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Fifty Foot Mama- The End Is Already Inside Of It (2007; Hard and Soul)

Die Zürcherin Nadja Zela veröffentlichte letztes Jahr das ziemlich ambitionierte, zugleich aber auch zutiefst berührende Greetings to Andromeda.Requiem, welches sie ihrem vor rund 4 ,5 Jahren verstorbenen Partner, dem über die Schweizer Landesgrenzen hinaus bekannten Cartoonisten Christoph Badoux gewidmet hat. Ein Album, das man sich am besten in gediegener Umgebung mit einem Glas Rotwein geben sollte – und nicht als Hintergrund-Berieselung. Im nimmerendenwollenden Dauer-Homeoffice bevorzug ich es die Tage dann doch etwas rockiger und wenn es was von Nadja Zela sein soll, dann doch eher ihre früheren Solosachen oder die mit etwas mehr Druck nach vorne preschenden Song ihrer damaligen Band Fifty Foot Mama. Hard and Soul war ein ziemlich vielversprechender Output und rotierte in einer Zeit vor dieser in meiner Badener Single-Dachwohnung um die Wette mit den Alben des Jahres.

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#Trybguet

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Patent Ochsner live im Volkshaus/Zürich (27.02.2020)

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#Eisbär

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Konzert des Jahres 2019

Stephan Eicher im Volkshaus/Zürich (07.11.2019)

 

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A Winged Victory for the Sullen – The Rhythm of a Dividing Pair (2019; The Undivided Five)

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Neulich Abend beim winterlichen Schlummi auf dem dem heimischen Balkon. A Winged Victory for the Sullen.

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Nils Frahm – The Roughest Trade (2019; All Encores)

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Neulich am Morgen auf dem Weg zur Lohnarbeit.

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#Something to Belive In

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Weyes Blood im Bogen F/Zürich (11.11.2019)

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Gurr – Beetlebum (2019)

Mit rekordverdächtigen 3.5 Jahren Verspätung hab ich es diese Woche ans Zürcher Gurr-Konzert geschafft. Wollte ja schon damals an ihren allerersten Schweizer Gig gehen, auch weil ich die Live-Bassistin fern kenne, doch irgendwie kam ich da niemals an und ich kann mich auch nicht mehr daran erninnern, was damals an diesem Abend/in dieser Nacht effektiv passierte. Nun gut, diese Woche hat es ja geklappt und die Band war wirklich gut. Höhepunkt,  das Blur Cover, welches sie seit kurzem im Repertoire mitführen. Die tätowierten Milchtüten auf meinem Unterarm waren jedenfalls ziemlich entzückt. Darf man also ruhig mal reinhören…..

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#In My Head

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Gurr im Bogen F/Zürich (06.11.2019)

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Swans – The Sound (1996; Soundtracks For The Blind)

