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David Bowie – Lazarus (2016; Blackstar)

Der Thin White Duke beweist mit Blackstar einmal mehr sehr eindrücklich, das mit ihm auch im Jahre 2016 nach Christi und mit 69 Jahren (Happy Birthday by the way) noch fest zu rechnen ist. Nachdem der Spaceboy sich in Vergangenheit bekanntermassen immer mal wieder neu erfunden hat, geht nun Blackstar schon fast erwartungsgemäss wiederum in eine andere Richtung.  Bowie, Ausgabe 2016, und wie das mit dem Alter so kommt, ist  nun am Jazz interessiert. Die teils wilden Saxophon-Solis sind dann aber doch nur ein kleiner Teil in diesem doch ziemlich raffinierten Harmonien-Puzzle, das auch mal mit einer ordentlichen Prise Funk. clubtauglichen Beats und vor allem sehr viel Art-Rock aufwartet. Black Star ist somit auch alles andere als für das oberflächliche Hören gedacht, zumindest die ersten 4 Tracks sind doch ziemlich schwere Brocken,  die es erstmal zu verdauen gilt. Doch das schöne an  Blackstar ist, das bei dem ganzen Soundgewitter immer mal wieder, wenn meist auch nur für kurz, einer dieser Melodien auftaucht, für die man den guten Bowie stundenlang umarmen möchte und sowieso, das Pop-Chamäleon war immer dann am besten, wenn seine Alben anfänglich doch eher schwer zugänglich waren. Definitiv sein bestes Album seit Scary Monsters und der erste Höhepunkt im neuen Jahr. Tipp!

 

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David Bowie – The Stars (Are Out Tonigh) (2013; The Next Day)


David Bowie, das Chamäleon der Popmusik, muss man wohl niemanden mehr gross vorstellen. Alleine sein Leistungsausweis der 1970-er Jahre spricht mehr als Bände und manch ein Musiker würde für ein Album wie Low oder Rise and Fall of Ziggy Stardust sein letztes Hemd hergeben. Nun ist Studioalbum Nummer 24, das erste seit 10 Jahren, im Fachhandel erhältlich. Die Kritiken sind durchwegs positiv gestimmt und so verhält es sich auch mit meiner Meinung. Wäre hier ein Newcomer am Werk, man würde man mit grosser Wahrscheinlichkeit vom Hype der Stunde sprechen. Aber so ist es dann halt eben doch nur ein weiteres Album des in die jahre gekommenen Thin White Dukes. Zwar war ein sehr gutes und definitiv sein bestes seit Scary Monsters, aber der eben angesprochene Leistungsausweis schreit dann zwangsläufig nach mehr. Trotzdem, nice to have you back, Mr. Bowie.

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11. March 2013 · 12:21 pm