Tag Archives: Kafi Dihei

Ben Watt – Some Things Don’t Matter (1983; North Marine Drive)

Keine Termine und leicht einen sitzen haben sind die hier bei Call Me Appetite gerne zitierten Worte von Tresengott Harald Junhke. Passt dann auch hervorragend zu diesem frühen Samstagnachmittag, der mit einen köstlichen Frühstück inkl. 2 Bieren, daher schon leicht einen sitzen – aber nur sehr leicht – im Kafi Dihei begonnen hat.  Mit Kollege I. aus Z3 dann u.a. auch ausgiebig über Musik gefachsimpelt und einmal mehr festgestellt, dass für anstrengende, sprich experimentellere Musik im derzeitigen Leben die Geduld fehlt. Nun zu Hause bei Bier Nummer drei. Denn wenn schon, denn schon. Als musikalischen unaufdringlichen Begleiter wurde der Sophist-Pop von Ben Watt ausgesucht. Wunderbar luftig-melancholische Musik, die sich irgendwie perfekt an diese leicht schwermütige, frühnachmittägliche Stimmung anpasst. Somit alles richtig gemacht. Ben Watt sollte dann Jahre später als der Mann von Everything But The Girl mit dem einen Welthit in die Geschichte eingehen. North Marine Drive aus dem Jahre 83 nicht minder schlecht, im Gegenteil, und gehört somit definitiv zu den zahlreichen verkannten Genietaten der Popgeschichte, die unbedingt mehr Beachtung verdient hätten. Bitte degustieren Sie.

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Devendra Banhart – Heard Somebody Say (2005; Cripple Crow)

Ein prächtiger Herbstnachmittag neigt sich dem Ende zu. Schön war’s. Warm eingepackt die Zurlindenstrasse, der wohl schönsten Strasse Zürichs, zumindest die Ecke Fritschiwiese bis Idaplatz, entlang spaziert, im heimeligen Kafi Dihei auf einen Kaffee mit Schokokuchen, übrigens dem besten der Stadt, gestoppt, Zeitung ausführlich gelesen und viel Musik gehört. So macht das Leben Spass.

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#180 Tage Zürich


Exakt vor einem halben Jahr bin ich in die Stadt Zürich gezogen. Mehr oder weniger kurz zusammengefasst lässt sich sagen, dass dies eine gute Entscheidung war. Nebst mehr Flexibilität, schätze ich vor allem das für Schweizer Verhältnisse schier unendliche kulturelle und vor allem kulinarische Angebot der Stadt (gab es zuvor in Zürich auch schon, war aber meist mit mühsamen Pendeln verbunden). Um diesen kulinarischen Angeboten und Schlemmereien ohne Schäden gesundheitlicher Natur nachkommen zu können, führen mich meine extrem hässlichen, aber sehr praktischen Jogging Schuhe nun immer öfters auf den den Üetliberg, den Zürcher Hausberg. Gute 400 Meter Höhenmeter werden jeweils in kürzester Zeit überwunden, was in Anbetracht der tollen Aussicht über die Stadt und den malerischen See zum Glück mehr Spass als Last ist. Meistens jedenfalls. Aber auch ohne Anstrengung bereitet das Stadtleben natürlich viel Spass, auch wenn die beiden städtischen Fussballvereine derzeit in einer Krise stecken (was mir ja bei den Grasshoppers noch egal wäre…).
In der Aufzählung nicht vergessen gehen dürfen Tim & Puma Mimi, meine derzeit neuesten und liebsten Elektropopper. Die haben soeben das schnieke Album Stone Collection of Tim & Puma Mimi veröffentlicht, welches derzeit mit knallig bunter und oft holpernder Tanzmusik ordentlich den Zürcher Stadtdschungel aufmischt. Nebst dem eher gesitteten, dafür umso eingängigeren Spiderweb gibt es als Zugabe noch den “Klassiker“ Aquarium zu sehen und hören. Enjoy.


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