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Nadine Shah – Holiday Destination (2017;(Holiday Destination)

Schöner neuer Song von Nadine Shah. Album folgt dann noch etwas später diesen Monat und darf getrost als wiederum sehr gelungen zur Kenntnis genommen werden. Vorerst aber frösteln wir ein wenig mit dem feinen Titelstück und der darin enthaltenen zentralen Frage, wie man heute Nacht wohl schlafen wird. Nebst so schönen Dingen wie Alkohol, Sorgen, Ärger, diverser Leiden oder gar einem übervollen Magen, sollen ja angeblich auch Mondphasen den Schlaf rauben. Sollte man tatsächlich nicht schlafen können, lege ich dieser Tage nebst der bisher erschienenen Musik von Nadine Shah – man höre sich nur einmal das ziemlich wundervolle Stealing Cars vom letzten Album an – auch die noch einen ticken düstere Musik von Chelsea Wolfe, welche ja mit dem letzten Beitrag schon einen Feature fand, jedem ans Herz. Der Sommer soll sich angesichts dieser beiden Platten auch endlich mal verpissen. Generell mag ich mit fortschreitendem Alter den Sommer nicht mehr so, wie auch schon. Denn der Hauptgrund warum ich schlecht schlafe sind diese mittlerweile zu regelmässig eintretenden tropischen Nächte mit Zimmertemperaturen von 28 Grad. Von der teilweise unerträglichen und ziemlich schwülen Hitze tagsüber,  inkl. unappetitlicher Transpirationen diverser Mitmenschen im öffentlichen Verkehr und Büro will ich schon gar nicht berichten, resp. spare mir das dann für eine Wutsong irgendwann später auf diesem Kanal auf.

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Nina Simone – Lilac Wine (1966; Wild Is The Wind)

Es gibt nur wenig Schöneres als mit Nina Simone in der Hitze zu schmachten.

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The Cure – Hot Hot Hot!!! (1987; Kiss Me Kiss Me Kiss Me)

Es ist Hot Hot Hot, mehr muss man zur Lage der Nation nicht sagen. Robert Smith hatte sich damals für den Videoclip eine doch ziemlich seriöse Kurzhaarfrisur verpassen lassen. Etwas, was einem bei hitzigen Temperaturen, wie in den letzten und noch kommenden Tagen, mehr als zu gute kommen kann. Meine Wenigkeit hatte 1994 ja mal die ziemlich grandiose Idee, die Haare analog dem Classic Robert Smith- Haircut mit Zuckerwasser aufzutupieren. Eine ziemlich doof-naive Idee, denn beim mittäglichen Spaziergang im Stadtpark war ich im nu bester Freund sämtlicher Wespen im Umkreis von 10 Kilometern.  Ja.

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Natalie Merchant – Wonder (1995; Tigerlily)

Der Sommer 2017 zieht schon im Juni voll durch. Selbst das Öffnen meines favorisierten und meist doch sehr erfrischenden Kaltgetränktes löst unangenehme Schweissbäche aus. Somit will ich mich schon gar nicht gross mit neuer Musik befassen und hab mal einfach so blindlings ins Regal gegriffen und diese doch ziemlich schöne Platte hervorgeholt. Lange, lange nicht gehört. Und nun mal wieder hinlegen und auf eine wenig Abkühlung in Form eines Windstosses hoffen.

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#Zürich Open Air 2015, Tag 4

Vierter und letzter ZOA-Festival Tag.

Pond

Netter Space-weiss-der Geier was-Rock aus Australien. Konnte man gut im liegen anhören (es war ja auch brütend heiss), ohne das man da wohl was spannendes auf der Bühne verpasst hätte. Kevin Parker von Tame Impala verirrte sich dann noch kurz für AC/DC’s Thunderstruck und ging nachher ins Publikum kiffen.  5.5/10Foto 1

Blood Red Shoes

Hatten mit der Hitze zu kämpfen, rockten trotzdem ziemlich ordentlich. Sind dann aber irgendwie halt doch nur White Stripes für Hartz 4 Empfänger.  4.5/10

Jungle

Kennst du einen Song, kennst du alle. Dieser eine ist aber super.  8/10

Foto 2

Lo & Leduc

Sind die Senkrechtstarter des Schweizer Staatsradiorap. Können die Leute gut unterhalten, der Freestyle war cool (wenn auch halt doch eingeplant), aber viel zu harmlos um das wirklich ernst nehmen zu können. Die Hausfrauen neben mir hatten aber Spass und das ist das wichtigste. 4.5/10

Foto 3

Hot Chip

Mag die meisten Ihrer Tonträger sehr, live haben mir die noch nie gefallen. Schlecht abgemischt war es und irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Ihnen das Outfit (schmächtiges End- 30er Bürschlein in XXXXL Shirts, ein NoGO) wichtiger ist als die Performance. Schade Musik 4.5 /10, Style 2/10

Kasabian

Proll Rock für die grossen Bühnen der Welt. Hatte, wenn es etwas tanzbarer wurde, 2-3 gute Momente. Nicht meine Band. 3.5/10

Tame Impala
Das beste dann zum Schluss. Tame Impala verzauberten zu später Stunde das Zelt in einen LSD-Trip. Songauswahl super, Performance super, Klang hervorragend und somit Ende gut, alles gut.  9/10

Foto 4

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Slayer – Hell Awaits (1985; Hell Awaits)

Als würde es nicht schon reichen, dass ich seit ca. 3 Wochen bei um die 50 Grad und miefigster Luft im Büro arbeiten darf. Nein, nun wird auch noch der Parkett geschliffen. 50 Grad, miefige Luft, Staubwolken überall und seit Stunden unglaublichen Lärm. Irgendwie stelle ich mir genauso die Hölle vor….

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Sinéad O’Connor – Black Boys on Mopeds (1989; I Do Not Have What I Haven’t Got)

Nach den gestrigen, 2 Stunden und 20 Minuten Noiserock-Attacken der Swans in der überhitzten und von haufenweise nach Schweiss stinkenden Männern besuchten Roten Fabrik fuhr ich dann kurz vor Mitternacht doch ziemlich glücklich aber erschöpft mit dem Bus ans andere Ende der Stadt. Meinetwegen hätte ja die Krachorgie noch ein zwei Stunden weitergehen dürfen, aber Michael Gira und Mannschaft waren dann halt doch auch ziemlich ausgelaugt. Sind ja auch nicht mehr die jüngsten und das Gebotene war einmal mehr sensationell und somit war es gut wie es war. Im Bus dann die Kopfhörer übergestülpt, die Playtaste betätigt und da weitergehört, wo am Morgen das Gedudel aufgehört hatte. Natürlich kein Noise – wann will ja ruhig in den Tag starten – aber nicht minder böse, zumindest die Worte, im Song von Sinéad O‘ Connor. Und so fuhr ich begleitet von Sinéad und ihrem 1989-er Output durch die laue Sommernacht nach Hause wo mich ähnliche Innentemperarturen wie in der Roten Fabrik erwartet haben. File under Sommer 2015

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