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Wolfgang Ambros – De Kinettn wo i schlof (1975; Es lebe der Zentralfriedhof)

Es lebe der Zentralfriedhof. Ich bin ja nicht so der Serienfreak, aber: Wunderbares TV-Spektakel, welches ich mir in den Post-Neujahrstagen am heimischen Fernseher gegönnt habe. Die deutsch-österreichische Thrillerserie Der Pass überzeugte nicht nur mit einer superspannenden Story, sondern auch mit viel Bildgewalt. Und die Szene da oben ist jetzt schon absolut legendär. Bitte schauen sie!

 

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dEUS- Sister Dew (1999; The Ideal Crash)

Wie die Zeit vergeht!  Schon wieder 20 Jahre her, als dieses kleine Juwel auf die Menschheit losgelassen wurde. Bei The Ideal Crash darf man dann auch getrost von einem Lieblingsalbum und treuen Begleiter während unzähliger Abenteuer rund um das Millenium sprechen. Unvergessen die tagelange Irrfahrt via Österreich und Italien in die Slovenischen Berge. Es gab halt damals noch kein Siri und Googlemaps, nur Beifahrer, die im Kartenlesen die Schule geschwänzt haben. Immerhin war auf das Tapedeck im Auto verlass, denn das spielte eben dieses Ideal Crash während Stunden und Tagen immer und immer wieder.  Nun wird Ideal Crash, wie eingangs erwähnt, 20 Jahre alt. dEUS nutzen dann diese schöne Gegebenheit auch gleich, um nach langer Zeit mal wieder auf ausgedehnte Tour zu gehen, um eben diesem Album gehörig Tribut zu zollen. Pflichttermin – auch wenn der Spass nicht ganz billig ist. Letzteres dann ein anderes Thema.

 

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Bilderbuch – Maschin (2015; Schick Schock)

Machen wir doch bei ähnlich beschwingter und partyinfizierter Musik wie gestern weiter. Bilderbuch ist die neue deutschsprachige Popsensation, die nun schon seit Wochen durch den Blätterwald raschelt. Was alles vor ein paar Jahren in der österreichischen Provinz als weitere doch eher langweilige Franz Ferdinand-Tribut Band (jeder weiss ja, die School of 2005 ist mindestens schon seit 2006 tot) begonnen hat, klingt heute wie die Zukunft der Popmusik. Zu verdanken ist dies sicherlich auch dem neuen Schlagzeuger, der die Band, was man auch gut raushört, mit den Rap-Virus angefixt hat. Schick Schock ist aber keine Deutschrap Platte, nein, hier gibt’s nebst ordentlich vielen Goldketten und Zitaten vor allem schleimigen Soul, hoch gepitchte Vocals, funkelnden Pop, ein Prise Post-Punk und ganz viel Falco zu hören. Letzterer würde in Sachen Coolness und Kokskonsum sofort Nachhilfe bei Bilderbuch nehmen und Ja, Panik haben vor Erfurcht scheinbar den Manager gewechselt. Lange Rede, kurzer Sinn: Extremgrosse (eeeeeeexxxtreeeeeemgrosse) Platte und somit Hörpflicht.

Bonustracks, welche auch nur die ganz Coolen verdienen:

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Wanda – Bologna (2014; Amore)

Bislang läufts in Sachen Skirennfahren den Ösis in dieser Saison noch nicht so. Mir eigentlich egal. Dafür exportieren die werten Nachbarn im Osten unheimlich viel tolle Musik. Neuester Streich, die Band mit dem doofen Namen Wanda. Der hat mich dann auch erst abgehalten, mir deren Musik, trotz Empfehlung eines netten Mitmenschen, genauer anzuhören. Ich meine Wanda, das geht eigentlich gar nicht. Vorhin im österreichischen Musik-TV dann Bologna gehört und sofort für sehr gut befunden. Klingt herrlich versoffen, rumpelt entsprechend ordentlich und ist textlich weniger anstrengend als so manch andere deutschsprachige Band. Nun beim ersten Hördurchgang angekommen, soweit alles palletti und ich bin entsprechend gespannt, wie sich deren Platte Amore beim weiteren Hören noch so entwickelt. Nun will ich aber erstmal einen Schnaps.

