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Turbonegro – Denim Demon (1996; Ass Cobra)

Ich bringe mich NOCH IMMER in Form #367. Der Sommer 14 war ja, was Outdoorsportaktivitäten anbelangt und wenn man als Kleinkind nicht gegen den Regen geimpft wurde, alles andere als der Brüller. Nicht der Brüller ist somit auch mein derzeitiger körperlicher Zustand und so musste ich mich für den heutigen Run auf den Üetliberg vorgängig erstmal dopen. Wo aber andere sich mit Müsliriegel und sonstigem glibberigem Zeugs aufputschen hab ich da eigentlich ein viel besseres Mittel gefunden. So bewegte ich mich nach der Arbeit, einmal mehr erschöpft vom scheinbar unendlichen Zeittotschlagen. erstmal zum Lädeli am Bahnhof Thalwil, kaufte mir ein San Miguel und leerte das Ding mit 4 Schlücken runter. Glaubt mir, so ein kleines Bierchen wirkt Wunder und kaum zu Hause angekommen waren auch die scheinbar müden Knochen wieder mutzpunter. Somit umgehend Sportklamotten angezogen und auf dem schnellsten Weg die gute Stube wieder verlassen. Man will ja das seltene gute Wetter nutzen. Zur Forcierung des Lauftempos dann gleich noch meinen Lieblings-Bleifuss-Rock and Roll ins Ohr gejagt und für das, dass sich meine Fitness derzeit ziemlich Grenzen hält, hab ich auf dem teilweise doch steilen Weg hoch auf den Zürcher Hausberg auch gleich noch ein paar zumindest äusserlich fitte und junge Menschen ohne jegliche Müh und Not überholt. Ich sags ja schon immer, das erste Bier am Abend ist halt noch immer das Beste. Und was motivierende Laufmusik betrifft sind Ass Cobra und Apocalypse Dudes, also die beiden Classics von Turbonegro, unschlagbar. Unschlagbar auch das Gesicht des durchtrainierten Sportlers wenn der alte Mann mühelos an ihm vorbeizieht und dabei noch das bisschen Luft hat die politisch nicht immer korrekten Lyrics der Norweger mitzukeuchen In dem Sinne:  Gimme Deathpunk Baby….

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Dead Moon – Not The Only One (1990; Defiance)

Eigentlich wollte ich die heutige, zeitlich wie immer ziemlich begrenzte Mittagspause mit einer ausführlichen Rezension zu Ecce Homo, dem Nietzsche Klassiker schlechthin, verbringen. Hat nun leider nicht geklappt, da der Busfahrer die einzige Strasse, welche in dem Brunzkaff in dem ich arbeite den Berg hochfährt nicht gefunden hat und ich somit genötigt wurde, meine Mittagspause mit einer Sightseeing-Tour durch das grösste Brunzkaff nördlich der Glarner Alpen zu verbringen. Tolle Sache. Immerhin fand ich, nebst dem üblen Beschimpfen des amateurhaften Fahrers, noch etwas Zeit mir die gestern erhaltenen Dead Moon-Reissues anzuhören. Zumindest einen Teil davon. Track 2 vom 90-er Album ist dabei schon mal sehr positiv aufgefallen. Das Projekt Ecce Homo ist dafür bis auf weitere verschoben. Auch gut.

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Glen Campbell – By The Time I Get To Phoenix (1967; By The Time I Get To Phoenix)

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Am heutigen Mittwoch kam ich zum dritten Male diese Woche wegen diverser Stellwerkstörungen (Unwort 2014?) zu spät zur Arbeit. Waren zwar nur 6 Minuten, die der Zug “verlor”, aber der Anschluss im Brunzkaff, in welchem ich mich bis auf weiteres versklave, fährt leider auch nur jede halbe Stunde. Vermutlich hat man sogar im hintersten Mombasa bessere Verbindungen. Anyway, daher war bei relativ kühlen Temperaturen erstmal Kaffee trinken und warten angesagt. Man stelle sich vor, ich hätte mit der gütigen Hilfe der SBB noch weiter bis Phoenix oder so reisen müssen. Hallelujah!

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Smashing Pumpkins – Perfect (1998; Adore)

tamtamdididdamdam

Ein schöner Anblick, der sich einem an diesem sonnigen und frühlingshaften 20. Februar 2014 bot.

