Tag Archives: Australien

Snowy Band – Call It A Day (2021; Alternate Endings)

Die Temperaturen in den hiesigen Breitengraden nähern sich immer schneller dem Gefrierpunkt. Zumindest nachts ist es schon ordentlich frisch. Da kommt dieses Produkt namens Snowy Band aus Australien gerade richtig. Meist ruhiger, melancholischer Indie-Lo-Fi Pop, den man am liebsten unter der Bettdecke eingekuschelt hören möchte. Freunde von Big Thief und ähnlichem dürfen hier gerne blind zugreifen.

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The Underground Lovers – The Rerun (2017; Staring at You Staring at Me)

As time goes by. Sind nun doch auch wieder ein paar Wochen seit dem letzten Posting vergangen. Ja, ich war definitiv auch schon aktiver am Schreiben. Einerseits fehlen aber immer noch coronabedingt irgendwelche supertollen Abenteuer über die man berichten könnte, andererseits sind die täglichen Ausflüge mit den Kindern zum Spielplatz zwar persönlich immer ein Highlight, aber interessiert das die Mitmenschen dann wirklich auch? Eher nicht!

Und so poste ich nun nach langer Zeit mal wieder einen Song, der mir ziemlich gefällt. Einer, den ich nun auch schon seit ein paar Tagen beim Duschen pfeife und beim bald täglichen Morgensport immer wieder gerne höre. The Rerun der australischen Underground Lovers. So eine gute Band, die ja noch zig andere Ohrwürmer im Repertoir führt. Und falls einer doch an meinem Alltag zumindest visuell teilnehmen möchte, der adde mich doch bei Instagram. Da gibts aktuell mehr zu berichten als auf diesem Kanal.

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Augie March – Here Comes The Night (2001; Sunset Studies)

Heute vor 20 Jahren kam ich von einem rund 7 monatigen Trip zurück aus ‘tralien. Ein wirklich schönes Flecklein Erde. Passend lief heute auf SRF DOK eine Australien Doku von und mit Sven Furrer. Und Kind 1 wollte dann auch gleich wissen, ob es da einen Spielplatz hat und ob wir auch mal dahin gehen können. Ich wäre dabei….. Bis dahin schwelge ich ein wenig mit einer meiner Lieblingsplatten 2001. So schön….

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Coldplay – Daddy (2019; Everyday Life)

Coldplay, “hüstel”. Ich war nie besonders grosser Anhänger der Band. Okay. Yellow, ein super Song ohne wenn und aber, sowie das dazugehörige Album, haben mich damals monatelang durch Australien verfolgt. Parachutes als quasi Soundtrack zu guten Zeiten.  Auch das Chris-Martin-Herz-Schmerz-die Alte ist weg -Album fand und finde ich noch immer ganz ok. Der Rest war für mich aber immer sehr durschnittlicher Arena Rock mit viel Ah’s, Oh’s und Uh’s. Ich war sogar mal an einem ihrer Konzerte, das leuchtende Handymeer, die weinenden Hausfrauen und das bonoesque Getue waren mir aber zuviel des Guten und wir verliessen das Konzert noch vor dem Ende. Wieso sollte mir nun plötzlich Everyday Life, der streng politisierte Ethno-Greta-Art-Pop mit den vielen Sprachschnippseln gefallen? Ich hab keine Antwort drauf, kann aber aktuell nur behaupten, dass mir die Scheibe ziemlich gefällt. Die Sunrise Seite ist klar die stärkere, aber auch Sunset ist trotz ein paar Punktabzügen ganz dufte. Es liegt wohl auch ein wenig an der Weihnachtszeit, die mich gerne ein wenig sentimental stimmt. Da passen so wunderbar herzzereissende Songs wie Daddy nämlich ganz gut hin. Aber auch sonst ist dieses Sunset/Sunrise-Ding ein wirklich spannender Hörgenuss, fast frei von den erwähnten Ah/Oh/Uh-Refrains. Defintiv die beste Platte seit Parachutes.

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Tropical Fuck Storm – Who’s My Eugene (2019; Braindrops)

Hier groovt’s aber ordentlich in der Musikbox. Erinnerte mich beim Anhören an das letzte, ziemlich gute Album der Drones. Und der Typ mit dem Schnauz kam mir irgendwie auch bekannt vor. Ein Blick ins Internet verriet dann auch, dass ich hier gar nicht so falsch lag und ein gewisser Gareth Liddiard für dieses Kleinod mitverantwortlich ist. Bin dann mal auf den kommenden Longplayer gespannt.

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Robert Forster – Inferno (Brisbane in Summer) (2019; Inferno)

