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#2017 – The Year In My Ear – Platz 2

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Converge – The Dusk In Us

Rhythmisch, melodisch, heftig,  rau und irgendwie ziemlich groovend, das ist The Dusk In Us von Converge. Und über all den Adjektiven schreit sich noch immer Jacob Bannon den Hals wund. Für mich persönlich ihr bisheriges Highlight und auch hier gilt: Weicheier gehen besser in den Starbucks.

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#2017 – The Year In My Ear – 10 Lieblingssongs

Um den sozialistischen Ablauf etwas ins Stocken zu bringen und somit die Spannung auf die Album-Top 5 noch ein wenig aufrechtzuerhalten, hier ein paar Lieblingslieder. 10 Stücke um genau zu sein. Dank Spotify-Algorithmen können für den Konsumenten mittlerweile Songs nach Wetterlage und Gesichtsausdruck rausgesucht werden.  Doch welche 10 Songs blieben in Zeiten von Baustellenlärm, Kindergeschrei und Jobwechseln bei mir hängen? Die Reihenfolge ist hierbei für einmal zweitrangig, nur der Algorithmus zählt.

Faber – So soll es sein

Crimer – Hours

LCD Soundsystem – American Dream

Idles – Mother

Converge – Eve 

Mount Kimbie feat. King Krule – Blue Train Line

Slowdive – Sugar For The Pill

Die Toten Hosen – Wannsee

Jeans for Jesus – Wosch no chli blibä

The XX – Say Something Loving

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Converge – A Single Tear (2017; The Dusk in Us)

Kurze Rückblende.  Anfang Woche berichtete ich von fremden Männern im heimischen Garten. Diese sind noch immer da und lärmen noch immer um die Wette.  Normalerweise sind mir solche Kracheskapaden sowas von egal, aber ich hatte diese Woche mal wieder Urlaub und fühlte mich in meinem eh schon knapp bemessenen Schlaf ziemlich beeinträchtigt. Nun gut, das frühe Aufstehen hat sich heute dann trotzdem gelohnt. Die neue Scheibe der Metalcore-Legenden Converge landetet pünktlich im Briefkasten und so hatte ich die Möglichkeit dieses ziemlich geile Werk (sorry für diesen etwas unreife Beschreibung, ist aber wirklich so) im ewigen Spiel Lärm gegen Lärm anzutesten. Jacob Bannon schreit sich hier wie eh und je die Lunge aus dem Hals und die Rhytmusmaschinerie lärmt dazu unfassbar verrückt, waghalsig und vor allem hart. Ein wahrer Nackenbrecher, dieses The Dusk in Us, und jetzt schon ein Meisterwerk der brachialen Musik. Hörtipp!

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Converge – I Can Tell You About Pain/Eve (2017)

ARTE zeigte gestern Abend eine Art Doku über den Judas Priest Auftritt am Wacken 2015. Nebst diversen Livemitschnitten, liess man auch den einen oder anderen Fan und Musiker vor der Kamera rumblödeln. Das war dann doch um einiges unterhaltsamer als die m.E etwas lieblos runtergespielten, unnötig in die Länge gezogenen Songs der britischen Metallegenden. Noch viel peinlicher jedoch das Bühneoutfit der Herren, die sicherlich schon weit über die 60 Jahre alt sind. Logisch erwarte ich an einem Metalkonzert keine Musiker in beigen Gabardinehosen und dazu passenden hellbraunen Übergangsjacken, doch am Bein ausgestellte Lederhosen, ja generell labbrig sitzende und schlecht geschnittene Lederklamotten sind halt schon nicht so der Brüller, auch wenn genau dieses Outfit vor irgendwie 40 Jahren mal das Markenzeichen der noch jungen Judas Priest und dann anschliessend diverser Heavy-Metaller-Generationen wurde. Unappetitlich übrigens auch die struppigen Schamhaare die an Rob Halfords Kinn kleben. Geschmäcker sind nun mal verschieden, doch über die musikalische Relevanz von Judas Priest muss man definitiv nicht diskutieren.
Apropos Relevanz. In Sachen Brutalität, Schmerz, Leiden, Einsamkeit und Verlust gebündelt und in musikalische Form umgesetzt, gehören die Amerikaner Converge mit Bestimmtheit zur  Speerspitze, was in den letzten gut 20 Jahren auf den Markt kam. Nun gibts es nach etwas längerer Zeit mal wieder neues Hörmaterial der Band. Einerseits, die mit einem wunderbaren Videoclip untermalte Panikattacke namens I Can Tell You About Pain sowie auf der B-Seite das ziemlich Schizophrene, über 7-minütige Eve. Zwei absolut grossartige Songs, die mehr als nur Lust auf ein neues (?) Album machen.

 

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Converge – Concubine (2002; Jane Doe)

Heute zur Abwechslung mal was in Sachen Gesundheit.  Gemäss deutschen Medizinern , resp. diesem Bericht hier, scheint das rhythmische Kopfschütteln, unter Liebhabern auch zärtlich Headbangen genannt, äusserst gefährlich zu sein. Da auch ich mir gerne mal den einen oder anderen Brecher anhöre, werde ich mir in Zukunft gut überlegen müssen, wie wild ich mein millimeterkurzes Haar noch schütteln werde. Somit gibt es zum heutigen Song des Tages etwas passendes aus der Schublade „kurz, aber sehr heftig“. Eine reine Vorsichtsmassnahme.

 

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