Tag Archives: Kopfhörer

Beck – Whiskeyclone Hotel City 1997 (1994; Mellow Gold)

Es gibt eigentlich nichts Schlimmers, als sich ohne Abschottung von Mitmenschen in den morgendlichen ÖV-Verkehr zu begeben. Selber Schuld, wer beim täglichen Sturmlauf Richtung Tram und Zug die Kopfhörer zu Hause liegen lässt.  Und wäre das nicht schon Bestrafung genug, musste sich im einzigen S-Bahn Abteil mit freien Plätzen  (wieso wohl…?!) auch noch die Wandergruppe Altersresidenz Hinterkappelen  aufhalten. Ist ja schön, wenn ihr einmal im Jahr, vermutlich finanziert durch Steuergelder, irgendwohin fahren dürft. Ich gönne es euch ja auch,  ABER herrjeh, verschont mich bitte mit euren Gesängen und eurem Gelächter und nehmt in Zukunft bitte einen späteren Zug. Ab 9 sind nämlich auch die Bahnbilltette billiger. Kapiert?! Vorsorglich werde ich meinen Ipod dann noch im örtlichen Baumarkt mit ein paar Kopfhörern aus dem 5 Franken-Regal aufrüsten. Man weiss ja nie, wer abends im überfüllten Zug das Gegenüber mit den Erektionsproblemen seines achso geliebten Kaninchens volltextet. Ausserdem will ich noch ein wenig Mellow Gold von meinem Lieblingsscientologen hören. Sozusagen als Einstimmung zum bald erscheinenden neuen Album Morning Phase.

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Sodastream – Fitzroy Strongman (2000; Looks Like A Russian)

Fast wie Freitag der 13. Bei der allmorgendlichen Fahrt in die Anstalt den Fokus zu sehr auf das Handyrumtippen gelegt und somit den Ausstieg am Bhf verpasst. In “fucking” Oberrieden Dorf, aka grösstes Brunzkaff am Fuss der Glarner Alpen, gelandet, wässrigen Kaffee getrunken und mit sich bereits verschlechternder Laune die massive Verspätung des mich zurück bringenden Zug zur Kenntniss genommen. Und wie es kommen musste, beim Umschalten von Sodastream zu Musik der etwas härteren Gangart, man will ja etwas runterkommen, steigen natürlich noch die Kopfhörer aus. Bingo! Item. Mit ca. 1 Std. Verspätung im Geschäft angekommen und die Mailbox voll mit den dringendsten aller dringenden Aufträgen. Natürlich hätte schon alles gestern erledigt sein sollen. Immerhin, um 12 ist arbeitstechnisch gesehen für mich Wochenende. Aber wie sagte mal ein weiser Mensch: Lobe den Tag nicht vor dem Abend.

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