Tag Archives: Schreihals

Converge – A Single Tear (2017; The Dusk in Us)

Kurze Rückblende.  Anfang Woche berichtete ich von fremden Männern im heimischen Garten. Diese sind noch immer da und lärmen noch immer um die Wette.  Normalerweise sind mir solche Kracheskapaden sowas von egal, aber ich hatte diese Woche mal wieder Urlaub und fühlte mich in meinem eh schon knapp bemessenen Schlaf ziemlich beeinträchtigt. Nun gut, das frühe Aufstehen hat sich heute dann trotzdem gelohnt. Die neue Scheibe der Metalcore-Legenden Converge landetet pünktlich im Briefkasten und so hatte ich die Möglichkeit dieses ziemlich geile Werk (sorry für diesen etwas unreife Beschreibung, ist aber wirklich so) im ewigen Spiel Lärm gegen Lärm anzutesten. Jacob Bannon schreit sich hier wie eh und je die Lunge aus dem Hals und die Rhytmusmaschinerie lärmt dazu unfassbar verrückt, waghalsig und vor allem hart. Ein wahrer Nackenbrecher, dieses The Dusk in Us, und jetzt schon ein Meisterwerk der brachialen Musik. Hörtipp!

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Rollins Band – Liar (1994; Weight)

In den letzten 4 Wochen wurde ich nach gutem Saisonstart dann doch etwas lauffaul. Um das zu ändern, liess ich mich heute für den 10 Kilometer Lauf von niemandem geringeren als Henry Rollins himself anschreien und schaue da, trotz schweren Beinen (von was eigentlich?), das Ziel noch vor dem Ende der Platte erreicht, wenn auch nur knapp.

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Endon – Parricide Agent Service (2014; Mama)

Krach und Japan, das funktioniert bekanntermassen sehr gut. Meistens jedenfalls. Somit hau ich euch noch einen weiteren Song  aus dem Lande der aufgehenden Sonne vor dem Latz. Und was für ein Teil! Die zarten Gemüter  unter den Lesern Call Me Appetites verzichten evtl. auf die kommenden 3.40 Minuten Lärm, den was Endon auf einen losprügeln ist definitiv nichts für sensible Ohren. Schon lange hat mir keine Platte mehr so dermassen den Kopf weggeblasen, wie Mama. Letzteres hat vermutlich auch sehr viel mit der hormonellen Abstumpfung im vorgeschrittenen Alter zu tun. Trotzdem, so etwas wildes, chaotisches, lärmiges und intensives hab ich in meinem Leben selten gehört. Krach galore! Und wenn der Schreihals erstmal so richtig loslegt, schrumpfen selbst dem schwärzesten aller schwarzen norwegischen Satansanbeter die Hoden auf Erdnussgrösse, so düster und hammerhart zugleich präsentieren sich die Japaner Endon auf Mama. Kurz: purer Wahnsinn und somit verdientermassen Call Me Appetites most favorite fucking new Band. Tripple Geil.

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