Tag Archives: Boards of Canada

Boards of Canada – Kid For Today (2000; In a Beautiful Place Out in the Country)

IMG_2187IMG_2188Es gibt wahrlich Schlimmeres, als nach einer kurzen Nacht den ersten Kaffee im 21. Stock des Hotel InterContinenal in Bukarest zu trinken. Und wenn dann aus irgendwelchen Gründen zwischen diversen hoteltypischen Downbeat-Blubbereien die doch eher nicht erwarteten Boards of Canada aus dem Nichts auftauchen, geht erst recht die Sonne auf. Life is good.

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Boards of Canada – Reach For The Dead (2013; Tomorrows Harvest)

Schon ziemlich toll, wie sich im heutigen Song des Tages  nach 2 Minuten und 7 Sekunden düsterem und monotonem Ambient vorsichtig eine trancige Melodie aus den tiefen der schottischen Highlands an die Oberfläche schlängelt und sich dann nach weiteren 50 Sekunden mit schweren und schleppenden Hip Hop-Beats vereint. Ein typischer Boards of Canada-Moment also. Und genau von diesen gibt es auf dem neuesten Output, dem ersten seit langen 8 Jahren, wieder mehr als genug. Hörtipp!

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Laurel Halo – Carcass (2012; Quarantine)

Beim erstmaligen und daher oberflächlichen Durchblättern der neuen Ausgabe der Spex, dem Magazin für Popkultur, fiel mir irgendwo ein junger Mann mit sehr langen Haaren, eher mürrischem Blick und Baseball-Cap auf. Aha, dachte ich, jetzt kommen die J. Mascis-Lookalikes und versuchen mit schnodrigen Gitarrensolos den Popolymp zu erklimmen. Weiterblättern. Erster seriöser Stopp im Magazin meines Vertrauens dann wie immer, die Seite mit der Platte des Monats. Meist ein sehr verlässlicher Ratgeber. Den Thron erklommen hat dieses Mal Laurel Halo, eine junge Frau die geisterhaften Synthesizer- oder meintetwegen auch Ambient-Pop macht. Aber halt mal, war Laurel nicht dieser Slacker mit dem langen Haar? Wildes zurückblättern und siehe da, auf den zweiten, etwas genaueren Blick erkennt man tatsächlich eine junge Frau…. Soviel zum Thema oberflächliches Lesen und Durchblättern von Magazinen.
Die Platte ist übrigens zu empfehlen. Mir fallen da nebst Brian Eno’s Soundlandschaften auch Boards of Canada (mit Vocals) und der schüchterne Dream Pop der Cocteau Twins als Referenzpunkte ein. Alles in allem ein guter Kauf, auch wenn die Jahreszeit für solche Musik eigentlich noch gar nicht angefangen hat.

 

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