#Zürich Open Air 2015, Tag 3

Tag 3 des ZOA in ein paar Worten.

Blaudzun

Weder Fleisch noch Vogel. Auf der Bühne Stand ein Möchtegern Win Butler mit Skrillex Frisur und Brille. Keine guten Referenzen also. Musik als Einstieg und zum ersten Bier ganz nett. Klang dann auch irgendwie nach einer etwas folkigeren Win Butler Band. Was das auch immer zu bedeuten hat. 5/10

Aurora

Musik für verschupfte Gymnasiastinnen. Davon gibts ja bekanntlich schon genug und vermutlich auch in besser. Bin aber nicht so der Fachmann in dem Bereich. 4/10

Milky Chance

Auch wieder so eine Band die immer und immer wieder diesen einen Song spielt. Damals auf dem Schulhof wären die wohl pausenlos verprügelt worden.  2/10

Balthazar

Positive Überraschung des Abends. Die Band mit dem doofen Namen (klingt ja auch eher nach Progrock oder Flötenmetal) spielt ja mittlerweile alle 2-3 Monate in irgendeiner Kaschemme in Zürich. Eigentlich kein gutes Zeichen. Was ich gehört habe, gefiel mir sehr. Letzter Song gar bislang bester Song des Festivals.  8/10

Foto 1-2

Seed

Punjabi MC trifft auf Karnevalsblaskapelle. Das Grauen hat nun einen weiteren Namen. 1/10

Interpol

Hatten es zu Beginn scheinbar ziemlich eilig. Fast schon Punk Rock war das. Die Klassiker waren spitze, aber man merkt halt, dass die Band seit 10 Jahren keinen guten Song mehr geschrieben hat. Trotzdem eine stimmige Stunde zu perfektem Klang (meine Worte in Gottes Ohr). Die Richie Sambora Perücke des Bassisten ist jetzt schon das Accessoire des Jahres.  8.5/10

Foto 2

Fat Boy Slim

Ich kann Fat Boy Slim nicht ausstehen und eigentlich ist das ja übelste Bauerndisco was der so in die Arenen dieser Welt zusammenmixt. Machte aber (Alkohol sei Dank?) irgendwie sehr Spass. Auch Dank den tollen Visuals. Zusatzpunkt für den Born Slippy Right Here Right Now Mix am Ende. 7/10

Foto 3

Miss Kittin

Fing sehr minimal an und mit bald 40 Jahren in den Beinen habe ich definitiv keine Geduld mehr, jedesmal 10 Minuten bis zur nächsten kurzeingespielten Melodie zu warten. Steigerte sich aber bis zum Ende noch merklich. Der Love Will Tear Us Apart-Indiespacko-Anbiederungsversuch zum Schluss hätte aber nicht sein müssen.  5/10

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Filed under Foto, Music, Musik

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