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Tocotronic – Wir sind hier nicht in Seattle, Dirk (1995; Digital ist Besser)

Meine neue Leidenschaft wird wohl einigen rätselhaft sein, doch die Qualen vom Dienstag haben sich gelohnt. Zwar sind die Schweizer Fussballspiele, 4K-Technologie und 55 Zoll-TV hin oder her,  weiterhin übelste Grottenkicks (Basel – GC am Mittwoch), doch kann ich mir nun dank einer integrierten Youtube-App, übrigens nur eine von vielen, wochenlang bequem vom Sofa aus meine liebsten Tocotronic Clips in bester Bildqualität auf einer Riesenmattscheibe rauf und runter anschauen. Jetzt schon mal ein Sorry an Missmodernage, aber du wolltest den ja auch.  Als erstes dann den Uraltklassiker Wir sind hier nicht in Seattle, Dirk au dem neuen Spielzeug angetestet. Es hat sich ja nicht nur im technischen Bereich seit 1995 einiges verändert, sondern auch musikalisch bei Tocotronic und natürlich, bei einem selber. Mir wurde beim Anschauen dieses Clips einmal mehr bewusst, wie schnell doch die Zeit vergeht. Die leicht melancholisch gefärbten Erinnerungen an komische Scheitelfrisuren sowie die in überteuerten Second-Hand-Shops mit Jagen nach Trainingsjacken und Cordhosen verbrachten Samstagnachmittage sind ja noch immer so präsent, als wären sie erst letzten Sommer gewesen und irgendwie wird man dabei, ob man will oder nicht, auch immer mal wieder mit der Vergänglichkeit des (eigenen) Lebens  konfrontiert. So muss das wohl sein, wenn Vati und Mutti mit Tränen in den Augen Engelbert, Heino  und Udo Jürgens hören. Tocotronic, der Schlager meiner Generation. Midlife Crisis ahoi?!

 

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#Later with Jools und Alicia

Dass ich ein bekennender Fan von digtalem TV bin, habe vor ein paar Monaten schon mal anderweitig im Blog angedeutet. Das ist auch im Jahre 2012 nach Christi immer noch so, trotz damit verbundener Konsequenzen wie akuter Schlafmangel und dem daraus resultierenden, forcierten Alterungsprozess. Egal, schliesslich muss man sich auch immer mal wieder vor Augen halten, dass man nur einmal lebt. Und seien wir doch ehrlich, gibt es etwas Schöneres als nach dem sonntäglichen Tatort zu Na sowas! zu zappen um dann im Anschluss noch irgendwo bei einem tollen Film zu landen? Eben.  So erging es mir gestern Abend. Nach dem (auch) schon erwähnten, sehr tollen 2 Days in Paris kam noch eine alte Ausgabe von Later with Jools, die ich mir dann auch noch zu Ende anschauen musste, was vor allem an den beiden herausragenden Livedarbietungen von Alicia Keys lag, welche ich euch hier bei Call Me Appetite nicht vorenthalten möchte.

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