Tag Archives: Celtic Frost

Celtic Frost – A Dying God Coming Into Human Flesh (2006; Monotheist)

Mit grosser Spannung schaltete ich letzten Montagabend, punkt 20.05 Uhr die Talk-Sendung Focus von SRF3 ein. Zu Gast war die “Metal-Legende” Tom Gabriel Fischer. Nebst teils doch ziemlich schockierenden Anekdoten aus seiner Kindheit gab er auch bereitwillig Auskunft über u.a. Gott, Sehnsüchte, die innere Zerrissenheit und seinem derzeitigen Verhältnis zu Martin Stricker, treuer Weggefährte aus Hellhammer und Celtic Frost-Zeiten. Ein ziemlich unterhaltsames Interview und so schaute ich heute bei Amazon zwecks Löschen meines Informationsdurstes nach einer preiswerten Kopie von Fischers Biografie Only Death Is Real: An Illustrated History of Hellhammer and Early Celtic Frost rein und wurde fündig. Noch schnell die Rezenisonen gelesen und  mit einem ordentlichen Schmunzeln diesen Beitrag zur Kenntnis genommen:

….Das grossformatige, ordentlich gewichtige Buch ist in ein Hardcover gebunden das sich fast wie Holz anfühlt, was in Kombination mit dem Coverbild (das tatsächlich Holz zeigt) zu einem kleinen taktilen Qualitätserlebnis werden kann. Die ausschliesslich schwarz weisse Gestaltung die sich im Inneren fortsetzt macht das Lesen angenehm und das Betrachten der Fotos ohne Ablenkung möglich. Schrifttyp und Anordung zeugen von akkuratem Stil und schlichter Eleganz, auf mittelglänzendem Papier (das den einen oder anderen Fingertapser nicht verzeiht).….

Einem Kauf dürfte somit nichts mehr im Wege stehen. Und wer Bock hat, sich das auf schweizerdeutsch gehaltene Interview anzuhören, der wird   hier   fündig.

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Triptykon – Boleskine House (2014; Melana Chasmata)

Wem die neue Dieter Meier zu lasch ist und sich sowieso viel lieber von seinem vorzüglichen argentinischen Malbec einlullen lässt, der sollte vielleicht mal in das neue Album von Tom G. Warrior alias Thomas Gabriel Fischer anhören. Triptykon nennt er sein neues Projekt und mit Melana Chasmata hat die Band ein Album veröffentlicht das düster, dicht und absolut unerbittlich in seiner Schwärze ist und das beste aus Hellhammer/Celtic Frost Zeiten vereint und ist somt ein Meisterwerk der etwas härteren Gangart. Dazu schmeckt vermutlich Bier oder Whiskey  besser als Dieter Meiers Rotwein. Für letzteres spare ich mir den passenden Post für morgen auf.

 

 

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Celtic Frost – In The Crypts of Ray (1984; Morbid Tales)

In Sachen Fussball mögen wir Schweizer ja so richtige Pfeifen sein. Der Beweis gabs letztes Wochenende beim Spiel gegen Wales. 90 Minuten Einbahnfussball in Richtung Schweizer Tor. Ein Trauerspiel sondergleichen. Und mit Timm Klose haben wir gar einen neuen Nationaldeppen.

In Sachen Musik siehts dann schon ein wenig anders aus und die Schweiz kann doch auf ein kleines aber feines Repertoire an international wichtigen Künstlern zurückschauen. Dj Bobo ist/war so ein Beispiel. Erfolgreich wie Sau mit immer dem gleichen Konzept. Macht dies erstmal nach! Oder Yello, welche zu den Vorreitern des Techno gehören. In die selbe Kerbe in Sachen Wichtigkeit schlagen Celtic Frost, Legenden des Extremmetals. Bis heute haben Sie hunderte von Bands und Musiker beinflusst und gehören Mitunter zu den Mitbegründern des Black Metals. Deren 2006-er Output “Monotheist” gehört m.E. zum Besten was das Genre her gibt. Hart und düster. Genaud das richtige für die derzeit immer länger und kälter werdenden Nächte.

Auf Youtube habe ich dann auch ein besonderes Schmankerl aus vergangenen Zeiten gefunden; ein TV-Auftritt datierend aus dem Jahr 1985. Old-School Celtic Frost also. Sehr heiter ist ja vor allem das Interview mit Ike, dem Metal-Kenner, zu Beginn. Vermutlich einer der letzten Verfechter des Frauenstimmrechtes im appenzelischen Teil der Schweiz. Sensationell.

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