Tag Archives: DJ Koze

Sophia Kennedy – Orange Tic Tac (2021; Monsters)

Die erste Hitzewelle 21 ist vorüber und übrig bleibt vorerst der Soundtrack zum bisherigen Sommer.

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DJ Koze – Pick Up (2018; Knock Knock)

Zum Glück gibt es im russischen Sommer des Fussballs und all den dazugehörigen, schrecklichen Plastikhymnen immer noch so tolle und schräge Typen wie DJ Koze, die mit ihrer Musik zu begeistern wissen. Zumindest wurde die Messlatte  mit Knock Knock schon mal ziemlich weit oben platziert. Alles rutscht und flutscht aus einem Gus und somit ist und war es gar nicht einfach, den EINEN besten und perfekten Song des Albums hier zu präsentieren. Koze meinte ja selber, dass er keine Rücksicht darauf nehmen will, dass sich die Leute keine 80 Minuten mehr konzentrieren können, er fühle sich auch nicht zuständig, ­Musik für eine ADHS-kranke Zivilisation zu machen. Recht hat er und mit dem fast perfekten Knock Knock hat der gute Mann auch gleich die passende Antwort auf sein Statement abgegeben und den wohl besten 80-Minuten-Song des Sommers hingezaubert. Alles hier wirkt lieblich und vertraut, und doch steckt Knock Knock voller Ideen, die die Hörer überraschen und verwirren. Hörtipp!

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Homeboy Sandman – Holiday / Kosi Fink’s Edit (2015; DJ Kicks 50)

Vergesst dieses meist doch eher ziemlich uninspirierte Gedüdel von Jamie XX aus der Jukebox in eurer Lieblingssommerbar. DJ Koze’s 50igster Beitrag zur DJ Kicks Serie ist mit Abstand der beste Release im Prachtsommer 2015. Hip Hop trifft auf Broadcast, House auf William Shatner und irgendwo dazwischen ist dieses wunderbare Stück aka bester Song des Jahres von Homeboy Sandman im unverschämt guten Kosi Fink’s Edit. Da fängt selbst die rüstige Oma auf der Strasse an zu tanzen. Prädikat Weltklasse.

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DJ Koze (feat. Hildegard Knef) – Ich schreib dir ein Buch (2013; Amygdala)

Ist man derzeit auf der Suche nach melancholisch beseelter Tanzmusik, dann sollte Mann/Frau unbedingt zu Amygdala von DJ Koze greifen. 13 unaufdringliche Songs bilden ein gut 78 minütiges Feuerwerk aus schmatzenden Beats, souligen Bläsersätzen, Fielrecordings, allerhand windschiefen Experiementen und natürlich auch mit der nötigen Portion Pop. Die Online Ausgabe vom Spiegel beschrieb dieses House- und Minimal-Experiment gekonnt als das das rosarote Dark Side Of The Moon der elektronischen Musik; auf Lachgas. Und wenn man dann noch einen Blick auf die Gästeliste wirft, welche u. a. mit Grössen wie Dan Snaith (Caribou), Apparat und Dirk von Lowtzow im Duett mit Marvin Gaye gespickt ist, kann man eigentlich nichts anderes mehr machen als die Playtaste zu drücken. Für den perfekten Genuss fehlen nun nur noch Sonnenschein und die dazu passenden, etwas milderen Temparaturen.

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3. April 2013 · 2:41 pm