Tag Archives: Bon Jovi

Bon Jovi – Labor of Love (2016; This House is Not For Sale)

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Ja, das waren noch Zeiten als wir selbstbewusst die zu heiss gewaschenen Jeans knapp unter dem Bauchnabel platziert haben und uns anschliessend mit lässig-coolen Gang zum Testosteron gesteuerten  Aufriss aufmachten. Geschätzte 30 Jahre später, getarnt mit fortgeschrittenem Bierbauch, geht das natürlich nicht mehr so gut und sowieso ist Aufreissen eh nur was für pickelige Teenager. Da verbringt man die knappe Freizeit lieber mit gescheiten Sachen, wie zum Beispiel dem Abspielen des LaLeLu-Schlafliedes in der Endlosschlaufenversion. Da bekanntlich auch Gescheites auf Dauer nerven kann, kam in Form von This House is Not For Sale am heutigen Freitag die Erlösung in die hiesigen Tonträgerabteilungen. Als eingefleischter Fan hatte ich mir das Ding natürlich schon auf illegalem Wege Anfang Woche zum Hören besorgt und konnte somit relativ relaxt dem heutigen Freitag entgegensehen. Auf THISFS gibts wieder massenweise überproduzierten und äusserst eingängigen Hausfrauenrock. Dazu Carpe Diem-Singalongs sowie die obligaten, sehr professionellen Gitarrensolos. Also alles, wofür man Bon Jovi verachtet oder in meinem Falle, liebt. Unruhig wurde ich dann trotzdem noch kurz. Im Internet gelesen, dass die Media Markt Version gar noch einen weiteren Extra-Track im Angebot hat. Also nicht 5 Bonustracks, wie die klassische Limited Edition, sondern gar 6. Anschliessende Recherchen im Internet beruhigten meine Nerven sehr schnell. Track 18 braucht die Welt nun wirklich nicht. Und wer weiss, vielleicht kann man das LaLeLu-Lied bald gegen Labor of Love eintauschen. Abwechslung hat bekanntlich noch nie geschadet.

 

 

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Bon Jovi – Full Moon High (1988; Sons of Beaches Sessions)

Die einen träumen nachts von Pamela Andersons rotem Badeanzug , die anderen vom gemeinsamen Pizzaessen mit Mark E. Smith. Es gibt ja die wildesten Theorien, wie das mit den Träumen funktionieren soll. Um darauf einzugehen fehlt mir jedoch die Zeit.  Immerhin hat es auch bei mir letzthin ein Promi in das Traumleben geschafft. Kein geringerer als der New Jersey-Vorzeigerocker Jon Bon Jovi kreuzte auf und machte auf dicken Kumpel mit mir. Ja. Eigentlich hätte ich ihm in diesem Traum eine reinhauen sollen. Gleichentags hatte ich, um die Wartezeit zum neuen Album ein wenig zu verkürzen, mir den neuesten, der breiten Masse zugänglich gemachten Song Born Again Tomorrow angehört und ich konnte ab diesem wirklich ziemlich schwachen Stück Musik – Richie wird sich ins Fäustchen lachen – nur den Kopf schütteln. War doch Single Nummer 1, This House is Not For Sale, so im Nachhinein betrachtet eigentlich dann doch ganz dufte, zumindest singe ich den Song derzeit lauthals allmorgendlich unter der Dusche. Knockout, das zweite Mütterchen aus dem Album sogar richtig toll und für so alte Männer wie die Bon Jovis doch ein anständiger Rocker. Labor of Love, ein weiteres, dieses Mal eher ruhiges Exemplar gefällt auch sehr und nun das…. Born Again Tomorrow ist nun wirklich übelster Kotzplay-Abklatsch. Ganz ganz ganz schlimm. Wie kann man nur. Es fehlen im Song eigentlich nur noch die im Mainstream-Rock bereits totgesagten Avicii’s Bauerntechno-Synthies und das Desaster wäre perfekt. Gut habe ich mich im Anschluss an den Brechreiz an die Sons of Beaches-Sessions aus der New Jersey-Aufnahmezeit erinnert. Darauf gibts doch ein paar richtige Granaten zu entdecken und man fragt sich, wieso es solch tolle Songs wie Full Moon High, dem heutigen Song des Tages, nie auf einen Longplayer geschafft hat. Leider konnte oder wollte mir im Traum, kann mich leider daran nicht mehr genau erinnern,  Johnny, wie wir Freunde ihn zärtlich nennen dürfen, dazu auch keine Antwort geben.

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Bon Jovi – This House Is Not For Sale (2016; This House Is Not For Sale)

Locker flocker mit aufgeknüpftem Hemd und vermutlich schon ordentlich einem Intus gratuliert der Sambora Richie, Held meiner Luftgitarrenjugend, heute via Facebook seiner ehemaligen Mannschaft zum neuen Song. Ob er es wirklich ernst meint?
This House Is Not For Sale startet mit einer ziemlich ordentlich rockenden Gitarre, ja generell ziemlich anständig. Auch während dem ersten Refrain ist alles noch auf Kurs und besser als vieles in den letzten Jahren. Aber dann, ja dann bei Refrain Nr. 2, also da wo die Ooooh’s in Form von I’m Coming Home platziert sind, klingt das dann so erbärmlich und random wie die Coldplay/Aviici-Kolaboration minus Bauerntechno. Der Beigeschmack von THINFS ist somit leider doch etwas fade und ich hoffe doch sehr, dass Jon-Boy auf dem kommenden Album doch noch zu alter Songwriter-Form gefunden hat. Der 21.10 ist trotzdem schon mal notiert.

