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#Dorfpunks

Kleiner TV-Tipp für den gemütlichen Abend vor der Glotze. Heute 22.40 Uhr Dorfpunks auf Eins Festival. Gute Verfilmung eines noch besseren Buches. Zuhause bleiben lohnt sich also, nur schon wegen der tollen Szene am Ende, als der Hauptprotagonist in der Disco zu Siouxsie And The Banshees tanzt. Viel Spass.

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22. March 2013 · 5:08 pm

Depeche Mode – Behind The Wheel (1987, Music For The Masses)


Bereits die ganze Woche schon wird im weltweiten Netz innig debattiert, wie schlecht (oder eben doch nicht) Delta Machine, das am Freitag erscheinende neue Album von Depeche Mode, geworden ist. Ich habs zwar erst 3x durchgehört, will aber doch behaupten dass das Teil besser als sein Ruf ist. Wie gut, das wird uns die Zeit dann schon noch verraten. Und für alle die, die sich nach old-school-DM sehnen gibt’s heute auf meiner Spielwiese einen Klassiker aus dem Jahre 87. Alleine der Clip, gehalten in schwarz und weiss. ist ziemlich sehenswert.

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21. March 2013 · 12:04 pm

Smashing Pumpkins – The Celestials (2012; Oceania)


https://soundcloud.com/smashingpumpkins/the-celestials

Das es der Uncle Fester des Alternative Rocks doch noch kann, zumindest was gute Songs schreiben betrifft, beweist er sich und der Welt mit dem überaus hörenswerten Song Celestials aus dem letztjährigen Album Oceania. Oceania ist dann eigentlich auch gar nicht mal so übel und hat neben Celestials noch ein paar andere tolle Momente zu bieten, kommt aber, wie es zu erwarten war, nicht an die Grosstaten der Billy Corgan Band der 90-er Jahre ran. Daher gilt für Neueinsteiger: Erstmal Siamese Dream mit den Überklassikern Disarm und Today holen. Alle anderen Interessierten sollen trotzdem mal hier reinhören. Immerhin eines haben sie heute noch mit den seligen 90-ern gemeinsam: die weibliche Bassistin und den asiatisch angehauchten zweiten Gitarristen. PS: Happy Birthday Billy.

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17. March 2013 · 10:48 am

Serge Gainsbourg – Sous Le Soleil Exactement (1967, Anna OST)

So nun hab ich es, nach diversen Anläufen auch endlich geschafft, ein Spotify Premium Account, beim Tages Anzeiger abzuräumen. Thema der Playlist war “Frühlingssongs” und ja, wenn ich mir heute den Song so anhöre, die vielen Dislikes sagen es schon aus, eigentlich kein guter Vorschlag. Zumindest kommt beim Hören eben dieses Songs heute keine sonnige Stimmung in mir auf. Der Redaktion gefiel jedoch meine billige Begründung dazu. Auch was und somit Ziel erreicht.

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13. March 2013 · 1:09 pm

David Bowie – The Stars (Are Out Tonigh) (2013; The Next Day)


David Bowie, das Chamäleon der Popmusik, muss man wohl niemanden mehr gross vorstellen. Alleine sein Leistungsausweis der 1970-er Jahre spricht mehr als Bände und manch ein Musiker würde für ein Album wie Low oder Rise and Fall of Ziggy Stardust sein letztes Hemd hergeben. Nun ist Studioalbum Nummer 24, das erste seit 10 Jahren, im Fachhandel erhältlich. Die Kritiken sind durchwegs positiv gestimmt und so verhält es sich auch mit meiner Meinung. Wäre hier ein Newcomer am Werk, man würde man mit grosser Wahrscheinlichkeit vom Hype der Stunde sprechen. Aber so ist es dann halt eben doch nur ein weiteres Album des in die jahre gekommenen Thin White Dukes. Zwar war ein sehr gutes und definitiv sein bestes seit Scary Monsters, aber der eben angesprochene Leistungsausweis schreit dann zwangsläufig nach mehr. Trotzdem, nice to have you back, Mr. Bowie.

