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The Underground Lovers – The Rerun (2017; Staring at You Staring at Me)

As time goes by. Sind nun doch auch wieder ein paar Wochen seit dem letzten Posting vergangen. Ja, ich war definitiv auch schon aktiver am Schreiben. Einerseits fehlen aber immer noch coronabedingt irgendwelche supertollen Abenteuer über die man berichten könnte, andererseits sind die täglichen Ausflüge mit den Kindern zum Spielplatz zwar persönlich immer ein Highlight, aber interessiert das die Mitmenschen dann wirklich auch? Eher nicht!

Und so poste ich nun nach langer Zeit mal wieder einen Song, der mir ziemlich gefällt. Einer, den ich nun auch schon seit ein paar Tagen beim Duschen pfeife und beim bald täglichen Morgensport immer wieder gerne höre. The Rerun der australischen Underground Lovers. So eine gute Band, die ja noch zig andere Ohrwürmer im Repertoir führt. Und falls einer doch an meinem Alltag zumindest visuell teilnehmen möchte, der adde mich doch bei Instagram. Da gibts aktuell mehr zu berichten als auf diesem Kanal.

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Augie March – Here Comes The Night (2001; Sunset Studies)

Heute vor 20 Jahren kam ich von einem rund 7 monatigen Trip zurück aus ‘tralien. Ein wirklich schönes Flecklein Erde. Passend lief heute auf SRF DOK eine Australien Doku von und mit Sven Furrer. Und Kind 1 wollte dann auch gleich wissen, ob es da einen Spielplatz hat und ob wir auch mal dahin gehen können. Ich wäre dabei….. Bis dahin schwelge ich ein wenig mit einer meiner Lieblingsplatten 2001. So schön….

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#2019 – The Year In My Ear – Platz 4

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Art of Fighting – Luna Low

Zwölf Jahre nach dem letzen Album veröffentlichen die Australier ihr bis dato bestes Album. Die bisherige Rezeptur,  also entschleunigter und melancholischer Indierock, wurde beibehalten ja gar verfeinert.  90-er Jahre Gitarrenschrammel-Nostaligiefreunde können hier also blind zugreifen. Bester Dream Pop, Slow Core oder weiss der Geier was Release seit Jahren und nur nicht in den Top 3, weil erst Ende November den Weg aus Australien in den Briefkasten gefunden und entsprechend ein wenig weniger gehört, als die drei noch folgenden Alben.

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Julia Jacklin – Body (2019; Crushing)

Tolles Aussie-Doppelpack letzte Woche im Zürcher Bogen F. Zum Einstieg Olympia, ohne Band und daher ziemlich roh und spröde gefolgt von der etwas sanfteren Julia Jacklin und ihrem Singer/Songwriter-Indie-weiss der Geier was-Pop. Wunderbar wars. Und mit der #MeToo-Hymne Body als Openener hat die gute Julia auch gleich alles richtig gemacht. Einfach nur schön und seit einer Woche nun auch ziemlich heftig am rotieren.

 

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The Go-Betweens – Cattle and Cane (1983; Before Hollywood)

Kind Nummer 1 liebt die Go-Betweens. Call Me Appetite liebt die Go-Betweens. Wir alle lieben die Go-Betweens.

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The Apartments – Twenty One (2015; No Song, No Spell, No Madrigal)

 

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Es wird Regen geben.

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Sodastream – Little by Little (2017)

Facebook kann zwischendurch auch mal ganz nützlich sein. In diesem Falle erblickte ich kürzlich einen Beitrag vom Kollegen Jens, seines Zeichens Chefguru beim GutesHoerenIstWichtig-Blog, welcher da mit einem neuen Profilbild für ein neues Sodastream-Album Werbung betrieb. Dem ersten seit 11 Jahren und ehrlich gesagt, hab ich nach deren Split auch nicht mehr mit einer neuen Platte gerechnet. Umso erfreulicher also diese Nachricht und es vergingen auch nur wenige Stunden und die Platte fand erfolgreich den Weg auf meinen Rechner. Das erste Mal angehört wurde das Teil aber erst anderntags auf dem Arbeitsweg. Etwas, das ich öfters machen sollte, denn ich freute mich schon lange nicht mehr so sehr auf die aus dem Mund stinkenden Fressen im morgendlichen Gedränge der öffentlichen Zürcher Verkehrsbetriebe. Sodastream haben bei mir übrigens einen Sonderstatuts, vor allem auch weil beim Hören derer Musik unweigerlich immer wieder schöne Erinnerungen an einen äusserst heissen, also klimabedingt heissen, Sommer im australischen Melbourne auftauchen. Die damals sehr hippen Architecture in Helsinki spielten wieder einer ihrer zahlreichen Abschiedsshows. Sodastream durften einen dieser Abende eröffnen und hinterliessen bei mir einen bleibenden Eindruck. Somit anderntags schwer verkatert in den örtlichen Plattenladen gestolpert und mir gleich, die bis dato komplette Discographie inkl. fancy Shirt gekauft. 2008 oder so hatte sich dann die Band, wie erwähnt, aufgelöst um dann lange 9 Jahre später mit Little by Little Call Me Appetite haufenweise Freudentränen aus seine müden Augen zu locken.  Ja! Soooo gut ist diese Platte geworden. Ich fühlte mich beim erstmaligen Hören dann doch mindestens 15 Jahre jünger – notabene um 07.45 Uhr am Morgen. Wann habe ich sowas zum letzten Mal eigentlich erlebt?
Zu den Fakten. Sodastream waren ja bislang als ziemlich ordentliche Handwerker mit Fachausweis im Bedienen von Bratsche, Cello, Akustikgitarre, Bass und Schlagzeug bekannt. Vor allem die ersten 3 Alben bestachen durch spröde Schönheit und fesselten mit ihren ungewöhnlichen Melodien verpackt in intimer Atmosphäre. Man darf beim Hören ihrer zahlreichen Kleinodien ruhig auch ein wenig an die jungen Belle & Sebastian denken. Das Grundrezept wurde dann auf Little by Little auch nicht gross angetastet. Zu hören gibt es 10 neue Songs zum verlieben und vergöttern. Musikalisch ein wenig lüpfiger als auch schon, ohne dass jedoch die feinfühlige Melancholie vergangener Arbeiten abhanden gekommen ist. Selbst Karl Smiths traurige Stimme klingt noch immer gleich zart und schüchtern wie damals vor einer halben Ewigkeit und so darf man hier mal wirklich von einer gelungenen “Reunion” sprechen. Eine, die unbedingt mehr Aufmerksamkeit verdient hat, vor allem auch in Zeiten solcher musikalischer Schwerverbrecher wie Bruder Mumford & seinen Idioten. Little by Little ist somit so far der beste Release in diesem Jahr und für einmal gibt es das gesamte Album als Song des Tages im Stream. Abschliessend bleibt anzumerken, dass es sich hier um einen uneingeschränkten Kauf- und Hörtipp handelt. Viel Freude.

