Julia Jacklin – Body (2019; Crushing)

Tolles Aussie-Doppelpack letzte Woche im Zürcher Bogen F. Zum Einstieg Olympia, ohne Band und daher ziemlich roh und spröde gefolgt von der etwas sanfteren Julia Jacklin und ihrem Singer/Songwriter-Indie-weiss der Geier was-Pop. Wunderbar wars. Und mit der #MeToo-Hymne Body als Openener hat die gute Julia auch gleich alles richtig gemacht. Einfach nur schön und seit einer Woche auch ziemlich heftig am rotieren.

 

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The Young Gods – Figure Sans Nom (2019; Data Mirage Tangram)

Wie berauschend geil ist denn eigentlich das neue Produkt der Young Gods? Boooahh! Seit Only Heaven hat mich von der Genfer Kulttruppe und Post-Industrial-Pionieren kein Album mehr so weggeblasen, wie dieses hier. Auch weil die Elektronik ganz klar im Vordergrund steht.  Und mit Figure Sans Nom hats auch so einen richtigen Ohrwurm mit drauf.

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Jenny Lewis – Heads Gonna Roll (2019; On The Line)

Ja, ich war anfangs doch ein wenig irritiert vom Artwork der neuen Jenny Lewis Platte. Der erste Hör-Durchgang liess mich dann auch eine wenig ratlos zurück. Entspricht On The Line meinen hohen Erwartungen oder war das Dekolleté dann doch schon das Highlight?  Nach ein paar weiteren Umdrehungen darf man dann aber getrost von einem gelungenen Singer/Songwriter-Album mit viel textlichem Tiefgang sprechen. Einer meiner Favoriten auf dem Album ist dann auch gleich der Album-Opener Heads Gonna Roll.

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Trigger Cut – Transfer (2019; Buster)

Erinnert sich jemand noch an die hier sehr geschätzten Noiserocker Buzz Rodeo? Mit Sports und Combine haute uns die Stuttgarter Truppe zwei der besten Noise und Posthardcore-Scheiben des aktuellen Jahrtausends, wenn nicht gar darüber hinaus, um die Ohren. Leider zerstritt sich die Band während der Tour zu Combine und so wurden Buzz Rodeo nach viel zu kurzer Zeit wieder ad acta gelegt. Zum Glück gehört Ralph, Frontmann und Gitarrist der Band, zur Sorte Stehaufmännchen. Während viele mit dem Schicksal hadern würden, war für ihn von Anfang an klar, der ewige Kreuzzug gegen die durch und durch plastifizierte Chartsmusik muss irgendwie weiter gehen. Und wie! Der neu gegründete Bastard hört auf den Namen Trigger Cut und mit Sascha und Daniel hat er an der Rhythmusmaschine zwei kompromisslose Mitkrieger gefunden. Wie schon bei den seeligen Buzz Rodeo, gehts auf Buster, dem neuen Longplayer, ziemlich heftig zu Werke. Sägende Gitarren, furiose Drums und fiese, manchmal an einen alten Dieselmotor erinnernde Bassläufe vereinen sich zu einer 35 minütigen, lauten und ziemlich energetischen Noiserock-Orgie, die ultrapräzise auf den Punkt gespielt ist. Keine Sekunde zu lang und Schnörkel gibts erst recht keine zu finden.
Freunde von Steve Albini und David Yow dürften, ja sollten, nun stundenlang vor Freude im Kreis springen. Buster ist nicht weniger als ein weiteres Album von Weltformat, dass da aus dem Süden Deutschlands auf die Menschheit losgelassen wird. Absolute Empfehlung.

 

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Fennesz – Rainfall (2019; Agora)

Trotz so vielversprechender neuer Release von u.a. Marvin Gaye, Beth Gibbons und Jenny Lewis wird der heimische Soundtrack derzeit einmal mehr von Sakamoto, Sylvian und Fennesz, also der heiligen Dreifaltigkeit, dominiert. So unterschiedlich ihre Herangehensweise in Sachen Musik auch ist, so sehr ergänzen sie sich dann doch irgendwie. Jeder hat dann auch schon mal mit jedem in irgendeiner Form musiziert. Gross war dann auch die Freude, als ich gestern, just zum Ferienbeginn, von einem neuen Fennesz-Album las. Man verzeihe mir, aber die letzten Wochen wurden ziemlich intensiv mit seuchenden Kindern verbracht und Dinge wie “neue Musik” musste hinten anstehen. Dank Agora, darf man aber schon mal von einem gelungenen Start in den spontanen Urlaub sprechen. Träumerische Melodien treffen auf harschen Lärm. Herrlich.

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dEUS- Sister Dew (1999; The Ideal Crash)

Wie die Zeit vergeht!  Schon wieder 20 Jahre her, als dieses kleine Juwel auf die Menschheit losgelassen wurde. Bei The Ideal Crash darf man dann auch getrost von einem Lieblingsalbum und treuen Begleiter während unzähliger Abenteuer rund um das Millenium sprechen. Unvergessen die tagelange Irrfahrt via Österreich und Italien in die Slovenischen Berge. Es gab halt damals noch kein Siri und Googlemaps, nur Beifahrer, die im Kartenlesen die Schule geschwänzt haben. Immerhin war auf das Tapedeck im Auto verlass, denn das spielte eben dieses Ideal Crash während Stunden und Tagen immer und immer wieder.  Nun wird Ideal Crash, wie eingangs erwähnt, 20 Jahre alt. dEUS nutzen dann diese schöne Gegebenheit auch gleich, um nach langer Zeit mal wieder auf ausgedehnte Tour zu gehen, um eben diesem Album gehörig Tribut zu zollen. Pflichttermin – auch wenn der Spass nicht ganz billig ist. Letzteres dann ein anderes Thema.

 

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The Go-Betweens – Cattle and Cane (1983; Before Hollywood)

Kind Nummer 1 liebt die Go-Betweens. Call Me Appetite liebt die Go-Betweens. Wir alle lieben die Go-Betweens.

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