Tag Archives: David Lynch

Stephan Eicher – Weiss nid was es isch (2007; Eldorado)

Das war ein ziemlich stranger Traum heute Nacht. David Lynch muss darin mindestens die Regie geführt haben. Vermutlich lag es an der italienischen Salsiccia, die mit anderen leckeren Dingen, auf der immer noch besten Pizza Zürichs lag, und in kürzester Zeit von mir ohne Wenn und Aber verputzt wurde. Wahrscheinlich war’s dann aber doch nur der leckere Rotwein, respektive das eine Glässchen zuviel.  “Chas nid säge,  was es isch.” Und da wären wir dann auch nochmals bei Stephan Eicher, dem Schweizer Chansonnier von Weltformat, dessen Musik seit seinem sensationellen Konzert von vor zwei Wochen, ohne Unterbruch am rotieren ist. Ich wollt ja erst gar nicht ins Volkshaus gehen, hatte sogar das Ticket zum Verkauf ausgeschrieben, überlegte es mir dann doch nochmals anders und muss sagen, dass ich jede Minute des Abends – trotz schwerer Erkältung – genoss. Bis auf Two People in a Room alle Lieblingslieder gespielt, viel Dramatik, viel Emotionen (der Refrain von Ds alte Paar, meine Güte, die Tränen waren nicht weit) und eine enorme Spielfreude. Konzert des Jahres, wie schon unter dem Bildli, zwei Posts früher, erwähnt. Nun muss mir nur noch jemand erklären, was es mit dem Verkauf von Déjeuner en Paix auf sich hat. Ein Scherz Eichers? Weitere Jahresendlisten werden wie gewohnt im Verlauf der Altjahreswoche folgen. Stay tuned!

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David Bowie – I’m Deranged (1995; Outside)

David Bowie‘s Musik durfte man auch immer wieder in Filmen geniessen. Berühmte Beispiele sind unter anderem Heroes (Wir Kinder vom Bhf. Zoo) und Buddha of Suburbia. Und da sich die Themen in den Bowie Songs oft um die dunklen Seiten im Menschen bewegten kam auch David Lynch irgendwann nicht mehr drumherum, die Musik Bowies in einem seiner zahlreichen Filme einzubauen. Ausgesucht hatte er sich als Eröffnungs- sowie Closermusik für seinen Spielfilm Lost Highway das elektrifizierte I’m Deranged vom  ausgezeichnete 1995er Album Outside.  Da kann man Herrn Lynch für seine gute Wahl nur gratulieren.

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Chrysta Bell – Real Love (2011; This Train)

Apropos David Lynch. Wer mit seinem Solo-Effort nichts anzufangen wusste, sollte vielleicht mal bei Chrysta Bell reinhören. Lynch hat produziert und auch sonst einen wesentlichen Teil am Songwriting beigetragen . Und wenn einem diese Chanteuse im sehr ästhetischen Clip von Real Love an die geheimnisvollen, weiblichen Charakteren des Lynch-Kinos erinnert, mag dies wohl kein Zufall gewesen sein. Eine sehr schöne Platte wie ich finde, auch für Nicht-Lynch-Liebhaber


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David Lynch feat. Karen O – Pinky’s Dream (2011; Crazy Clown Time)

Auf vielen Hochzeiten tanzt in letzter Zeit die Yeah Yeah Yeahs Frontfrau Karen O. Nachdem sie sich letzthin schon mit Trent Reznor und Atticus Ross für einen Song zusammengetan hat – siehe Beitrag von gestern – lieh sie ihr fantastisches Stimmorgan auch dem Filmemacher und Transzendentale Meditation-Anhänger David Lynch und dessen Pinky’s Dream, dem Opener Track von Crazy Clown Time. Wie immer gilt bei Lynch man „liebt“ oder  „hasst“ ihn. Ein Dazwischen wird’s auch dieses Mal  kaum geben, jedenfalls habe ich diesen Eindruck beim durchstöbern der  Kritiken im weltweiten Netz bekommen.
Call Me Appetite
ist von Crazy Clown Time jedoch ziemlich entzückt,  würde sich aber trotzdem auch mal wieder auf einen Film wie Lost Highway oder Mulholland Drive freuen.

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Rebekah Del Rio – Llorando (2001; Mulholland Drive OST)

David Lynch hatte m.E. schon immer ein Gespür für gute Musik. Ein weiteres Beispiel ist diese Szene aus Mulholland Drive.

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