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Savage Garden – To The Moon & Back (1997; Savage Garden)

Da sass ich also auf dem nächtlichen Heimweg durch die bitterkalte Dezembernacht. Das städtische Tram auch zur späten Stunde gut besucht. Leicht angesäuselt fummelte ich auf der Suche nach dem situativ perfekten Popsong nervös an meinen iPod rum. Vorbei an Phil Collins, vorbei an George Michael, den Pet Shop Boys und Prefab Sprout landete ich schlussendlich bei Savage Garden und deren Hit To The Moon & Back. Manch einer mag sich vielleicht noch an den Song erinnern. Guter Song, definitiv. Und sowieso, wenn man so leicht angeheitert durch die Stadt fährt macht solche Musik noch mehr Sinn. Wäre ja sonst, nebst 12’653 anderen Liedern, auch nicht auf mein Musikabspielgerät verbannt worden.

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Sarah Blasko – I’d Be Lost (2015; Eternal Return)

Sarah Blasko, nach zwei wirklich guten Gitarrenpopalben, zwischenzeitlich in die ziemlich durchschaubaren Fänge der Artsy-Fartsy-“hach, ich bin so introvertiert”-Klavier und  Heulsusen-Sekte geraten (von dessen Anhängern es definitiv schon zu viele gibt), hat Ende letztes Jahr mit Eternal Return endlich mal wieder ein ganz gutes, stellenweise sogar fantastisches (Achtung!) Synthie-Popalbum abgeliefert. Die Sorte Musik also, die derzeit im australischen Sommer hoch im Rennen ist, und somit mit grosser Bestimmheit auch mir in ein paar Monaten dann noch grössere Freude bereiten wird.

 

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The Go-Betweens – Cattle and Cane (1983; Before Hollywood)

7 Tage / 7 Songs, Tag/Song 03.

Motto “Songs aus den grausamen 80ern”

Bisch Heavy oder Rap? Wer erinnert sich nicht an diese wirkliche essentielle Frage, welche ab Mitte der 80er Jahre auf den Pausenplätzen der Nation umhergeisterte. Gab man dummerweise „Heavy“ als Antwort, folgten darauf meist schmerzvolle Faustschläge und Fusstritte. Wobei man einen „Heavy“ eigentlich schon am Vokuhila und der stinkigen, nietenverhangenen Jeansjacke mit riesigen Metallica und Slayer-Aufnähern aus gut 1000 Metern Entfernung erkennen konnte und so sich die eingangs erwähnte Frage eigentlich erübrigte. Als ehemaliger, kurzer (Kurt Kuhbein sei Dank) Teil dieser Jugendbewegung weiss ich also, wovon ich spreche.

Mehr als ein halbes Leben später bevorzuge ich dann doch eher den sogenannten perfekten Popsong. Scheinbar simpel die Formel. Nicht zu lange soll der Song sein, lieber etwas einfacher gestrickt, eine geschickte Wahl von Worten wäre sicherlich nicht falsch und natürlich das Wichtigste, eine Melodie, die dich fesselt. Eine Band, die dieses Rezept für sich damals, wie später, pachtete und diese Melodien für die Ewigkeit noch so locker aus dem Hemdsärmel schütteln konnte waren die Go-Betweens aus dem fernen Australien. Hier passte einfach alles. Coole Attitüde, smarte Texte, fesselnde Melodien und natürlich die schimmernden, oft sehnsüchtigen Gitarren. Cattle and Cane stellvertretend für ca. 123 weitere perfekte Popsongs der Go-Betweens.

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