Category Archives: Nonsense

#1000

1000euro

Die 1’000 ist doch tatsächlich geschafft! Was am 8. Juli 2009 mit einem stümperhaften Beitrag begann, feiert mit dem heutigen, 1000. Beitrag das grosse Jubiläum! Hip Hip Hurra oder so ähnlich! Der bislang unangefochten am meisten gelesene Artikel stammt übrigens aus dem Juli 2014.

Ein grosses Dankeschön gebührt all den Lesern, Kommentarspaltenfüllern, Artikel-Teilern, Kritikern  und sonstigen Freunden Call Me Appetite‘s. Glaubt mir, ohne euch würde das Zeugs nur halb so viel Spass machen. Merci, Dankeschön und Muchas Grazias!

Zur Feier des Tages, passend zum herbstlichen Regenwetter heute in Zürich, etwas aus der Schublade “sehnsüchtige Gitarren von früher”. Also genau so wie damals am besagten 8 Juli 2009.

The Field Mice – I Can See Myself Alone Forever

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Tocotronic – Solidarität (2015; Rotes Album)

Drei Themen beherrschten diesen Sommer den Blätterwald. Die Hitezwellen, der Grexit und die Flüchtlingswelle mit den damit verbundenen, grausamen Schicksale.

Letzteres wird das moderne Europa mit Bestimmtheit noch eine Weile beschäftigen. Leider! Ich will jetzt auch nicht den Politikermax raushängen und auf Gutmensch machen, möchte hier aber trotzdem mein Unverständnis gegenüber den sich leider wieder häufenden Zahlen an Ignoranten, Idioten und Faschisten kundtun. Wenn dann zusätzlich noch so debile Schweizer Rechtspopulisten wie der Herr Mörgeli mit seinen höhnischen Facebookposts (will ja gar nicht wissen was aus seiner Fratze sonst noch so den ganzen Tag “rausspuderet”) sich lustig über diese ziemlich tragischen Zustände macht, ist das einfach nur widerlich und verabscheuenswürdig.

Es ist kein Geheimnis, dass die reichen Staaten Europas, wie auch unsere Freunde auf der anderen Seite des grossen Tümpels, u.a. vom jahrelangen Hoffieren diverser Regime inkl. Waffenzulieferungen profitiert haben. Somit durften und dürfen indirekt auch wir Bürger, die das Glück hatten nicht unter einem terroristischen Regime auf die Welt gekommen zu sein und deren täglicher Überlebenskampf somit beim morgendlichen Weckerausstellen beginnt und beim abendlichen, stumpfen TV Sender anwählen wieder aufhört, von einem unter anderem auch daraus resultierenden Wohlstand profitieren. Die einen mehr, die anderen etwas weniger. Und genau von dem darf man doch, in Zeiten wie diesen, auch etwas zurückgeben. Sei es monitär, sei es mit Hilfe am Ort, sei es politisch oder auch nur mit einem bisschen mehr Akzeptanz. Humanität statt Hass!

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#Don’t Look Into The Sun

Foto

Hier sind sie, die 30 Gründe diesen Sommer zu lieben. 30 garantiert rezeptfreien Mittel gegen lästige Schweisstropfen im Nacken. 30 musikalische Duftnoten gegen ungeliebte Gerüche im öffentlichen Verkehr.  Ja, ich hab es endlich wieder getan. 30 brandheisse Sommerhits von früher bis heute, ausgesucht und zusammengestellt im Schweisse meines Angesichts, hier und jetzt. Habt also Spass, man weiss ja nie wenn es wieder vorbei ist.

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Don’t Look Into The Sun

Saint Etienne – Heart Failed (Bridge and Tunnel RMX)
Todd Rundgren – I Saw Light
Sarah Cracknell – Hearts Are For Breaking
Mbongwana Star – Kala
Leon Bridges – Coming Home
Mike Patton – Ore D’Amore
Jamie XX – The Rest Is Noise
Kendrick Lamar – King Kunta
William Onyeabor – Atomic Bomb
The Charlatans – So Oh
Ibeyi – Stranger/Lover
Sloan – Waiting For The Slow Songs
Jungle – The Heat
Gang Starr – Work
Stereolab – Ping Pong
Erlend Oye – Fence Me In
Jenny Lewis – Slippery Slopes
The Beloved – Sweet Harmony
Hole – Malibu
Noir Désir – Le Vent Nous Portera
Underworld – Something Like A Mama
Madonna – Borderline
Tune-Yards – Bizness
George Michael – Outside
Jonathan Richman – I Was Dancing In The Lesbian Bar
Chief Checker – Ire Africa
Tom Tom Club – Wording Rappinghood
Serge Gainsbourg – Lola Rastaquouère
The Zombies – Hung Up On A Dream
Mali Music – Sunset Coming On

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#2014 – The Year In My Ear- Longplay, Platz 2

Swans – To Be Kind 

Michael Gira‘s nächstes Meisterwerk. Wiederum ein monumentales Doppelalbum. Der kürzeste Song knapp über 5 Minuten, der längste satte 34. Das schon mal zu den Eckdaten. Musikalisch groovts teilweise wieder etwas mehr als noch auf dem genauso ausgezeichneten Vorgänger The Seer, Aber auch 2014 galt: Wo Swans draufsteht ist auch immer Swans drin. Böse rumpelt es, mal kracht es brutal, bevor man plötzlich von hypnotischer Ruhe gefesselt und dann die Band mit mit brachialstem Lärm die wohlige Stimmung zersägt. Ein Album für die Ewigkeit. Ein weiteres im Katalog dieser Ausnahmeband. Musik wie sie nur ein Michael Gira hinbekommt.

