Tag Archives: Soundtrack

Postal Service – Against All Odds (2004; Wicker Park OST)

Da mit dem Zügeln ist ja immer so eine Sache. Man stolpert beim Räumen im Keller und auf dem Estrich über Dinge und Gegenstände, die man schon vergessen resp. verdrängt hat. So zum Beispiel in einer Kiste mit längst ausrangierten Tonträgern auf Phil Collins Alben, die ich mir damals in der frühesten Jugend vom hart zusammengesparten Taschengeld gekauft habe und eigentlich als schon lange vernichtet und verkauft in Erinnerung hatte. Und da mir gerade letzthin das doch superbe In The Air Tonight irgendwo über den Weg lief, hatte ich dann doch plötzlich mal wieder Lust, ein wenig in Collins‘ Musk reinzuhören und muss, Jahrzehnte der Läuterung später,  so unspektakulär Musik und Person auch sein mögen, doch zugeben, dass der Alte mal ebenso ein paar der grössten Pop-Songs der Geschichte geschrieben hat.  Nebst In The Air Tonight und Another Day in Paradise  ist Against all Odds ein solcher. Sehen natürlich nicht alle so und da ich euch mit dem Totengräber der Popmusik nicht vergraulen möchte, gibt’s Against All Odds in der wundertollen Version von Postal Service aus dem Jahre 2004. N‘tschoiii

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Badly Drawn Boy – Something To Talk About (2002; About A Boy OST)

Uuuuhuuuu something to talk about“…. Er ist einfach da.  Seit Sonntagmorgen und ohne Vorankündigung. Keine Ahnung woher er kam und wieso er sich gerade jetzt in meinen Gehörgängen festgebissen hat. Selbst nach zweitägigem, übelsten Black und Deathmetal Geprügel via iPod will er nicht gehen und ich ertappte mich beim Duschen heute Morgen erneut beim Summen dieser Melodie. Und das trotz schlechter Laune.  Somit sind sachdienliche Hinweise, wie man den Ohrwurm wieder los wird, in der Kommentarspalte gerne erwünscht.

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Trent Reznor & Atticus Ross feat. Karen O – Immigrant Song (2011; The Girl with the Dragon Tattoo)

Hui, waren das gestern drei spannende Stunden mit Daniel Craig und Rooney Mara im Kino. Irgendwie ziemlich unerwartet, stand ich der Hollywood Verfilmung des ersten Teils der Millenium-Trilogie im Vorfeld doch ziemlich skeptisch gegenüber. Vor allem auch, weil ich Daniel Craig als Schauspieler (privat kenn ich denn ja nicht) überhaupt nicht ausstehen kann. Die guten Rezensionen in den Medien meines Vertrauens überzeugten mich dann schlussendlich doch hinzugehen. Ein weiser Entscheid, nicht nur der reduzierten Montagskino-Preise wegen. Und so kann ich hier und nun allen werten Lesern dieses Blogs, mit oder ohne Vorkenntnisse der Stieg Larsson Bücher, David Fincher‘s überzeugende Verfilmung weiterempfehlen. Ein von Anfang an äusserst fesselnder Thriller mit wirklich herausragenden, manchmal ziemlich heftigen und schockierenden Szenen. Zuviel soll an dieser Stelle aber nicht verraten werden. Hingehen und selber schauen.

In Sachen Spannung hat sicherlich auch der Soundtrack zum Film einem grossen Teil beigetragen. Trent Reznor (Nine Inch Nails) und Atticus Ross haben hier tolle Arbeit geleistet und ein monumentales Werk mit sage und schreibe 39 Songs aufgenommen. Gerade mal zwei davon, u. a. auch der Titelsong, sind mit Vocals, die restlichen sind düster-bizarre und beklemmende Soundlandschaften, wie sie sonst nur in den schlimmsten Albträumen vorkommen. Nichts für notorische Angsthasen also.

Teil zwei wird derzeit ja schon gedreht, es dürfte aber noch gut bis Ende 2013 dauern, bis der Film in die Kinos kommt. Eine lange Zeit. Die kann man sich aber mit den schwedischen, bereits erschienenen Verfilmungen überbrücken. Die sollen auch ganz gut sein.

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Air (feat. Victoria Legrand) – Seven Stars (2012; Le Voyage Dans La Lune)

Gestern am späteren Abend strahlte der Sender Eins Festival den an Before Sunrise erinnernden Film 2 Days in Paris von und mit der bezaubernden Julie Delpy aus. Ein Film ganz nach meinem Gusto. Was wohl nebst der Story auch am Charme der Stadt der Liebe lag.
Aus dieser Stadt stammen auch Nicolas Godin und Jean Benoit, besser bekannt als Air, welche die Musikwelt seit 1995 mit ihren verträumten, analogen Synthesizern verzaubern. Ihr Meisterwerk und Megaseller Moon Safari liegt zwar auch schon wieder mehr als 13 Jahre zurück, doch scheinbar möchte das Duo nochmals genau an diese Erfolge anknüpfen. Ihr neues Album nennt sich Le voyage dans la lune und ist die Vertonung des visionären und gleichnamigen Stummfilmes aus dem Jahre 1902. Als nahmhafte Gäste darauf vertreten  sind Au Revoir Simone sowie Victoria Legrand von Beach House.
Ob diese neuerliche Expedition auf den Mond qualitativ an ihren All-Time Klassiker anknüpfen kann, werden wir dann spätestens Anfang Februar erfahren. Seven Stars ist aber schon mal ein vielversprechender Vorbote.

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Rebekah Del Rio – Llorando (2001; Mulholland Drive OST)

David Lynch hatte m.E. schon immer ein Gespür für gute Musik. Ein weiteres Beispiel ist diese Szene aus Mulholland Drive.

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