Tag Archives: Red Hot Chili Peppers

Antemasque – Momento Mori (2014; Antemasque)

Wir erinnern uns, um die Jahrtausendwende waren At The Drive-In für kurze Zeit die grösste Band der Welt. Relationship of Command wird von mir noch heute gerne gehört. Der Split sollte nur kurz darauf folgen und man musizierte getrennt unter den Namen Sparta und The Mars Volta weiter. Letztere waren mir dann auf Zeit doch etwas zu anstrengend. Nun gibt es von der Mars Volta Fraktion unter dem Namen Antemasque wieder etwas konventionellere Klänge. Flea von den Chili Peppers spielt darauf übrigens den Bass. Gute Sache.

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John Frusciante – 909 Day (2012; Letur-Lefr EP)

Wenn im heutigen Song des Tages nach ca. einer Minute und achtzehn Sekunden diese supertdupertolle Ravemelodie einsetzt, möchte man vor lauter Freude am liebsten einen vierfachen gestreckten Rückwärtssalto mit Schraube im Abgang machen. Leider taugten bislang die wenigsten der bislang veröffentlichten Elektrofrickeleien aus dem Hause Frusciante wirklich was, aber diesen Freitag wird ja Enclosure erscheinen und was ich bislang daraus hören konnte klang sehr vielversprechend.

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John Frusciante – Dying Song (2003; Brown Bunny OST)

Der Sonntagmorgenblues nach der längtsten Nacht des Jahres. Es kann nun nur noch aufwärts gehen.

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Vincent Gallo – Honey Bunny (2001; When)

Ich hab mir vor kurzem den ganzen John Frusciante Backkatalog (mal abgesehen von den RHCP-Scheiben) zusammengekauft. War eine gute Investition, höre ich doch seit Tagen keine andere Musik mehr. Entsprechend wirds auch schwierig derzeit Songs des Tages zu posten. Man will ja die Leser_innen nicht immer wieder mit dem gleichen Musiker belästigen. Egal. Heute, beim allmorgendlichen Trip zum täglichen Wahnsinn kams dann doch anders. Frusciante wurde durch Vincent Gallo’s When, seines Zeichens noch immer eines meiner 3 liebsten Alben aller Zeiten, ersetzt. Wobei ganz unschuldig an der Auswahl ist der Herr John Anthony Frusciante dann doch nicht. Damals durfte er ja für den Skandalfilm Brown Bunny, der von und mit Vincent Gallo und seinem besten Stück ist, im Vorfeld ein paar Songs für den ziemlich hörenswerten Soundtrack einspielen. Die Lieder wurden zwar im Film aus irgendwelchen Gründen nicht verwendent, sind aber auf dem Tonträger zu finden und gehören meines Erachtens zum Besten was JF bislang rausgehauen hat. Gallo, selber grosser Anhänger und Fan von Frusciante’s Musik, hörte während dem Filmsets ausschliesslich seine Musik, welche, je nach Veröffentlichungsphase , sehr seiner eigenen ähnelt. So genug fachsimpelei, arbeiten ist angesagt. Ich will ja irgendwann, möglichst pünktlich, hier wieder raus…..

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Ataxia – Montreal (2004; Automatic Writing)

Würde ich als Beamter arbeiten, dann hätte ich jetzt bald 15 Minuten Pause und könnte mir nebest viel Koffein auch noch dieses wunderbare Lied von Ataxia reinziehen. Und das dann gar 2x am Tag. Leider ist dem (noch) nicht so und somit begrenzt sich das Hören dieser abgefahrenen Musik rund um John Frusciante derzeit weiterhin auf Morgen, Mittag und Abend.

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Damon Albarn – The Marvelous Dream (2012; Dr Dee)

Damon Albarn ist schon ein Tausendsassa. Erst veröffentlichte er letzten Herbst mit ein paar Freunden unter dem Namen DRC Music einen kruden Mix aus westafrikanischen Klängen, Pop, Hip Hop und Elektronika. Es folgte Anfang dieses Jahres die Supergroup Rocket Juice and the Moon (mit Flea von den Chili Peppers sowie dem Dummer Tony Allen), welche vor allem auf kurze und knackige, leider auch etwas halbgare Songs mit funky Bassläufen setzte und bevor er dann im August zum Abschluss der Olympiade mit seiner Stammband Blur den Londoner Hyde Park rocken wird, veröffentlichte er kurzerhand noch sein erstes Solalbum Dr Dee. Dr Dee ist eine Oper inspiriert vom gleichnamigen, im 16. Jahrhundert lebenden englischen Mathematiker, Universalgelehrten und Berater Königin Elizabeths der I. Ein ziemlich komplexes Werk mit pastoralen Chören, teilweise ziemlich oppulenten Arrangements sowie mit, und das ist das tolle daran, ein paar der, Zitat Der Spiegel, leuchtendsten, herzerweichendsten Songs, die Albarn seit “1992” und “Out Of Time” geschrieben hat. The Marvelous Dream ist so einer.

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