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Elastica – Waking Up (1995; Elastica)

Da fragte kürzlich der immer noch beste Radiosender der Welt, die Rede ist von Byte.fm, via Fratzenbuch nach den besten Songs von weiblichen Bands aus England. Da durfte in der Kommentarspalte eine Erwähnung des Elastica Klassikers Waking Up definitiv nicht fehlen. Etwas untergegangen ist in all den Jahren jedoch die hausinterne Huldigung dieser sensationellen Platte. Gerade mal auf einen Eintrag auf Call Me Appetite’s Welt schaffte es die Frauschaft (+1 Mann) rund um den damaligen Szenenliebling Justine Frischmann und dieser stammt erst noch aus einer Zeit, in welcher der Autor der vermutlich noch einzige Leser war. Absolut unverständlich, gehört doch das schnuckelige Debütalbum zu den liebsten Allzeitfavoriten überhaupt, Stranglers Rip-Off hin oder her.

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#2016 – The Year In My Ear – 10 Lieblingssongs

We are the Pop Kids, we love the Pop Hits. Zur Abwechslung zum ganzen Longplay-Listenterror der letzten drei Tage gibt es hier und jetzt die zehn meist gehörten und damit auch meist geliebten Songs des Jahres.

1. Masha Qrella – DJ

2. The Radio Dept. – Swedish Guns

3. Stabil Elite – Spumante

4. Nicolas Jaar – No

5. Suede – I Don’t Know How To Reach You

6. Anohni – 4 Degrees

7. Beatsteaks feat. Dirk von Lowtzow – French Disko

8. David  Bowie – Blackstar

9. Pet Shop Boys – Pop Kids

10. Isolation Berlin – Fahr weg

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Suede – Like Kids (2016; Night Thoughts)

«Das ist das, was ich an diesem Job so hasse. Ich verhelfe jungen, mittellosen Menschen zu tausenden von Euro und muss mich dafür dann beschimpfen lassen. Ich nehme dieses Verhalten mit Abschaum und Empörung zur Kenntnis. Ich brauche jetzt dringend eine Auszeit!» Günther Jauch gestern in Wer wird Millionär?

Auch die britische Band Suede benötigte vor ein paar Jahren eine Auszeit. Mit grosser Wahrscheinlichkeit wurde auch ein Brett Anderson immer mal wieder von irgendwelchen dahingelaufenen Schnöseln beschumpfen, der Hauptgrund am damaligen Suede-Split lag aber, nebst den Drogenproblemen des Sängers, vor allem bei den schlechten Absatzzahlen ihres halt doch ziemlich mediokren Albums A New Morning. Nun, Suede haben sich bekanntermassen wieder zusammengetan (immer noch ohne Bernhard Butler) und seit gut zwei Wochen steht endlich der Nachfolger vom damals schon fantastischen Comeback Bloodsports namens Night Thoughts in fast sämtlichen Läden dieser Welt. Eine ziemliche Granate, das Album, welches zurecht landauf landab beste Kritiken erntet und vom Spiegel kurzerhand auch schon zum besten Album seit Dog Man Star ernannt wurde (ich würde mal behaupten, seit Coming Up). Kleiner Fakt am Rande zum Schluss: Wie auch schon beim Comeback, welches Zeitgleich mit David Bowies, einem der Vorbilder von Anderson, stattfand, kam nun auch dieses Album nur kurz nach Blackstar auf dem Markt. Hörtipp!

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Suede – Snowblind (2013; Bloodsports)

Langsam aber sicher reicht es. Lieber würde ich ein paar Songs mit Spring, Sun o.ä. im Namen posten, als wiederum auf den Wortlaut Snow zurückgreifen zu müssen. Wobei ich in diesem Falle wohl gar nicht darum herum gekommen wäre, auch noch auf Bloodsports aufmerksam zu machen. Bloodsports ist übrigens nicht die neue Platte einer blutrünstigen Metal-Combo, nein, das ist das seit 11 Jahren erste Lebenszeichen der 90-er Jahre der Britpop-Helden Suede. Eines, dass sich wirklich hören lässt und passenderweise auch gleich am selbigen Tag erschienen ist, wie das Comebackalbum von David Bowie, der ja bekanntlich Vorbild von Brett Anderson ist. Bernhard Butler, der Gitarrist und Mitsongschreiber der ersten beiden Kultalben, ist zwar weiterhin nicht an Board, aber das soll nicht weiter stören, so lange Brett Anderson noch solche tollen Lieder aus dem Ärmel schütteln kann. Ich würde in der jetzigen Euphorie mal behaupten, dass das Ganze locker auf Augenhöhe mit dem 1996 erschienenen Album Trash steht. Und das war ja eines der besten seines Jahrganges. Tipp.

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26. March 2013 · 3:43 pm

Brett Anderson – Brittle Heart (2011; Black Rainbows)

Früher war ich mal ein begeisterter Suede-Hörer. Die ersten beiden Alben der Band gehören wohl zum besten was die Britpop-90er hervorgebracht haben. Auch Coming Up fand ich noch ziemlich gut. Dann jedoch verflüchtigte sich mein Interesse an der Band. Dieser Tage ist nun das vierte Soloalbum von Brett Anderson, dem Sänger von Suede, erschienen. Ein Bekannter von mir schwärmt ziemlich von diesem Album und hat auch ein paar Zeilen zum Release verfasst:

“Diese geniale CD versöhnt mich mit dem aktuellen Musikuniversum. Tiefgreifend und doch locker, aufwühlend und doch zart, britisch und doch „esperantisch“.Katapultiert mich auf einen Flieger, der eben dabei ist, in Heathrow zu landen – oder, an einem sonnigen Mai-Tag, an den Strand Brighton’s – oder auf einen britischen Wrack in Portsmouth.Die fast unmerklichen „indischen“ Akzente in „I Count the Times“ und die vollen „Cure“-Farben (strange, isn’t it?) in „In the House of Numbers“ steigern deutlich meine Bewertung“

Ich glaub ich hör da heute mal genauer rein. Brittle Heart gefällt mir schon mal sehr.

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