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#2012 – The Year In My Ear – Longplay, Platz 09

Bob Dylan – Tempest

Album Nr. 35 ist sicherlich nicht das beste Studioalbum in Bob Dylans langer Karriere, aber immer noch bei weitem besser, als das, was andere Musiker_innen und Bands normalerweise abliefern und dementsprechend schaffte His Bobness den Sprung in die Top Ten locker. Dylan krächzt und ächzt sich auf Tempest durch die 10 Songs, es ist eine wahre Freude dem alten Mann zuzuhören. Favoriten sind das locker beswingte Duquesne Whistle sowie das 13minütige, aus 45 Strophen bestehende Tempest.

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The Tallest Man on Earth – 1904 (2012; There’s No Leaving Now)

Tempest von Bob Dylan ist für viele, mich eingeschlossen, unerwartet zu einem überragenden Stück Musik geworden. Erinnernd an einen räudigen Strassenköter, krächzt und ächzt sich der Alte durch die zehn neuen Songs. Alleine der Titelsong ist 13 Minuten und satte 45 Strophen lang. Vor solch einer Leistung kann ich mich nur noch ehrfürchtig verneigen und hoffen, dass ein weiterer goldener Herbst, einer eh schon langen und intensiven Karriere, noch ein wenig andauern wird. Verziehen sind somit auch die ziemlich mediokren Vorgängeralben Christmas in the Heart und Together Through Life. Totgesagte leben halt doch am längsten.
Bevor ich nun aber die Leserschaft wieder mit einem Song aus dem umfangreichen Schaffen des rüstigen Rentners belästige, verweise ich auf einen Musiker im Geiste Dylans, der im Frühsommer dieses Jahres mit There’s No Leaving Now seinen dritten Longplayerveröffentlicht hat. Kristian Matsson alias The Tallest Man on Earth ist, obwohl noch immer in der Blütezeit seines Schaffens, bereits zu einer festen Grösse in der sogenannten Indie-Szene avanciert und dürfte nach der kommenden Clubtour im Oktober noch einiges an Bekanntheit zulegen.  Tolle Folkmusik, auch für Leute mit akuter Dylan-Abneigung.

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#Die Zeichen stehen auf Sturm

 

Swans, Heiterkeit, Lekman und wie sie alle heissen wurden sozusgen vom Sturm weggeblasen…

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Bob Dylan – Duquesne Whistle (2012; Tempest)

Erstaunlich, wie vital der mittlerweile 71 jährige Bob Dylan noch immer fast Tag für Tag auf seiner Neverending-Tour durch die Welt tänzelt. Unser einer kann schon mit Mitte Dreissig am Morgen kaum noch ohne Gelenk- und sonstige Schmerzen aus dem Bett kriechen. Vielleicht sollte ich mal eine Blutegel-Therapie in Betracht ziehen oder bleibe am besten gleich da liegen. Egal. Jetzt ist erst mal Zeit für die nächste Neuheit auf dem Plattenteller. Tempest heisst Dylan’s 35. Studioalbum, kommt am 07. September in die Läden und soll etwas düsterer und nachdenklicher als auch schon sein. Als Appetitanreger geistert seit vorgestern der ziemlich sehenswerte, jedoch nicht ganz gewalt- und somit auch nicht schmerzfreie Videoclip zur beschwingten Single Duquesne Whistle im Netz rum. Call Me Appetite jubiliert!

Falls der Clip in Deutschland oder Österreich mal wieder gesperrt sein sollte, bitte hier anklicken.  Es lohnt sich.

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