Tag Archives: Gun Club

Jade Jackson – Aden (2017; Gilded)

Da hat aber jemand ganz ordentlich viel Lucinda Williams gehört. Entdeckt wurde die junge Musikerin von Christine Marie, der Frau der amerikanischen Punk-Ikone Mike Ness (Social Distortion) in einem kleinen Café irgendwo im meist sonnigen Kalifornien. Letzterer hat die junge Musikerin dann auch gleich höchstpersönlich unter seine Fittiche genommen und dem superben Debütalbum im Studio den letzten Schliff verleiht. Anschliessend wurde die junge Kalifornierin auch gleich noch im Vorprogramm für die aktuelle Social Distortion Tour eingespannt. Mit Punk hat das Album, wie schon eingangs erwähnt,  sehr wenig gemein. Gilded verfolgt die Alternativ Country Schiene aus der Sicht von jemandem, der mit Hank Williams, wie auch mit den Smiths und Gun Club musikalisch sozialisiert wurde. Ziemlich amtliche Sache das und somit auch das derzeit liebste Produkt, welches meine vom Tinnitus geschundenen Lauscherchen hören dürfen. Tipp!

Apropos geschunden: Geschunden sind weiterhin meine Nerven. Auch 3 Tage vor Urlaubsende ist an einen Einzug in die heimischen vier Wände nicht zu denken. Keine Ahnung, welcher Trottel hier schlussendlich für diese ziemliche Falschplanung verantwortlich ist. In meinem beiden letzten Jobs wäre das mit Sicherheit ein Grund für einen Fristlosen gewesen und so wünsche ich mir ähnliches für diesen dämlichen Amateur von einem Bauleiter. Somit werde ich wohl oder übel den neuen Job mit deiner Dusche in der Dixiekabine im Hof starten. Schöne Aussichten und guter Stoff für ein paar Hasssongs in der nächsten Woche.

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The Drones – Jezebel (2006; Gala Mill)

Gemäss Statistiken des Schweizer Wetterdienstes war der diesjährige Winter der trübste seit 17 Jahren. In der Stadt Zürich wurden seit Anfang Dezember gerade noch 126 Sonnenstunden gemessen. Kein Wunder lechzen da manche Seelen nach Sonnenschein und Wärme. Etwas von dem es derzeit in Australien vermutlich noch zu genüge gibt. Von da kommen dann auch die Drones, die mit rohem Bluesrock wütend um sich schlagen und in ihren düsteren Texten die Abgründe der Menschheit erkunden. Birthday Party, die Cramps oder der Gun Club lassen aus der Gruft grüssen. Musikalisch sind die Drones inetwa so sonnig wie die australische Wüstenstadt Coober Pedy während einem Sandsturm und sind somit soetwas wie die bösen Onkel der an der kalifornischen Sonne gereiften Harmonien Dinosaur Jr’s. Übrigens, in Kürze veröffentlichen die Aussies den von mir langeherbeigesehnten Nachfolger zum ziemlich amtlichen Havilah aus dem Jahre 2009.

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26. February 2013 · 1:53 pm

The Gun Club – Texas Serenade (1982; Miami)

Mein iPod Touch liegt derzeit im Koma. Am Dienstag hab ich deshalb beim iPod Doktor einen Termin und hoffe auf eine Reanimation des guten Teils. Ich werde ihn in Zukunft auch nicht mehr auf den Boden krachen lassen. Versprochen. Bis dahin muss ich mich, wenn ich unterwegs bin, mit Musik ab meinem iPhone begnügen. Und da ist halt die Speicherkapazität so arg knapp, dass ich da nur Neuheiten und die liebsten aller liebsten Platten drauf geladen habe. R.E.M und Go-Betweens sind drauf. Prefab SproutBlumfeld und Tocotronic dürfen auf nicht fehlen. Und The Gun Club, die legendäre Band rund um den 1996 verstorbenen Jeffrey Lee Pierce, die zu den ersten gehörten, die Blues und Country mit Punkrock würzten. Die Wahnsinnsplatte Miami sei hiermit jedem empfohlen, der sich mit der Band beschäftigen möchte. Es braucht halt meistens doch nur wenig um Glücklich zu sein.

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