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Garish – Bring mich auf Ideen (2014; Trumpf)

Muss man das verstehen? Bislang hätte ich mir, vorurteilshalber, die österreichische Band Garish nicht angehört. Nichts gegen Österreicher und deren Musik, sondern ganz einfach doofer Bandname. Es musste dann schon dieser doch ziemlich nette Song, ohne Ankündigung, am Radio gepsielt werden, um mich eines anderen zu überzeugen. Der schlaue Mann sagt da nur noch besser spät als nie und so haben es nun auch Garish in die exklusive Gesellschaft der Songs des Tages geschafft. Gratulation.

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Ja, Panik – Post Shaky Time Sadness (2014; Libertatia)

Das kommende Wochenende steht ganz und gar unter einem österreichischen Stern.  Ganz unösterreichisch schreib ich morgen aber erst noch die 5. und letzte, aber auch wichtigste Prüfung. Danach werde ich mich wohl ein erstes Mal betrinken, bevor es dann spät abends in den Zürcher Stall 6 zu den aus dem Burgenland stämmigen Ja, Panik geht Ich hoffe ja, nebst meinen Favoriten vom neuen und übrigens ziemlich hervorragenden Album Libertatia, auch den einen oder anderen Klassiker von früher zu hören. Dmd Kiu Lidt oder Marathon wären nett. Oder Nevermind. Und wenn ich mich dann spätnachts, hoffentlich glücklich und mit grosser Sicherheit erschöpft, ins Bett fallen lasse, werde ich schon wenige Stunden später bei einem Bekannten, Österreicher notabene, zu Buchteln mit Vanillesauce erwartet. Yummie! Und Bier solls dann auch wieder geben. Ich freue mich.

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Naked Lunch – The Sun/God (2013/2004; All Is Fever/Songs For The Exhausted)


Gestern Abend gastierte die österreichische Indierock Band Naked Lunch in Zürich. Noch gut erinnere ich mich an ihre “Show” vor 6 Jahren in der Zürcher Hafenkneipe. Miesepetrig gelaunt, war es ihnen damals wichtiger dem Publikum den Anschiss klar zumachen, anstatt eine einigermassen anständige Show hinzulegen. Dementsprechend ist der Auftritt heute noch in meinen Top 3 der allerallerschlechtesten je gesehen Gigs zu finden. Gestern nun war es dann mal wieder soweit. Naked Lunch spielten im Ziegel oh Lac. Wollte erst gar nicht hin, hab mich dann aber mangels vorosterlichem Alternativprogramm doch kurzfristig für ein Busfahrt ans andere Ende der Stadt entschieden. Letztendlich ein guter Entscheid. Naked Lunch waren spielfreudig, ja richtig gut gelaunt und präsentierten so ziemlich alle Hits der letzten drei Alben. Und just als die diversen Weizenbiere in mir ihre Wirkung entfachten, hauten die Ösis noch God, den Naked Lunch-Übersong schlechthin, aus dem Ärmel. Brachial und laut, wie es sein muss.
Und so halten Naked Lunch nach einem mehrjährigen Unterbruch seit gestern Abend wieder den Titel Lieblingsösterreicher in Call Me Appetites Welt. Schee wars!

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Roosevelt – Sea (2012)

Es gibt doch nicht schöneres am als frühen Sonntagnachmittag ein friedliches Nickerchen auf der Couch abzuhalten. Noch besser, wenn man dabei von guter Musik aus dem Radio begleitet wird. In diesem Falle vom Sender FM4 der unter anderem auch Roosevelt’s Chillwave Hymne Sea spielte. Herrlich.

 

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