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Soap&Skin – Voyage Voyage (2012; Narrow)

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Ich mag es sinnlos mit dem Tram durch die Stadt zu gondeln, währenddessen es draussen in Strömen vom Himmel giesst. Entsprechend schwermütig darf die Musik bei solch schönen Ereignissen sein.

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Noir Desir – Aux Sombres Héros de l’Amer (1989; Veuillez Rendre L’Ame (À Qui Elle Appartient))

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Lost in the City. Heute irgendwie schon. Man kann es aber auch einfach Flucht vor eckligen und nervenden AC/DC-Fans nennen. Es war ja auch fast unmöglich überhaupt nach Hause zu kommen und beim umherirren in der Stadt dann immer mal wieder nach ein wenig anständiger Musik auf dem iPod Ausschau gehalten. Für ziemlich anständig befand ich dann auch diesen Song da. So anständig, das ich für einen Moment meinen Orientierungssinn auf „on Hold“ setzte und mit dem falschen Tram weiterfuhr.

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The Rapture – How Deep Is Your Love (2011; In The Grace of Your Love)

Was hört ein Sieger in der Stunde des Triumpfes? Vermutlich „würde“ er ein Lieblingslied mit etwas „Pfupf“ wählen. Von vorne: Gestern Morgen wurde ich nur so von WhatsApp Nachrichten überschüttet. Meine Freunde und ehemaligen Mitstreiter vom Frittenservice (so nannten wir unsere gemeinsame Projektarbeit) klopften sich gegenseitig auf die Schultern und bekundeten ihre überschwängliche Freude ab der bestandenen und finalen Einzel-Prüfung. Nur ich musste mich noch ein wenig in der achso verhassten Geduld üben, da der heimische Briefkasten nicht vor abends erreichbar war. Konzentriert arbeiten war ab nun auch nicht mehr möglich, zu aufgewühlt, zu ungeduldig war ich. Dann endlich, Punkt 17.26 legte ich die Arbeit nieder, stürmte in rekordverdächtiger Zeit Richtung Ausgang (Carlo Janka, wärst du an der Olympiade nur halb so schnell Ski gefahren, es hätte am Ende immer Gold resultiert). Bus pünktlich, Zug pünktlich, Tram auch schon am Warten. Perfekt. 18.05, also zwei Minuten früher als sonst, stand ich leicht ausser Atem vor dem Briefkasten. Eines könnt ihr mir glauben, den Heimweg nehm ich seit Jahren auf dem direktesten Wege in Angriff. Anyway, mit leicht zitternden Händen entnahm ich das einzige darin liegende Couvert, welches nicht nach unbezahlter Rechnung aussah, riss es auf und sucht im Geschriebenen das, worauf ich nun ein gutes Jahr hingearbeitet habe. Erstmal das übliche Blabla und am Ende dann endlich das Wichtigste: „Es freut uns Ihnen mitzuteilen blabliblabla dass Ihnen das Zertifikat erteilt wird. Yeeessssssss! Mir fiel in dem Moment doch glatt der Unspunnenstein vom Herzen. Ich habe es geschafft. Und das trotz der angekündigt hohen Durchfallquote von 50% und noch weniger Ahnung, was die Herrschaften während der Prüfung überhaupt von mir wollten. Auf dem Weg in die Stammkneipe und zum verdienten Feierabendweizenbier war mir dann alles egal – also das mit dem Ahnung haben, denn ich fühlte mich einfach nur gut. Entsprechend wurde auf dem Ipod nach passender Musik mit etwas „Pfupf“gesucht und gefunden.

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