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11. March 2013 · 12:21 pm

The Drones – I See Seaweed (2013; I See Seaweed)

Jetzt wollte ich mich doch mit smoothen Klängen auf den kommenden Frühling einstimmen. Tagelang lauschte ich den Klängen von Rhye, George Michael, Sea & Cake und Sade. Doch nun ist die neue Drones mit der Luftpost angekommen und hat mir beim Anhören soeben die wohl letzte noch bestehende Hirnzelle weggeblasen. The Drones, das war bislang eine Band die von Album zu Album überzeugte und trotzdem schon vor fast 10 Jahren ihr bisheriges Meisterwerk mit Wait Long By The River ….. abgeliefert hat. Nun ist seit Anfang Monat I See Seeweed in den Läden, zumindest drüben in Australien, und stellt das bisherige Schaffen, das schon immer die perfekteste der perfekten Symbiosen aus Crazy Horse Gitarren und Nick Cave Theatralik war, in den Schatten. Wurden die Jungs und die Dame am Bass von Album zu Album immer etwas ruhiger und verhaltener, kracht es auf dem neuesten Output teilweise wieder so heftig wie bei einem nächtlichen Rendez-Vous autonomer Linken mit Ordnugshüttern. I See Seeweed ist somit definitiv nichts smoothes und schon gar nichts für Neujahresvorsatzschwimmer. Auch ist der Sound nun noch öfters in der psychedelische Ecke anzutreffen, jedoch ohne seine bluesigen Wurzeln zu verleugnen oder zu verlieren.
I See Seaweed ist zu 100% ein Drones Album, wie man es erwarten durfte, nur besser und grösser als alles bisherige der Australier. Absolute Empfehlung.

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7. March 2013 · 7:20 am

Rhye – The Fall (2013: Woman)

Alles wird nun gut. Die Temperaturen steigen, die Tagen werden länger und mit Rhye‘s Women wurde auch gleich der Soundtrack für die kommenden und hoffentlich zahlreichen lauen Abende auf dem Balkon, im Stadtpark am Fluss/See oder sonst irgendwo veröffentlicht. Rhye besteht aus dem aus Toronto stammenden Produzenten Mike Milosh sowie dem Dänen Robin Braun. Beide haben eine grosse Vorliebe für gefühlvolle und sinnliche Popmusik der Marke Sade und so zeitlos schön klingt irgendwie auch deren Musik auf dem soeben erschienenen Debut.

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5. March 2013 · 2:07 pm

Powderfinger – Waiting For The Sun (2000; Odyssey Number Five)

Was macht Call Me Appetite derzeit? Richtig, er wartet sehnlichst auf etwas Sonnenschein. Zumindest im Jahre 2000, als dieses Album erschient, hatte ich so ca. 9 Monate mehr als genug davon. Und somit werden mit Powderfinger auch gleich noch ein paar schöne Erinnerungen geweckt. Hach…

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28. February 2013 · 8:54 pm

Taio Cruz feat. Flo Rida – Hangover

Mal wieder ein Beispiel strunzdebiler Musik, die wegen ihrer Omnipräsenz in allen öffentlichen Räumen nervt. Wobei das Lied für letzteres nichts kann. Dafür aber trifft der Song die volle Schuld an den hirnamputierten Lyrics. Und ja bevor ich es vergesse, wenn ich, und vermutlich Abermillionen anderer Menschen, auch einen Hangover haben, dann klingt das am Morgen definitiv nicht so gutgelaunt wie hier präsentiert. Deshalb bekommt Hangover auch in Sachen Glaubwürdigkeit null Punkte von mir. Ich danke für die Aufmerksamkeit.

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27. February 2013 · 1:21 pm

The Drones – Jezebel (2006; Gala Mill)

Gemäss Statistiken des Schweizer Wetterdienstes war der diesjährige Winter der trübste seit 17 Jahren. In der Stadt Zürich wurden seit Anfang Dezember gerade noch 126 Sonnenstunden gemessen. Kein Wunder lechzen da manche Seelen nach Sonnenschein und Wärme. Etwas von dem es derzeit in Australien vermutlich noch zu genüge gibt. Von da kommen dann auch die Drones, die mit rohem Bluesrock wütend um sich schlagen und in ihren düsteren Texten die Abgründe der Menschheit erkunden. Birthday Party, die Cramps oder der Gun Club lassen aus der Gruft grüssen. Musikalisch sind die Drones inetwa so sonnig wie die australische Wüstenstadt Coober Pedy während einem Sandsturm und sind somit soetwas wie die bösen Onkel der an der kalifornischen Sonne gereiften Harmonien Dinosaur Jr’s. Übrigens, in Kürze veröffentlichen die Aussies den von mir langeherbeigesehnten Nachfolger zum ziemlich amtlichen Havilah aus dem Jahre 2009.

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26. February 2013 · 1:53 pm