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Japanese Breakfast – Diving Woman (2017; Soft Sounds From Another Planet)

Mittwoch ist seit geraumer Zeit der neue Montag. Zwar beginnt der Arbeitstag, wie meist jeden Tag, zwischen 5.30 Uhr und 6.00 Uhr, jedoch muss, um bei bei der Teilzeit-Lohnarbeit pünktlich anzukommen, eine etwas strengere Kadenz als Samstag bis und mit Dienstag angeschlagen werden. Da bleibt zwischen aufstehen, Kind im Hort abliefern und gut gelaunt im Büro aufkreuzen nur wenig Zeit für Spässe und ausserordentliche Aktivitäten. Immerhin: Donnerstag und Freitag ist man dann ja schon wieder ein wenig mit dem neuen Rhythmus vertraut. Heute aber der Supergau. Kind hat sich kurz vor dem Hausverlassen vollgekackt. Kann vorkommen. Hat man zeitlich auf dem Radar. Also schnell schnell Kleider und Windeln gewechselt. Kaum aber waren die Hände gewaschen, hat sich die Kleine dann auch gleich noch mit Kotze eingedeckt. Somit das mittlerweile routinierte Spiel nochmals von vorne und trotzdem noch pünktlich den 33-er Bus ins Seefeld erwischt. Vom mehr oder weniger ausgedehnten Frühstück, sprich 3 Tassen Kaffee ex und weg, konnte ich dann während der  gut halbstündigen Busfahrt träumen. Morgen dann hoffentlich wieder alles nach gewohnt strengem Zeitplan und somit wird nun noch in Ruhe das Frühstück nachgeholt. Japanische Machweise und absolut exzellent.

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Afghan Whigs – Miles Iz Dead (1992; Congregation)

Der aufmerksame Leser kann sich sicher noch an den Junkie aus dem 33-er Bus erinnern. Sein Zustand damals war ziemlich besorgniserregend. Umso erstaunlicher den selbigen Typen auf der selbigen Buslinie zur, notabene, selbigen Zeit wieder anzutreffen. Dieses Mal nicht kotzend, dafür in Begleitung von 2 24er-Kartons Oettinger Bier. Scheinen wohl im Angebot zu sein. Und natürlich gilt auch für Junkies die uralte Weisheit: don’t forget the alcohol. Prost.

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Ministry – Just One Fix (1992; Psalm 69)

Abenteur Verkehrsbetriebe Zürich, kurz VBZ. Tatort 33er Bus, Höhe Escher-Wyss-Platz, hinterste Sitzplatzreihe. Also da, wo meistens die Coolen anzutreffen sind, kotzte heute bei meiner mittaglichen Fahrt Richtung Arbeitsplatz ein Junkie sein letztes Blut auf die sonst schon von allerhand Schmutz und Körperflüssigkeiten geschändeten Sitzpolster. Da bleibt einem nach diesem Anblick eigentlich nicht mehr viel übrig als das Weite zu suchen und/oder auf dem tragbaren Musikabspielgerät den passenden Soundtrack zur soeben beobachteten Situation zu suchen.

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28. März 2013 · 1:08 pm