Therapy? – Nowhere (1994; Troublegum)

Dem Rücken gehts am heutigen Montag langsam aber sicher besser. Am meisten geholfen hat nebst dem Ruhen vor allem auch das Wärmepflaster dieses einen Schweizer Pharmagiganten und so kann ich mich nun doch ein wenig auf die kommende,  4tägige Geschäftsreise nach Bukarest, dem, laut Internet Paris des Ostens, freuen. Auch weil, dank superunflexiblen Flugzeiten, ziemlich viel Freizeit rausspringt. So werde ich mir mit Sicherheit den riesigen, nach den grössenwahnsinnigen Vorstellungen von Diktator Nicolae Ceaușescu gebauten, Parlamentspalast anschauen gehen. Und für ein zwei in Rumänien gebraute Biere sollte in der scheins doch ziemlich hübschen Altstadt auch ein wenig Zeit vorhanden sein. Falls jemand noch den einen oder anderen Insider-Tipp hat (Essen, Trinken, Café, Ausflug etc), darf sich gerne via Kommentarspalte melden.

Der Song des Tages hat dann aber ziemlich wenig mit Bukarest zu tun. Auch nicht ganz einfach, Songs mit dem Term Bukarest zu finden. Klar, Google „speuzt“ ein paar Lieder raus. Bis auf den einen, nicht so tollen, von den Young Fathers kannte ich jedoch keinen.  Und so solls nun einer von mir kürzlich wiederentdeckten Therapy? sein. Bukarest ist für mich schliesslich auch ein wenig nowhere und an you get drunk every night gibt es generell nichts auszusetzen. Ja.

Advertisements

4 Kommentare

Eingeordnet unter Irgendwas, Music, Musik, Song des Tages

Bob Mould – Hold On (2016; Patch The Sky)

Gute Laune am frühen Samstagmorgen. Ich glaube, es braucht nach diesen knapp 3 Minuten Bob Mould-Perfektion schon ziemlich viel, dass am heutigen Tage irgendwelche dunklen Gedanken den Weg aus den ewigen Abgründen finden. Da sind selbst die ziemlich üblen Rückenschmerzen, die mich nun seit gut 4 Tagen plagen und in diversen Bewegungsabläufen beeinträchtigen, vergessen.

2 Kommentare

Eingeordnet unter Music, Musik, Rentner, die in hellbraunen Übergangsjacken und beigen Gabardinehosen in Kurorten spazierengehen., Song des Tages

Kacey Musgraves – Oh, What A World (2018; Golden Hour)

IMG_2120.jpgSommer im Zürcher April. Oh, what a World! Hatte ich eigentlich schon mal erwähnt, dass dieses Kacey Musgraves Bubblegum-Country-Pop-Album namens Golden Hour der Überhammer ist? Und gerade bei Sonnenschein und einem Kaffee auf dem Balkon macht diese Hitsammlung, anders kann ich es wirklich nicht nennen, gleich noch viel mehr Spass.  Hörtipp!

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Foto, Music, Musik, Song des Tages

Manic Street Preachers – Distant Colours (2018; Resistance is Futile)

Da geistert seit ein paar Tagen doch tatsächlich das ziemlich üble Don’t Go Breaking My Heart von Elton John in meinem Kopf herum. Wer mich kennt, weiss, dass ich ein nicht allzugrosser Freund der 80er-Jahre plus Platten des Paradiesvogels bin und Elton John auch meist nur in gut angetrunkenem Zustand, wie damals vor gut einem Dreivierteljahr mittags in dieser einen Amsterdamer Bar, ertrage. Aber was hat der gute Elton John mit den stets politisch korrekten Manic Street Preachers zu tun? Man höre sich doch mal das ziemlich schreckliche Dylan and Catlin von der neuen Manics Platte an. Mir zumindest fällt beim Hören der Gesangslinien immer gleich dieser dümmliche Klassiker von Elton John ein. Der Rest der Platte dann eigentlich Grundsolide (erste Hälfte) bis wirklich gut (zweite Hälfte). Man besinnt sich wieder ein wenig auf die etwas opulenteren Stadionrock-Gesten der Everything Must Go-Ära, ohne jedoch die Hitqualitäten der Songs von damals zu erreichen. Nach ein paar Enttäuschungen mal wieder eine ganz passable Platte der Waliser und trotz der beiden ziemlich üblen Songs in der Mitte der Platte (das erwähnte Dylan and Catlin sowie Vivian) ist bei den Manics Widerstand einmal mehr zwecklos.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Music, Musik, Song des Tages

Grant Hart – Morningstar (2013; The Argument)

Kalter Krieg revisited. Wenn man all den Gesundbetern, Wahrheitsforschern und Twitteridioten trauen darf, werden bald ziemlich düstere Zeiten auf uns zukommen. Somit kann ein wenig Licht im Dunkeln via Grant Hart’s Morningstar heute Morgen für mal nicht schaden. Toller Song der viel zu früh verstorbenen Hüsker Dü-Legende und eine wundervolle Ode an Luzifer, dem gefallenen Lichtbringer und wohl schönsten Engel überhaupt.

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Lieblingsplatten, Music, Musik, Politik, Song des Tages

Tocotronic – So Jung kommen wir nicht mehr zusammen (1996; Wir kommen um uns zu beschweren)

Huch, wie die Zeit so vergeht….. Tocotronic Konzert Nummer 35 gestern im Zürcher Xtra besucht. Auch wenn sich die Setlist, mal abgesehen von den neuen Songs, nicht sonderlich von derer der letzten Tourneen unterscheidet, war es mal wieder sehr grossartig. Was auch sonst :-). Ziemlich (punk-)rockiges Set, 4 Zugabenblöcke, wovon der letzte wohl wiederum nur in Zürich (O-ton von Lowtzow: Zürich mon amour), anständiges Bier sowie spitzen Vorgruppe.  Und hey, Rick McPhail darf nun endlich auch ausufernde Gitarrensolos spielen. Somit wäre es mal wieder an der Zeit, den heutigen Song des Tages ins Liveprogramm rückzubefördern. Nach all den Solos von Klampfengott J Mascis, nämlich gleich mein „next favorite“ in Sachen Gitarrenwichsen.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Lieblingsplatten, Music, Musik, Song des Tages

#Gegen den Strich

IMG_2039IMG_2036IMG_2027IMG_2018IMG_2012Tocotronic im Xtra/Zürich (09.04.2018)

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Foto, Music, Musik