dffsdfsd.jpgIch kann mich nicht oft genug wiederholen, aber ich bin soooooo froh, dass sich diese elende Dauerhitze, dieser mühsame Dauersonnenschein und der damit verbundene, allgegenwärtige Outdoorterror sich definitiv in Richtung südliche Hemisphere verabschiedet haben. Es gibt m.E. ja sowieso nichts schöneres, als an einem tristen Sonntagmorgen einsam durch die noch neblige Landschaft zu streifen. Und wenn dann aus der Kopfhörer, der bei mir standardmässig immer dabei ist, noch passende Musik dazu spielt, ist das dann schon eine ganz angenehme Sache. Und im Gegensatz zum Sommer, wo meine Wenigkeit doch die etwas konventionellere Musik bevorzugt, schreit mit dem ersten Kälteeinbruch und vor allem mit dem nasskalten Dauerregen der Höhrsensor sofort nach etwas “schwerer” und manchmal auch tiefgründigeren Musik. So dann auch bei dem erwähnten sonntäglichen Streifzug durch die Zürcher Waid, welche nicht weit von den heimischen vier Wänden entfernt ist. Wobei es schon mehr ein leichtes Rennen als Streifzug war, aber beim derzeitigen, ziemlich desolaten Fitnesszustand meinerseits, mussten ich mir doch die eine oder andere Ruhepause gönnen. So entstand dann “im Rehsprung” auf der Waid dieses hübsche Herbstfoto. Unterhalten wurde ich dabei mit den guten alten Swans und deren Soundtracks for the Blind. Definitv eine der 10 Platten für die einsame Polarinsel. Also eine Platte die man uneingeschränkt lieben sollte. Nicht ganz ohne Grund, habe ich das Teil auch gleich zum Klassiker der Woche erkoren. Soll doch diesen Freitag ein neues Album der erneut reformierten Swans folgen. Bin ja schon mächtig gespannt, wie Michael Gira und seine Swans 4.0 klingen werden.  Bis dahin wird die wenige Zeit die noch totgeschlagen werden kann mit den ebenerwähnten Soundtracks, die übrigens heute auf den Tag genau vor 23 Jahren erschienen sind,  verbracht. Und wer noch nicht Fan des Doppelalbums ist, der wird es jetzt und hört sich doch mal bitte subito das über 13 minütige, monumentale The Sound an. Gäääääänsehaut versprochen. 

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Stephan Eicher – Prisonnière (2019; Homeless Songs)

Ist’s mal 2-3 Tage am Stück grau, schon “brüelled” die halbe Stadt und wirft kiloweise Antidepressiva ein. Meine Güte. Dabei gäbe es doch viele tolle Dinge zu Hause zu tun. Und vor allem mal ganz ohne diesen mühsamen “ichmussnachherrausweildieSonnescheint”-Stress. Gut, Rausgehen ist grundsätzlich schon in Ordnung. Auf den Kinderspielplätzen, wo man meine Wenigkeit aktuell noch immer am häufigsten antrifft, kehrt langsam aber sicher wieder Ruhe ein und man muss bei den GZ’s auch nicht mehr ewig für ein Bier anstehen. Aber will man sich im rotgrünen Zürich noch freiwillig mit Kleinkindern auf einen Spielplatz begeben? Man weiss ja nie, wann die linken Terroristen rund um die JUSO der Stadt Zürich wieder Lust auf Räuber und Poli-Spiele auf Kinderspielplätzen haben und dabei auch gleich die Eltern und deren Nachwuchs in Geiselhaft nehmen, Wobei die meist ziemlich überforderte Stadtpolizei da mit Sicherheit noch einen draufsetzen wird und wie blöd den Kinderspielplatz stürmt sowie – man glaubt es fast nicht –  wild mit Tränengas rumballert. Exakt so passiert an einem sonnigen Samstag vor gut 10 Tagen, notabene zur besten Besuchszeit, auch wenn die Polizei rund um Oberschwätzer Mario Cortesi den Tränengaseinsatz an besagter Stelle bis heute bestreitet. Zustände fast schon wie in Russland oder China. Daher ist es für die Kinder wohl doch besser, man bleibt im mehr oder weniger sicheren zu Hause und guckt da gemeinsam ein paar Bücher an, baut mit Lego Bahnhöfe oder Hochhäuser, isst gemütlich Kuchen und hört dabei Homeless Songs von Schweizer Popexporteur Nummer 1, Stephan Eicher. Was für ein schön herbstliches Album der gute Mann da wieder am Start hat! Zwar mit knapp 40 Minuten Spielzeit etwas kurz geraten – im Hardcore Bereich wäre das in Ordnung, doch bei grosszügig arrangierter Popmusik dürfen die Songs schon länger als 2.5 Minuten dauern. Egal. Mit Prisonnière ist auch gleich einer seiner besten Songs überhaupt drauf zu hören. Riiiiiiiesig. Geil! Ich kann daran gerade nicht satt hören. Leider ist im weltweiten Internet aktuell keine legal verlinkbare Version davon auffindbar, doch die leicht reduzierte Version aus dem französischen Fernsehen ist auch ganz nett anzuhören. Hörtipp.

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