Tag Archives: Nati

Supergrass – Alright (1995; I Should Coco)

Die Fussballweltmeisterschaft in Russland steht bekanntermassen vor der Tür. Während die deutsche Nationalelf sich derzeit tief im Jammertal befindet, wusste gestern die Schweizer Nati in Spanien gegen den Titelanwärter Nummer 1 zumindest resultatmässig zu glänzen. Natürlich rannte man 90 Minuten meist hoffnungslos dem Ball hinterher, trotzdem macht das Gezeigte ein wenig Hoffnung für die kommenden Spiele.  Wobei, man hat ja schon früher mal sensationell gegen die Spanier resultatmässig geglänzt hat, das Turnier dann aber im Anschluss mit den anderen beiden Spielen klassisch schweizerisch versemmelt. Hätte, wäre, würde, für Fussball-Verschwörungstheorien ist es derzeit eh viel zu warm und somit schnallt man sich lieber den wieder angesagten Bucket Hat um, trinkt viel Bier – bei den Temperaturen ist die Flüssigkeitsaufnahme ja besonders wichtig –  und hört, ganz altmodisch und laut, Britpop aus den seligen 90-ern.

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Swans – Frankie M (2016; The Glowing Man)

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Dunkle Wolken über Zürich, ja über der gesamten Schweiz. Wird die Nati heute Abend in ihrem Gruppenspiel doch noch alles verspielen oder liegt es eventuell doch nur am exzessiven Konsum der neuen, phänomenalen Swans-Platte meinerseits? The Glowing Man ist wiederum ein Doppelalbum geworden und erinnert an manchen Stellen, dank den Streichern, Frauenchören und den schon fast mantraartigen gesungenen Passagen, an die frühneunziger Swans. Generell findet man auf der Platte wieder ein wenig mehr ruhigere Passagen als auch schon, was dem sich stetig aufbauenden Stimmungsbild innerhalb der Platte nur gut tut. Gem. Mastermind und Musikgott Michael Gira soll The Glowing Man jedoch die letzte Platte in dieser Konstellation sein. Wohin der Weg der Swans in Zukunft führen wird, ist noch offen.

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Pantera – Rise (1992; Vulgar Display of Power)

In gut 24 Stunden tritt die Schweizer Nationalmannschaft, von den Eidgenossen liebevoll auch Nati genannt, zum entscheidenden Spiel gegen Honduras an. Und wo man die letzten beiden Spiele irgendwie noch verpennt hat, gilt es nun von Anfang an das hondurianische Tor mit maximaler Offensivpower zu stürmen. Ohne wenn und aber. Wenn man dann so einen Sturmlauf vertonen müsste, würde das wohl wie Rise von Pantera klingen. Hart, brutal und nicht vergessen we’ve got no time to lose. Und sollten die Spieler dann doch den Pennmodus avisieren, dann wünsche ich mir einen Ottmar Hitzfeld an der Linie, der seine Kicker mit ähnlichem Enthusiasmus anfeuert, wie Phil Anselmo im Refrain zum selbigen Song It’s time to Rise brüllt. Hopp Schwiz.

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