Tag Archives: Tee

Brian Eno – Deep Blue Day (1983; Apollo)

Die Livepräsentation der Musik des slowdiveschen Schuhglotzer und Traumpop-Universums letzte Woche in der Roten Fabrik war gut. Nich mehr, nicht weniger. Und wenn gut in diesem Zusammenhang dann halt trotzdem irgendwie negativ behaftet klingt, mag das vielleicht stimmen. Wobei es in diesem Falle weder an der Band noch an der Setlist scheiterte. Vielleicht war ich an besagtem Abend nicht so in Stimmung für Neil Halstead, Rachel Goswell und Mannschaft. Eventuell lag es einfach nur am langhaarigen Trottel vorne rechts bei der Bühne, der mehrfach sich selber inszenierte. Die Schuld könnte man aber auch einmal mehr der ungeniessbaren Pisse aus dem Appenzell, die an der Bar ausgeschenkt wurde, geben. Manchmal hilft einem das eine oder andere leckere Bierchen, also keine dünne Lager-Scheisse, schon auch in Stimmung zu kommen. Ja. Ein Indiz dafür, dass der Abend nicht überragend war, war dann schlussendlich auch mein Bedürfnis nach Brian Eno’s Musik während dem Heimweg in dieser ziemlich bitterkalten Nacht ans andere Ende der Stadt.  Seine Musik wurde an diesem Abend nämlich als Intro, wie auch als Outro eingespielt. Guter Mann. Und mit Rachel Goswell würde ich mich bei einer Tasse Tee gerne mal über Kakteen und Sukkulenten unterhalten.

 

PS: Richtigstellung: Der langhaarige Trottel ist auf dem Bild im anderen Beitrag NICHT zu sehen.

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Number Girl – Zegen Vs. Undercover (Sappukei; 2000)

Der Japan-Urlaub ist nun auch schon wieder bald einen Monat her. Davon übrig sind nebst den zahlreichen schönen Erinnerungen, vorallem die täglichen Matcha-Tee Aufgüsse und natürlich die Musik. Und das es nicht immer nach Beatles oder sonstigem niedlichem Psych-Pop-Shizzle-Zeugs klingen muss beweisen Number Girl mit ihrer Version des Post-Hardcore.

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Mirel Wagner – Oak Tree (2014: When the Cellar Children See the Light of Day)

Im August, also beim Erscheinen dieses Albums, verspürte ich ja noch kein Befürfnis Mirel Wagner zu hören. Dies hat sich diese Woche aber rasch geändert und diese wunderbaren, ich wiederhole mich gerne, spröden und dunklen Folksongs sind derzeit genauso in meinem Alltag anzutreffen, wie der zusätzlich wärmende Schuss im abendlichen Tee. Tipp!

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