Tag Archives: Soul

Fathers Children – I Really Really Love You (2012: Eccentric Soul, Vol 13 – A Red Black Green Production)

Lange hatten wir keinen Soul mehr auf diesem Kanal. Da bietet sich der graue Sonntagmorgen bestens an, um beim einen oder anderen Kaffee in der heimeligen Küche ein paar Alltime-Favorites via Küchenboxen in das Herz des noch müden weissen Mannes zu manövrieren. Und da ich von Soul sehr wenig Ahnung habe, vertraue ich hier den Kollegen vom Numero Group-Label und ihrer meist exzellenten Eccentric Soul-Reihe blind. Check it out!

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Funkadelic – Hit It And Quit It (1971; Maggot Brain)

4 Stunden Busfahrt bei geschätzten 47 Grad im Flixbus. Es gibt wahrlich angenehmeres mit dem man sich die freie Zeit an Sonntagen vertreiben kann. Zum Glück waren da noch Funkadelic auf meinem Musikabspielgerät hinterlegt und so machte ich letzten Sonntag das, was man so an Sonntagen in überhitzen Flixbusen halt so macht: die letzten Biervorräte killen und ein dazu den Gospelpsychedlicfunkrock von George Clinton und Mannschaft über Ohrstöpsel hören. Prädikat: Weltklasse.

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D’Angelo & The Vanguard – Really Love (2015; Black Messiah)

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To Do-Liste für den heutigen, bislang gemächlichen Samstag: Tickets für das Alien Disko-Festival in München bestellen, Wohnung aufräumen, saugen und Altglas entsorgen. Das müsste doch in einer relativ kurzen Zeit ohne allzugrossen Stress bewältigbar sein. Daher gönne ich mir vor den geplanten Aktivitäten noch 2-3 Tassen Kaffee und lese die mittlerweile nicht mehr ganz so aktuelle Ausgabe des Spiegels in der heimeligen Küche zu Ende (eine weitere Aktivität, dich im mir im Vorfeld dieses Samstages doch vorgenommen habe) Im Hintergrund darf dazu der schwarze Messiah, D’Angelo, ein wenig vor sich hin funkeln.

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Simply Red – It’s Only Love (1989; A New Flame)

Throwback Thursday. Äusserst süffig und eingängig, auch das muss mal sein. Man kann ja über Simply Red denken was man will, mit A New Flame und dem Follow Up Stars hat der gute Mick Hucknall doch zwei ziemlich anständige Alben im Repertoire., die zudem, dank viel weissem Mann-Soul, auch heute noch gut funktionieren würden. Ich zumindest hab damals fleissig die eine oder andere  Simply Red-Single während der sonntäglichen DRS3-Hitparade auf Kassette gepresst und später zu Lieblingsliedern deklariert. Besonders von It’s Only Love konnte ich lange nicht genug bekommen. Klassiker.

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Sturgill Simpson – Breakers Roar (2016; A Sailor’s Guide to Earth)

Ich hör ihn schon um die Ecke schleichen, den kommenden Urlaub. Übrigens dem ersten seit September 15. So gewaltig die Freude auch ist, so nötig hab ich ihn auch. Entsprechend will man es in wenigen Stunden etwas ruhiger und gemächlicher angehen. Deshalb heute Musik aus der neueröffneten Kategorie: Rentner, die in hellbraunen Übergangsjacken und beigen Gabardinehosen in Kurorten spazierengehen. Wobei der gute Sturgill Simpson in seinen Texten alles andere als Rentnermetaphern und -Weisheiten  verpackt. Sensationell übrigens sein Auftritt letzte Woche bei Jimmy Fallon. Angucken, gut finden, Fan werden.

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Lambchop – Grumpus (2000; Nixon)

Matthew E. Whites Musik erinnert mich doch immer wieder sehr angenehm an den ollen Kurt Wagner und seine Lambchop. Leider war Whites  Konzert gestern Abend dann eher stripped down to the basic, sprich 2 Gitarren und eine Stimme, was nicht schlecht war, aber eben auch besser hätte sein können. So suche ich mir heute die gestern vermissten Streicher sowie die soulige Sanftheit auf Nixon, dem Lambchop-Klassiker aus dem Jahre 2000.

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Bilderbuch – Maschin (2015; Schick Schock)

Machen wir doch bei ähnlich beschwingter und partyinfizierter Musik wie gestern weiter. Bilderbuch ist die neue deutschsprachige Popsensation, die nun schon seit Wochen durch den Blätterwald raschelt. Was alles vor ein paar Jahren in der österreichischen Provinz als weitere doch eher langweilige Franz Ferdinand-Tribut Band (jeder weiss ja, die School of 2005 ist mindestens schon seit 2006 tot) begonnen hat, klingt heute wie die Zukunft der Popmusik. Zu verdanken ist dies sicherlich auch dem neuen Schlagzeuger, der die Band, was man auch gut raushört, mit den Rap-Virus angefixt hat. Schick Schock ist aber keine Deutschrap Platte, nein, hier gibt’s nebst ordentlich vielen Goldketten und Zitaten vor allem schleimigen Soul, hoch gepitchte Vocals, funkelnden Pop, ein Prise Post-Punk und ganz viel Falco zu hören. Letzterer würde in Sachen Coolness und Kokskonsum sofort Nachhilfe bei Bilderbuch nehmen und Ja, Panik haben vor Erfurcht scheinbar den Manager gewechselt. Lange Rede, kurzer Sinn: Extremgrosse (eeeeeeexxxtreeeeeemgrosse) Platte und somit Hörpflicht.

Bonustracks, welche auch nur die ganz Coolen verdienen:

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Orchestere Poly Rythmo De Cotonou – Sé Wé Non Nan (2008; The Vodoun Effect 1972-1975)

Eigentlich wollte ich mich heute Abend in Form bringen, sprich mit rotem Kopf und in Schweiss gebadet die Strassen Zürichs rauf- und runterrennen. Mit dem, wie immer hart erkämpften Feierabend kam natürlich, darauf ist Verlass, der Regen und so sitze ich noch ein wenig vor dem Laptop und stimme mich mit sommerlicher Musik aus dem fernen Afrika versöhnlich. Bloggerin leidenschaftlichwidersynnig fragte mich ja in den Kommentaren zum gestrigen Beitrag, ob der Africa Express denn auch noch in Benin oder an der Elfenbeinküste halten wird. Na klar doch! Und so endet die 5. Etappe in Cotonou, der grössten Stadt Benins mit dem Orchestre Poly Rhytmo De Cotonou. Gegründet 1968, vermischte die Combo traditionelle Musik mit wildem Funk und Soul.

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#2012 – The Year In My Ear – Longplay, Platz 06

The Weeknd – Trilogy

Die drei bereits bekannten Mixtapes aus dem Jahre 2011 gibts nun geremastert und komplett versammelt als offiziele Hardcopy (und darum auch in meiner 2012er Liste zu finden), aufgemacht in einem hübschen Boxset, das mit Bonustracks daherkommt. Zu hören gibt es 30 mal beseelten R&B, mal mit aufälligem, mal mit dezenten Dubstep Einflüssen. The Weeknd, das ist definitiv ein Versprechen für die Zukunft.

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