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Krokus – Screaming In The Night (1983; Headhunter)

Sommer 1983, Harry P. aus Münsingen bei Bern holt Vreni Z. mit seinem weissen Opel Ascona bei der Arbeit ab. Die Rückfahrt führt über eine ländliche. meist nicht dicht befahrene Schnellstrasse. Der mit lässig-getönter Sonnenbrille, modischem Schnauzer und perfekt dazu abgestimmten Vokuhila bestückte Harry lässt nach vorhergehendem, mühevollem Fenster runterkurbeln den linken Ellbogen frische Luft schnuppern. Währenddessen spielt die rechte Hand nervös am Autoradio rum und findet, Gott sei dank, doch noch pünktlich zum sich anbahnenden und überschäumenden Refrain von Screamin in The Night die passende Lautstärke. Im Augenwinkel hat Harry dabei immer seine Vreni, welche erschöpft von der Arbeit, jedoch zufrieden neben ihm sitzt.

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Raphael – Bar de l’Hòtel (2010; Pacific 231)

Paris scheint das neue Berlin in Zürich zu sein. Noch vor nicht allzulanger Zeit, mussten sich sämtliche Kaffees und sonstigen Zürcher Kaschemmen in Grossmutters Gewand präsentieren, um angesagt zu sein. Seit einiger Zeit spriessen nun aber die französischen Bistro’s aus dem Boden. Als grosser Fan der frittierten Froschschenkel und in Kräuterbutter eingelegter Schnecken konnte ich es mir gestern Abend nach der Arbeit  nicht verkneifen endlich auch eines dieser “Etablissements”, nämlich den Franzos im Zürcher Niederdorf, aufzusuchen und dies obwohl zu Hause eigentlich noch die neue Damien Rice zum Hören gewartet hätte. Nun, die eben erwähnten Delikatessen gabs da nicht, dafür sonst allerhand Leckereien, gutes Bier (Ch’ti) sowie für Zürich eine fast schon überfreundlichen Service. Ach ja, und irgendwo war auch noch ein gemaltes Portrait von meinem Lieblingsfranzosen Serge Gainsbourg zu sichten. Viva La France und à bientôt. Defintiv!

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Converge – Concubine (2002; Jane Doe)

Heute zur Abwechslung mal was in Sachen Gesundheit.  Gemäss deutschen Medizinern , resp. diesem Bericht hier, scheint das rhythmische Kopfschütteln, unter Liebhabern auch zärtlich Headbangen genannt, äusserst gefährlich zu sein. Da auch ich mir gerne mal den einen oder anderen Brecher anhöre, werde ich mir in Zukunft gut überlegen müssen, wie wild ich mein millimeterkurzes Haar noch schütteln werde. Somit gibt es zum heutigen Song des Tages etwas passendes aus der Schublade “kurz, aber sehr heftig”. Eine reine Vorsichtsmassnahme.

 

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Conchita Wurst – Rise Like A Phoenix (2014)

Beim Barte Conchitas…. wenn das für Österreich dieses Jahr nicht für Platz 1 beim Eurovision Song Contest reicht, verstehe ich die Welt nicht mehr. Und so habe ich vorsorglich auch gleich ein paar hart erarbeitete Schweizer Fränkli auf die Wurst gesetzt. Denn: James Bond Theme + Trashfaktor = Sieg (zumindest auf der Call Me Appetite Skala). Bin also ziemlich gespannt.

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Os Mutantes – Panis et Circenses (1968; Os Mutantes)

Die heutige Online Ausgabe des Schweizer Boulevardblattes Blick berichtete von der unheimlichen Obszession der vor kurzem dahingeschiedenen Peaches Geldof mit der Musik der Heroin Ikone (!!!) Elliott Smith. Scheinbar war ihr Heini und Mann auf die Drogen-Ikone eifersüchtig und wollte ihr die Musik verbieten. Er hätte ihr stattdessen was anderes verbieten sollen. Tragisch nur, dass man den Namen Elliott Smith nun mit dieser leidigen Geschichte in Verbindung bringt.  Vielleicht würde man sich lieber mal fragen in welcher heilen Welt eigentlich dieser ach so tolle Weltverbesserer und von der Queen zum Sir ernannten Bob Geldof befindet. Frau und Tochter an Heroin gestorben. Der Mann muss blind sein. Oder einfach nur doof, vermutlich beides, genauso wie ihr Mann. Es gibt Menschen die mögen die Montage nicht. Ich mag Bob Geldof nicht.

Was das Ganze mit dem Song des Tages zu tun hat? Gar nichts. Draussen ist es wieder wärmer, also warum nicht mal wieder Os Mutantes hören.

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Mojave 3 – Give What You Take (1998; Out of Tune)

Binsenweisheit am Sonntagmorgen. Amen.

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