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Beck – Whiskeyclone Hotel City 1997 (1994; Mellow Gold)

Es gibt eigentlich nichts Schlimmers, als sich ohne Abschottung von Mitmenschen in den morgendlichen ÖV-Verkehr zu begeben. Selber Schuld, wer beim täglichen Sturmlauf Richtung Tram und Zug die Kopfhörer zu Hause liegen lässt.  Und wäre das nicht schon Bestrafung genug, musste sich im einzigen S-Bahn Abteil mit freien Plätzen  (wieso wohl…?!) auch noch die Wandergruppe Altersresidenz Hinterkappelen  aufhalten. Ist ja schön, wenn ihr einmal im Jahr, vermutlich finanziert durch Steuergelder, irgendwohin fahren dürft. Ich gönne es euch ja auch,  ABER herrjeh, verschont mich bitte mit euren Gesängen und eurem Gelächter und nehmt in Zukunft bitte einen späteren Zug. Ab 9 sind nämlich auch die Bahnbilltette billiger. Kapiert?! Vorsorglich werde ich meinen Ipod dann noch im örtlichen Baumarkt mit ein paar Kopfhörern aus dem 5 Franken-Regal aufrüsten. Man weiss ja nie, wer abends im überfüllten Zug das Gegenüber mit den Erektionsproblemen seines achso geliebten Kaninchens volltextet. Ausserdem will ich noch ein wenig Mellow Gold von meinem Lieblingsscientologen hören. Sozusagen als Einstimmung zum bald erscheinenden neuen Album Morning Phase.

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Sodastream – Fitzroy Strongman (2000; Looks Like A Russian)

Fast wie Freitag der 13. Bei der allmorgendlichen Fahrt in die Anstalt den Fokus zu sehr auf das Handyrumtippen gelegt und somit den Ausstieg am Bhf verpasst. In “fucking” Oberrieden Dorf, aka grösstes Brunzkaff am Fuss der Glarner Alpen, gelandet, wässrigen Kaffee getrunken und mit sich bereits verschlechternder Laune die massive Verspätung des mich zurück bringenden Zug zur Kenntniss genommen. Und wie es kommen musste, beim Umschalten von Sodastream zu Musik der etwas härteren Gangart, man will ja etwas runterkommen, steigen natürlich noch die Kopfhörer aus. Bingo! Item. Mit ca. 1 Std. Verspätung im Geschäft angekommen und die Mailbox voll mit den dringendsten aller dringenden Aufträgen. Natürlich hätte schon alles gestern erledigt sein sollen. Immerhin, um 12 ist arbeitstechnisch gesehen für mich Wochenende. Aber wie sagte mal ein weiser Mensch: Lobe den Tag nicht vor dem Abend.

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Moby – Thats When I Reach For My Revolver (1996; Animal Rights)

Wenn die S-Bahn am Freitagmorgen zum 5tem Mal diese Woche unbestimmte Zeit Verspätung hat und ich somit zum 5ten Mal diese Woche zu spät zur Arbeit komme, wenn kurz nach dem zweiten Kaffee (Danke S aus Z für den Kaffee im Zug) Herr A aus S, seines Zeichens Kunde, seine blendende Laune (ich vermute er hat keine Begleitung für das Züri-Fest) an mir, meines Zeichens persönliche Ansprechsperson von Herrn A aus S, auslässt, wenn dann zum ca. 127sten Mal der Sunrise Vertreter, obwohl in dieser Woche schon 127 Mal weggedrückt, versucht aufs Handy anzurufen obwohl ich seiner Firma gegenüber schon mehrfach erwähnt habe, dass mich ihre verf….. Flatrates und Spezialangebote einen schei….. interessieren, da das Surfen mit dem Handy wegen des schlechten Mobile-Netzes ja eh nie funktioniert (es kann ja nicht sein, das man im hintersten Mombasa eine bessere Abdeckung des Mobile-Netzes hat als in supermodern Zürich) und wenn dann um 09.31 Uhr, kurz vor dem dritten Kaffee also, die Büroalltag-Abreagier-Ration-Pistazien ausgegangen sind, dann fehlt nur noch der Falsettgesang und das amateurhafte Gitarrenspiel von Fai Baba, dem wohl schrecklichsten (Katzen-)Musiker der Gegenwart (hat mich vor Kurzem mit seinem Gedüdel fast um den Verstand gebracht). Dann, ja dann wäre wohl definitiv der Zeitpunkt für ……. Happy Freitag allerseits.

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Aus Diskretionsgründen verzichte ich auf ein Foto von Herrn A aus S. Fai Baba kann man in jeder gutensortierten Googlemaschine finden.

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