 

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Bon Jovi – I Wish Everyday Could Be Like Christmas (1992)

1992 wünschten uns Jon, Richie, David, Tico und Alec mit diesem Schmachtfetzten Merry Christmas. God Bless Bon Jovi.

 

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Pearls Before Swine – Translucent Carriages (1968; Balaklava)

Noch vor 3 Monaten hätte ich mir bei den gut 40 Grad im Schatten nie und nimmer vorstellen können, irgenwann mal wieder Folk resp. Freakfolk zu hören. Das Bedürfnis nach “einfacher” Popmusik war grösser. Nun hat der Indian Summer mit seinen vielen und schönen Farben Einzug gehalten und ich hab mich doch tatsächlich dabei ertappt, wie ich letzthin am Rechner zu Hause die geliebten Bon Jovi und Bruce Springsteen Alben vom iPod gelöscht habe und durch ein paar Folk-Klassiker ersetzt habe. Naja, fast alle gelöscht….

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Bon Jovi – Livin’ On A Prayer (1990; Live In Tokyo)

Die Vorbereitungen auf den kommenden Tokyo-mit-Abstecher-nach-Kyoto Trip laufen nun auf Hochtouren. Zur Einstimmung wollte ich mir auf Youtube daher noch ein par Tokyo-Songs anhören. Da mir aber so spontan nur gerade deren fünf in den Sinn kamen, die jedoch für eine ausgedehnte Tour de Internet nicht gereicht hätten,schaute ich mir eine doch umfangreiche Liste auf Wikipedia an und musste feststellen, dass von den mir erwähnten fünf bekannten Liedern drei in der Auswahl fehlten. Bei zweien konnte ich mir das ja irgendwie noch vorstellen, aber das das vom Mega-Stadion-Act Bon Jovi deren Tokyo Road nicht aufgeführt war, hat mich dann doch eher erstaunt. Da stellt sich mir dann unweigerlich die Frage, inwiefern man Wikipedia noch vertrauen darf und überhaupt, darf man Wiki P. für allfällige Japan Recherchen noch berücksichtigen? Tokyo Road hat dann aber heute dann doch nicht das Rennen zum Song des Tages gemacht weil a) ich 7800 Fahrenheit, das Album auf welchem der Song zu hören ist, noch nie leiden konnte, und b)Tokyo Road ein wirklich grauseliger Song ist. Bon Jovi mag ich aber generell von all den Stadion-Rock-Sachen immer noch am meisten und so gönne ich mir nun für die besagten Recherchen ein paar Liveaufnahmen vom 1990-er Tokyo Konzert. Wer weiss, vielleicht werden wir im Tal der aufgehenden Sonne ähnlich frenetisch empfangen….

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Def Leppard – Love Bites (1987; Hysteria)

Es war Ende der 80-er/Anfang der 90-er Jahre als Musiker wohl so einfach wie nie, schnell an das ganz grosse Geld zu kommen. Die Rezeptur war auch denkbar einfach: Der “harte”, dauergewellte Rocker drosselte das Tempo seiner Songs und präsentierte sich, wenn auch nur Teilzeit, sanfter als Nachbars Perserkatze und war per sofort für all die glücklich unglücklich Verliebten dieser Welt für die Vertonung der momentanen Bestandesaufnahme verantwortlich. Auch Call Me Appetite fuhr damals ziemlich auf die sogenannten Metal Ballads ab. Noch heute denkwürdig der Moment, als Billy Idol bei einsetzendem Nieselregen im Zürcher Hardturm Stadion (oder war es das Letzigrund?) Sweet Sixteen anstimmte oder ich zum ersten Mal  auf MTV Bret Michaels beim Cowboyhut aufsetzen und Every Rose Has It Thorn anstimmen beobachtete. Ja, ich war Fan von diesem Weicheier-Genre. Ganz gross fand ich Love Bites von Def Leppard. Hysteria war ja an und für sich schon ein ziemlich monumentales Werk und trotzdem wanderte der Tonabnehmer meines Plattenspielers immer wieder zu diesem einen Love Bites zurück. Seit das Ding vor Jahren jedoch seinen Geist aufgab stehen die zahlreichen Vinylplatten verstaubt im Regal und hoffen auf bessere Zeiten. Nun im Falle von Def Leppard’s Hysteria wird sich das wohl bis auf weiteres auch nicht ändern, denn beim heutigen Besuch des Flohmarktes wurde mir das Ding in kompakter Form für lächerlich billige 50 Rappen zum Verkauf angeboten. Ich liess mich natürlich nicht lumpen und schwelge nun schon seit ein paar vielen Minuten in seeligen Erinnerungen….. Love Bites, was für ein Song.

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Bon Jovi – Born To Be My Baby (1988; New Jersey)

Wie die Online-Ausgabe des Blicks heute Mittag berichtete soll die aktuelle Welttournee von Bon Jovi ohne Richie Sambora weitergeführt werden. Grund: Zoff wegen Geld. Ausserdem habe er die Launen des Frontsängers satt. Eine Nachricht, die mich exakt 20 Jahre nach meinem allerersten Konzerterlebnis im Hallenstadion zu Zürich erreicht. Weitere News aus New Jersey folgen in den nächsten Tagen bestimmt.

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4. April 2013 · 1:47 pm

Bon Jovi – Living On A Prayer (1986; Slippery When Wet)

1993 war ein gutes Jahr. Die Limonade wuchs noch im Kühlschrank, Mazedonien wurde Mitglied der Vereinten Nationen und Jon Bon Jovi schüttelte am 4. April seine Mähne im ausverkauften Zürcher Hallenstadion.  Letzteres war für den jungen Call Me Appetite wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag in einem. Those Days…..

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