The heat of the morning has come too soon. Robert Forster weiss wovon er singt. Er ist Australier und die sind sich bekanntlich extreme Temperaturen um die 40 Grad und drüber schon etwas länger gewohnt, als wir bleichgesichtigen Mitteleuropäer. Ob das nun gut oder schlecht ist, soll jeder für sich selber entscheiden. Persönlich durfte ich vor langer Zeit selber ein halbes Jahr lang am australischen Sommer schnuppern und mag mich noch gut an eine – für damals – ziemlich heftige Hitzewelle in Melbourne erinnern.  Das war 2001.  Und da ich schon damals nicht so der Beachboy war – immerhin hatte ich noch nicht so eine Bierwampe wie jetzt – war während Wochen eisgekühltes VB die einzige Abkühlung, die ich mir gönnte. Dies dafür dann auch nicht allzu knapp. Übrigens, schon damals hörte ich bei der Konsumation des leckeren Gerstensaftes made in Australien die Musik von Robert Forster. Der hatte ein Jahr zuvor zusammen mit seinem langjährigen Musikkompagnon Grant McLennan die legendären Go-Betweens reanimiert und mit Friends of Rachel Worth ein sackstarkes Album auf dem Markt.  Entsprechend spielten die einschlägigen Bars und Pubs Down Unders das Zeugs in der Dauerschleife. Die Band ist mittlerweile leider wieder Geschichte, da Grant McLennan ein paar Jahre nach der Reunion an einem Herzinfarkt verstorben ist. So bleibt noch der gute alte Robert Forster übrig, der uns immerhin alle paar Jahre mit einem Soloalbum beehrt. Mal besser, mal etwas weniger gut. Inferno, sein neuester Streich, gehört. nach dem im Nachhinein als eher schwachen Vorgänger betrachteten Songs to Play, definitiv in die Kategorie “eher besser”.  Vor allem textlich mag Inferno voll zu überzeugen. Aber ein smarter Texter war er bekanntlich schon immer. Musikalisch hingegen ist bei ein paar wenigen Songs schon noch ein wenig Luft nach oben offen. Darüber schau ich aber gerne hinweg, resp. wähle die Skip-Taste und freue mich umso mehr, dass der Röbi auch 2019 immer noch tolle Musik veröffentlicht.  Und nun solls bitte bitte bald wieder kalt werden und regnen.

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Stella Donnelly – Tricks (2019; Beware of the Dogs)

Ohrwurmalarm! Wunderbarer Song der jungen Australierin Stella Donnelly, der sich seit Tagen in meiner Lauschmuschel festgesetzt hat. Es sei dann hiermit auch gleich auf das dazugehörige, genauso wunderbare Album Beware of the Dogs hingewiesen. Singer/Songwriter Pop der angenehm an die seeligen frühneunziger Cardigans im #MeToo-Gewand erinnert.  Kurzum: Das hier ist absolute Hörpflicht!

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#2016 – The Year In My Ear – Platz 5

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The Avalanches – Wildflower 

Das Avalanches Debüt, obwohl ich beim Release damals in Australien an allen Ecken und Enden damit beschallt wurde, war mal abgesehen von der duften Single Since I Left You nicht so mein Fall. Irgendwie zuviel Samples und zuwenig Struktur in den Songs. Wilflower, dass nun doch ein wenig mehr auf das “klassische” Songformat setzt, ist es dafür umso mehr. Und so wurden, die mit teilweise ziemlich catchy Raps aufgepeppten Songs zu meiner Sommerplatte 2016, ja generell, wie man ja an der Platzierung erkennt, zu einer meiner diesjährigen Favoriten.

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The Drones – Boredom (2016; Feelin Kinda Free)

The best songs are like bad dreams. Schon vor ein paar Wochen kam der neue, mittlerweile 7. Longplayer der australischen Drones auf den Markt. Nebst den  für die Drones üblichen im Blues angesiedelten Momenten, gibts auf Feeling Kinda Free ein paar schon fast tanzbare, funky Nummern. Boredom mit seinem zornigen Sprechgesang ist so einer. Allgemein experimentieren die Australier auf Feeling Kinda Free mehr als auch schon. So meint man den dreckigen Punk der guten alten Birthday Party zu erkennen, taucht dann aber schon in der nächsten Sekunde in die avantgardistische Welt der Einstürzenden Neubauten ein und findet sich dann nur wenig später schweisstreibend in einer brodelnden Südstaaten-Voodoo Zeremonie wieder. Eine also sehr spannende Irrfahrt durch die musikalische Welt, die einem hier erwartet. Trotzdem ist Feelin Kinda Free aber wiederum ein unverkennbares Drones-Album geworden und ist irgendwie auch die logische Weiterentwicklung ihrer Musik seit dem letzten Release. Hörtipp!

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Angus & Julia Stone – Big Jet Plane (2010; Down The Way)

Ja, war schon ein ziemlich toller Auftritt des australischen Geschwisterpaares Angus und Julia Stone gestern Abend. Klar ist nach dem jahrelangen, gemeinsamen Musizieren eine gewisse Professionalität im Vortragen ihrer sehnsüchtigen Backpacker-Melodien eingekehrt und die scheu-berührten Augenaufschläge von Julia sowie der etwas verdrogte Eindruck von Angus perfekt im Set inszeniert. Aber für das zahlt man ja schlussendlich auch Eintritt und ist immer noch besser als z.b ein selbstmordgefährdeter, bärtiger Barde der mit X-Beinen auf der Bühne stehend mit wimmernder Stimme versucht die vergessenen Textpassagen eingermassen passend zum Song rüberzubringen. Das ist dann aber ein anderes, leidiges Thema. Einzig die Location und der damit verbundene Auflauf “komischer” Menschen, die sich dann natürlich auch immer die Plätze um mich herum aussuchen müssen, dürfte bei einem allfälligen nächsten Auftritt in Zürich bitte wieder wechseln. Sonst aber ziemlich ziemlich schön und knapp an der Topwertung vorbei, weil man halt den Anfang vom tollen Big Jet Plane meines Erachtens mit einer Neuinterpretation bewusst verhunzt hat. Vielleicht waren bei Angus doch irgendwelche nicht ganz legalen Substanzen im Spiel…..

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