Tag Archives: Haare

Nathalie Weider – Tür (2018: Wegkreuzer)

Türen (Einzahl, die Tür) sind eigentlich eine gute Sache. Will man mal nicht gestört werden,  schliesst man sie einfach. In den meisten Fällen funktioniert das dann ganz gut, ausser, wie jetzt gerade, Kind Nr. 1 mir unbedingt ein Buch zeigen will und somit für einmal keinen Halt vor geschlossenen Türen kennt.  Pophistorisch sind Türen ja ein grosses Ding.  Man denke da an Acts wie ähm  The Doors oder die deutschen Türen. Letzere haben aber mit Jim Morrison’s Mannschaft in etwa so viel gemeinsam, wie Donald Trump mit der Wahrheit.  Auch in Sachen Liedgut ist die in der Regel drehbare Einrichtung zum Schließen einer Öffnung ziemlich prominent vertreten. Knockin on Heaves Door ist vermutlich der bekannteste und auch am meisten gecoverte Vertreter aus dem Genre “Türensongs”. Zig tausend weitere Beispiele könnte man noch anfügen, aber eben, Kind wartet ziemlich ungeduldig mit dem Buch. Einer muss dann aber noch sein. Sehr schön ist der über eine “verschlossene” Tür von der Ostschweizer Musikerin Nathalie Weider. Nachzuhören auf dem letzten Jahr erschienenen, wundervollen Album Wegkreuzer. Deutsche Popmusik, ehrlich und mit viel Leidenschaft.

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Pavement – Cut Your Hair (1994; Crooked Rain, Crooked Rain)

Neulich war ich das erste Mal seit geschätzten 10 Jahren bei einem Frisör. Nicht bei irgendeinem, sondern bei Bruno, zu dem ich damals schon immer hin ging. Soweit alles gut, doch meinte der nette Bruno irgenwann während dem Haarerumschnippeln,  dass ich auch schon mal dichteres Haar gehabt hätte. Betretenes Schweigen danach im Raum. Vielleicht sollte ich die restlichen Jahre meines Lebens wieder zum Rasierer greifen. Ist billiger und man erspart sich vor allem auch solche Kommentare.

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Harry Dean Stanton – Tennesse Whiskey (2014; Partly Fiction)

Die Zeit vergeht im Fluge. Exakt heute vor 5 Jahren startete ich noch frohen Mutes das Unterfangen “Weltherrschaft an mich reissen” hier auf WordPress. 5 kurze Jahre in denen ich 2x mein Zuhause tauschte, 3 Kilo zunahm, mir 19 Paar Schuhe zulegte und so ganz nebenbei noch zig Millionen Stunden mit dem Konsum von Musik verbrachte. Nicht zu verachten, die Anzahl auf dem Kopf verlorener Haare, die nun sonstwo am spriessen sind. Nähere Details erspare ich euch. Leider wurde auch das anfänglich gesteckte Ziel verfehlt und so werde ich weiterhin im kleinen Kämmerlein vor mich hin bloggen und auf den grossen Tag hin arbeit resp. hoffen. Gefeiert wird trotzdem und entsprechend gönne ich mir dann später noch den einen oder anderen Whiskey. Zwar nicht einem aus Tennesse, wie besungen auf dem ausgezeichneten Album des guten alten Harry Dean Stanton (dem Harry Dean Stanton!), dafür einen aus dem schönen Berner Oberland. Der ist auch ziemlich anständig , sofern man eher auf die etwas “fruchtigeren” Destillate steht.
Einen grossen Dank möchte ich an dieser Stelle auch an die lieben Mitleser_innen aussprechen. Ohne euch würde es nur einen Bruchteil Spass machen und vor allem ist es ist auch immer wieder schön zu lesen, wenn ich jemandem irgendeine_n Künstler_in näher bringen konnte oder zumindest jemanden mit meinem Blabla zwischendurchetwas unterhalten durfte. Auf die nächsten 5!

Danke, Merci, Grazie, Gracias, Thank you …. ….. …..

Bonustrack der nun überhaupt nichts mit Gemütslagen oder sonstigem zu tun hat. Einfach ein toller Song.

Nicolai Dunger – I’d Rather Die

 

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Slowdive – Machine Gun (Primvavera Sound 2014)

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Immer noch schwer gegen die Post Holiday Sadness ankämpfend, suhle ich mich derzeit abends lethargisch in schönen Erinnerungen an den vergangenen Urlaub. Primavera war, soweit ich das beurteilen kann, einmal mehr eine spitzen Angelegenheit und beim Auftritt von Slowdive hats mir doch tatsächlich seit Jahren mal wieder an einem Konzert vor lauter Entzückung (in nüchternem Zustand, notabene) die Resthaare auf dem Kopf nach hinten gestrählt. Was für eine geiler Auftritt. Und die konnten es sich gar leisten, ihren grössten Hit kurfristig aus dem Programm zu skippen.
In dem Sinne, play it loud, Sam.

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