Don Henley – The Boys of Summer (1984; Builiding the Perfect Beast)

I feel it in the air, the summer’s out of reach. Gottseidank. Es war ja in den letzten Tagen nochmals so eine richtige Qual. Umso mehr freue ich mich aktuell über den Dauerregen bei knapp 20 Grad. Irgendwo im Radio spielten sie dann heute Morgen  passend, zumindest vordergründig betrachtet,  den Don Henley Klassiker The Boys of Summer. Einer der eindringlichsten, melancholischsten aber auch seltsamsten Songs der 80-er.

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Silver Jews – How To Rent A Room (1996; Natural Bridge)

Ich hab die letzten Wochen mit viel Silver Jews hören verbracht, auch weil David Berman, Sänger, Texter und Kopf hinter eben diesen Silver Jews, nach Jahren der Stille und Depressionen sich mit den Purple Mountains, seiner neuen Band, auf sensationelle Art und Weise zurückgemeldet hat. Mir imponieren ja an den Silver Jews – wie auch an den Purple Mountains , nebst dem Lo-Fi angehauchten Sound, vor allem die vielen tollen Texte. Wer ein Album mit der Zeile in 1984 I was hospitalized for approaching perfection (Random Rules, wurde auf diesem Blog bereits gefeiertbeginnt, musste ein guter Mensch sein. Auch auf dem heutigen Song des Tages vereinen sich ein paar ikonische Textpassagen. No I don’t really want to die, I only want to die in your eyes  singt David Berman zu Beginn um dann etwas später nüchtern festzustellen, dass er ein Mann ist who has a wife who has a mother who married one but she loved another. Grosses Kino und dazu eben immer dieser umprofessionelle,  leicht countryfizierte Lo-Fi Rock der Band. Leider wird es nicht mehr viele neue Zeilen aus dem schrulligen Universum des David Berman geben, denn er ist heute Nacht, mitteleuropäischer Zeit, tot aufgefunden worden.

David, ich werde heute einen Margarita auf dich trinken. Machs gut und danke für die vielen vielen tollen Songs.

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22 Pistepirkko – Snowy Dave (1999; Downhill City OST)

Kalsarikännit! Gibt es eigentlich was schöneres, als sich zu Hause in Unterhosen zu betrinken? Eben! Ich mach dann aus diesem finnischen Kultwort dann auch gleich eine neue Unterkategorie hier auf dem Blog. Prost!

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Tropical Fuck Storm – Who’s My Eugene (2019; Braindrops)

Hier groovt’s aber ordentlich in der Musikbox. Erinnerte mich beim Anhören an das letzte, ziemlich gute Album der Drones. Und der Typ mit dem Schnauz kam mir irgendwie auch bekannt vor. Ein Blick ins Internet verriet dann auch, dass ich hier gar nicht so falsch lag und ein gewisser Gareth Liddiard für dieses Kleinod mitverantwortlich ist. Bin dann mal auf den kommenden Longplayer gespannt.

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Randy Newman – Baltimore (1977; Little Criminals)

Anstatt sich beim Twittern mit teurem Brandy die Kante zu geben, sollte sich der Clown im Weissen Haus lieber mal mit ein wenig Klosterfrau Melissengeist abschiessen. Das stärkt den Magen und beruhigt die Nerven. Und gute Nerven sind für ein Staatsoberhaupt eigentlich das A und O. Generell sollte er sich mal auf seinen bislang ziemlich schlecht ausgeführten Job konzentrieren und sich nicht über das “widerliche, von Ratten und Nagern befallene Drecksloch” Baltimore echauffieren. Ich persönlich kenn die Stadt ja nicht, evtl ist es ja wirklich ein Rattennest, aber wenn ich mir diesen einen tollen Song von Randy Newman über eben dieses Baltimore anhöre, kann ich mir das so nicht vorstellen und würde am liebsten gleich dorthin gehen.

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Abdel Hadi Halo & The El Gusto Orchestra of Algiers – Win Saadi (2007; S/T)

Draussen weiterhin heiss, drinnen eines der unzähligen und hörensweten Produkte aus dem Hause Honest Jon’s.

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Maki Asakawa – Hikkoshi (1973 resp 2015/ Maki Asakawa)

Während draussen die Strassen glühen, verschanzen wir uns in der abgedunkelten Wohnung und hören Musik. Und sollte es jemals wieder kalt werden, dann werde ich das Haus verlassen und endlich mal diesen einen Plattenladen in London, Honest Jon’s heisst der, aufsuchen und mich fachmännisch in Sachen Musik aus einer anderen Zeit und  Kultur weiterbilden lassen. Das hier ist jedenfalls schon mal grossartigst!

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