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Caetano Veloso – A Bossa Nova É Foda (2012; Abracacao)

Eigentlich freute ich mich auf einen weiteren Fussballabend irgendwo in einer Bar bei Bier und Wurst, jedoch wurde mir vorhin mitgeteilt dass die Weltmeisterschaft heute pausiert. Nun gut, dann gibts halt anstatt Fussball in Brasilien, Musik ab Konserve aus Brasilien, statt Bar den Balkon oder vielleicht den See. Wurst und Bier gibts zum Glück immer und fast überall. Abend also gerettet.

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27. June 2014 · 7:22 am

Nirvana – I Hate Myself and Want To Die (1994)

Was mal so nebenbei als Scherz geschrieben und aufgenommen wurde, endete vor 20 Jahren bekanntermassen mit einer Schrotladung im Kopf.

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5. April 2014 · 6:41 pm

Lisa Germano – Cry Wolf (1994; Geek The Girl)

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So darf der triste Sonntagmorgen immer klingen.

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16. February 2014 · 8:12 am

Smog – I Break Horses (1996; Kicking a Couple Around EP)

Von Bill Callahan, früher auch mal unter dem Namen Smog (mit und ohne Klammer) unterwegs, erscheint in diesen Tage ein Dub-Remix Album seines letztjährigen, ziemllich adretten Albums Dream River. Und da es für Dub noch ein wenig zu winterlich ist, zumindest für mich, erküre ich meinen Bill Callahan resp. Smog All-Time-Favoriten, ja überhaupt, wohl mein liebster Song auf diesem verfickten Planeten, zum heutigen Song des Tages. Grosses Kino Leute, glaubts mir!

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31. January 2014 · 8:54 am

Melvins – Mombius Hibachi (1997; Honky)

Es steht am heutigen Sonntag tatsächlich ein Schweizer im Finale der Australian Open. Für den Kenner des Sports nichts Neues. Stand in den letzten 10 Jahren des öfteren ein Schweizer im Finale eines Tennisturniers. Nun, heute ist es für einmal nicht King Rotscher, sondern die ewige Schweizer Nummer 2 Stanislas Wawrinka. Und wie er derzeit (10.37 Uhr) die spanische Sandmaus Nadal auseinander nimmt ist schon eine kleine Sensation. Ähnlich kurzen Prozess müssen wohl auch die Melvins mit ihren Instrumenten bei der Aufnahme zum heutigen unsonntäglichen Song des Tages gemacht haben. Mombius Hibachi, eine ziemliches Brett.

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26. January 2014 · 10:03 am

Vitesse – The Stars Don’t Shine as Bright as Street Lights (1999; A Certain Hostility)

Melancholie am Freitag.

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5. April 2013 · 8:14 am

Bon Jovi – Born To Be My Baby (1988; New Jersey)

Wie die Online-Ausgabe des Blicks heute Mittag berichtete soll die aktuelle Welttournee von Bon Jovi ohne Richie Sambora weitergeführt werden. Grund: Zoff wegen Geld. Ausserdem habe er die Launen des Frontsängers satt. Eine Nachricht, die mich exakt 20 Jahre nach meinem allerersten Konzerterlebnis im Hallenstadion zu Zürich erreicht. Weitere News aus New Jersey folgen in den nächsten Tagen bestimmt.

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4. April 2013 · 1:47 pm

DJ Koze (feat. Hildegard Knef) – Ich schreib dir ein Buch (2013; Amygdala)

Ist man derzeit auf der Suche nach melancholisch beseelter Tanzmusik, dann sollte Mann/Frau unbedingt zu Amygdala von DJ Koze greifen. 13 unaufdringliche Songs bilden ein gut 78 minütiges Feuerwerk aus schmatzenden Beats, souligen Bläsersätzen, Fielrecordings, allerhand windschiefen Experiementen und natürlich auch mit der nötigen Portion Pop. Die Online Ausgabe vom Spiegel beschrieb dieses House- und Minimal-Experiment gekonnt als das das rosarote Dark Side Of The Moon der elektronischen Musik; auf Lachgas. Und wenn man dann noch einen Blick auf die Gästeliste wirft, welche u. a. mit Grössen wie Dan Snaith (Caribou), Apparat und Dirk von Lowtzow im Duett mit Marvin Gaye gespickt ist, kann man eigentlich nichts anderes mehr machen als die Playtaste zu drücken. Für den perfekten Genuss fehlen nun nur noch Sonnenschein und die dazu passenden, etwas milderen Temparaturen.

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3. April 2013 · 2:41 pm

Ministry – Just One Fix (1992; Psalm 69)

Abenteur Verkehrsbetriebe Zürich, kurz VBZ. Tatort 33er Bus, Höhe Escher-Wyss-Platz, hinterste Sitzplatzreihe. Also da, wo meistens die Coolen anzutreffen sind, kotzte heute bei meiner mittaglichen Fahrt Richtung Arbeitsplatz ein Junkie sein letztes Blut auf die sonst schon von allerhand Schmutz und Körperflüssigkeiten geschändeten Sitzpolster. Da bleibt einem nach diesem Anblick eigentlich nicht mehr viel übrig als das Weite zu suchen und/oder auf dem tragbaren Musikabspielgerät den passenden Soundtrack zur soeben beobachteten Situation zu suchen.

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28. March 2013 · 1:08 pm

Suede – Snowblind (2013; Bloodsports)

Langsam aber sicher reicht es. Lieber würde ich ein paar Songs mit Spring, Sun o.ä. im Namen posten, als wiederum auf den Wortlaut Snow zurückgreifen zu müssen. Wobei ich in diesem Falle wohl gar nicht darum herum gekommen wäre, auch noch auf Bloodsports aufmerksam zu machen. Bloodsports ist übrigens nicht die neue Platte einer blutrünstigen Metal-Combo, nein, das ist das seit 11 Jahren erste Lebenszeichen der 90-er Jahre der Britpop-Helden Suede. Eines, dass sich wirklich hören lässt und passenderweise auch gleich am selbigen Tag erschienen ist, wie das Comebackalbum von David Bowie, der ja bekanntlich Vorbild von Brett Anderson ist. Bernhard Butler, der Gitarrist und Mitsongschreiber der ersten beiden Kultalben, ist zwar weiterhin nicht an Board, aber das soll nicht weiter stören, so lange Brett Anderson noch solche tollen Lieder aus dem Ärmel schütteln kann. Ich würde in der jetzigen Euphorie mal behaupten, dass das Ganze locker auf Augenhöhe mit dem 1996 erschienenen Album Trash steht. Und das war ja eines der besten seines Jahrganges. Tipp.

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26. March 2013 · 3:43 pm