieses eine Lied, Bevor ich dich traf heisst es, dass an ganz grosse Taten aus früheren Tagen erinnert. Ich könnte die darin präsentierte Melancholie stundenlang aufsaugen, so schön ist das. Insgesamt rumpelt und schunkelt es mir dann doch ein wenig zu oft uninspiriert und textlich von pseudokauzig bis skurril vor sich hin. Ist natürlich bei weitem nicht alles so schlecht, wie es nach diesen Worten scheinen mag. Die Enttäuschung nach all den im Vorfeld wahrgenommenen Lorbeeren kann ich aber trotzdem nicht verbergen. Wer mal die soeben zitierten Alben gehört hat, weiss, was ich meine. Somit darf man getrost von einem weiteren, durchschnittlich vor sich her dümpelnden Element of Crime-Album der Ära 2008 vorwärts sprechen. Das gute am Ganzen, Element of Crime sind auch ausser Form noch immer besser, als das meiste was der deutschsprachige Markt derzeit so zu bieten hat.

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Fathers Children – I Really Really Love You (2012: Eccentric Soul, Vol 13 – A Red Black Green Production)

Lange hatten wir keinen Soul mehr auf diesem Kanal. Da bietet sich der graue Sonntagmorgen bestens an, um beim einen oder anderen Kaffee in der heimeligen Küche ein paar Alltime-Favorites via Küchenboxen in das Herz des noch müden weissen Mannes zu manövrieren. Und da ich von Soul sehr wenig Ahnung habe, vertraue ich hier den Kollegen vom Numero Group-Label und ihrer meist exzellenten Eccentric Soul-Reihe blind. Check it out!

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Low – Fly (2018; Double Negative)

Schön und zugleich auch verstörend. Double Negative ist nichts weniger als ein weiteres Meisterwerk der Slowcore-Helden aus Duluth, Minnesota. Passt – sorry wenn ich schon wieder über mein Lieblingswetter schwadroniere, aber davon hatten wir dieses Jahr viel zu wenig – bestens zu einem verregneten Tag oder einer eiskalten Nacht. Herrlich.

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