Tag Archives: Metal

Sunn O)) – My Wall (2003; White 1)

Neues aus der Homeoffice-Beschallung. Wobei das hier eher in die Kategorie wiederentdeckt gehört! Wunderbarst hypnotisch und langsam, wie es so bei der Arbeit eigentlich sein sollte. Jetzt schon ein persönlicher Lockdown-Klassiker.

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Chelsea Wolfe – American Darkness (2019; Birth of Violence)

Back to the roots. Die gute Chelsea Wolfe operiert auf ihrem neuen Album wieder mehr mit (Dark-)Folk als mit den Metalelementen der letzten Platten. Trotzdem ist sie noch immer meilenweit entfernt vom gängigen Einheitsbrei, der uns vom öffentlichen Raum täglich und meist ungewollt in die Ohren gewürgt wird.

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Crashdïet – Riot in Everyone (2005; Rest in Sleaze)

Den Song hier hätte ich schon vor ein paar Wochen posten können und sollen. Seit dem er mir per Zufall das erste Mal über den Weg lief – ich war damals in einer Bierlaune auf der Suche nach neumodischaltmodischem Sleaze Rock –  hätte er täglich mindestens einen Eintrag verdient, so gut ist er. Man kann somit also von einem typischen Ohrwurm sprechen. Ganz nebenbei soll aber auch die Qualität des kompletten Albums, dass da passenderweise  Rest in Sleaze heisst, erwähnt sein. The more oldschool, the more i like it. Prost!

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Celtic Frost – A Dying God Coming Into Human Flesh (2006; Monotheist)

Mit grosser Spannung schaltete ich letzten Montagabend, punkt 20.05 Uhr die Talk-Sendung Focus von SRF3 ein. Zu Gast war die “Metal-Legende” Tom Gabriel Fischer. Nebst teils doch ziemlich schockierenden Anekdoten aus seiner Kindheit gab er auch bereitwillig Auskunft über u.a. Gott, Sehnsüchte, die innere Zerrissenheit und seinem derzeitigen Verhältnis zu Martin Stricker, treuer Weggefährte aus Hellhammer und Celtic Frost-Zeiten. Ein ziemlich unterhaltsames Interview und so schaute ich heute bei Amazon zwecks Löschen meines Informationsdurstes nach einer preiswerten Kopie von Fischers Biografie Only Death Is Real: An Illustrated History of Hellhammer and Early Celtic Frost rein und wurde fündig. Noch schnell die Rezenisonen gelesen und  mit einem ordentlichen Schmunzeln diesen Beitrag zur Kenntnis genommen:

….Das grossformatige, ordentlich gewichtige Buch ist in ein Hardcover gebunden das sich fast wie Holz anfühlt, was in Kombination mit dem Coverbild (das tatsächlich Holz zeigt) zu einem kleinen taktilen Qualitätserlebnis werden kann. Die ausschliesslich schwarz weisse Gestaltung die sich im Inneren fortsetzt macht das Lesen angenehm und das Betrachten der Fotos ohne Ablenkung möglich. Schrifttyp und Anordung zeugen von akkuratem Stil und schlichter Eleganz, auf mittelglänzendem Papier (das den einen oder anderen Fingertapser nicht verzeiht).….

Einem Kauf dürfte somit nichts mehr im Wege stehen. Und wer Bock hat, sich das auf schweizerdeutsch gehaltene Interview anzuhören, der wird   hier   fündig.

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Paradise Lost – Embers Fire (1993; Icon)

Die Tage werden kürzer und kürzer. Welke Blätter lösen sich von den Bäumen und das Grau am Stadthimmel ist bald nicht mehr wegzudenken. Perfekte Voraussetzungen also, um die jährliche ich-will-nur-noch-Icon-von-Paradise Lost-hören-Phase einzuläuten. Gesagt, getan. Und wie schon alle die vielen Jahre zuvor, werde ich dann zu gegebener Zeit meine Jagd nach Musik im Geiste Icons wieder aufnehmen, um wenig später zu der enttäuschenden Erkenntnis zu gelangen, dass es so ein mächtiges Werk kein zweites Mal mehr geben wird. Zumindest nicht für mich. Icon, das ist geschüttelte, nicht gerührte Verzweiflung und Beklemmung, Wut und feurige Energie in Perfektion.

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