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#2020 – The Year In My Ear – Platz 1

Fiona Apple – Fetch The Bolt Cutters

Von Artwort bis Inhalt perfekt. Verglichen mit dem Vorgänger noch rhythmischer, verpackt Fiona Apple auf den 13 Songs ihre gewohnt kritischen Texte zu Hundegebell und Knochengetrommel. Das Klavier ist verglichen mit früher in den Hintergrund getreten und so dominiert auf Fetch The Bolt Cutters vor allem der variantenreiche Gesang, welcher von Raunen bis Heulen reicht. Jetzt schon ein Klassiker!

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#2020 – The Year In My Ear – Platz 2

Bob Dylan – Rough and Rowdy Ways

The Return of His Bobbnes. Und wie! Bestes Album seit irgendwie 25 Jahren. Vor allem die beiden wortgewaltigen Key West und Murder Most Foul am Ende des Album sind eine absolute Offenbarung. Singen kann der alte Mann ja schon längst nicht mehr – wobei konnte er das je richtig? Egal. Dafür rumpelt die Bluesband umso professioneller durch die 70 Minuten Albumlänge. Meisterwerk!

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#2020 – The Year In My Ear – Platz 3

Bon Jovi – 2020

2020 war nicht nur Corona. Insbesondere in den US of A war (und ist) die Lage politisch sehr angespannt. Die Zerrissenheit der amerikanischen Gesellschaft ist auch an Jon nicht spurlos vorbeigegangen und so hat er zusammen mit seiner Mannschaft darüber ein wirklich hörenswertes Album geschrieben. Passend mit dem Titel 2020 ist es auch gleich der beste Longplayer der Band seit These Days.

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#2020 – The Year In My Ear – Platz 4

Alabaster DePlume – To Cy & Lee

Platz 4 geht an eine Neunentdeckung. Jazz für Leute, die bisher dachten, das sei was für alte Herren, so zumindest umschreibt die Zeit diese wundervolle Platte. Stimmungsmässing erinnert mich To Cy & Lee stark an Vincent Gallo’s When oder auch an die Arbeiten von Chet Baker, jeweils minus Vocals.

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#2020 – The Year In My Ear – Plätze 10-6

10. Fontaines DC – A Hero’s Death

9. The Strokes – The New Abnormal

8. Pearl Jam – Gigaton

6. The No Ones – The Great Lost No Ones Album

5, King Krule – Man Alive

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#2020 – The Year In My Ear – Plätze 15-11

15. Sophia – Holding On/Letting Go

14. Smog – Gold Record

13. Nick Cave – Idiot Prayer

12. Bohren und der Club of Gore – Patchouli Blue

11. Ben Watt – Storm Damage

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#2020 – The Year In My Ear – Plätze 20-16

Traditionen sollen trotz COVID aufrechterhalten werden! Zumindest Online. Somit ist ab heute für die nächsten Tage Listenzeit. Meine 20 liebsten Lieblingsalben des Jahres. Here we go:

20. Bob Mould – Blue Hearts

19. Thurston Moore – By The Fire

18. Haim – Women in Music Part III

17. Avalanches – We Will Always Love You

16. Turbostaat – Uthlande

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#2019 – The Year In My Ear – Platz 1

 

Stephan Eicher – Homeless Songs 

Kein Album wurde 2019 von mir mehr gehört. Dabei war ich Anfangs ja noch gar nicht sooooo begeistert davon. Lag vielleicht daran, dass beim überspielen der Songs auf den I-Föhn 4 Lieder irgendwo in der Datenwelt unbemerkt verloren gingen und das Album schon nach knapp 30 Minuten Spielzeit jeweils zu Ende war. Doch spätestens nach der ziemlich grandiosen Show im Zürcher Volkshaus hat’s gezündet. Die CD wurde nochmals aus dem Regal geholt, Fehler auf dem Unterwegs-Abspielgerät behoben und plötzlich machte alles Sinn.  Homeless Songs ist auch sonst ein besonderes, ja komisches Album. Es entstand erst nach Jahren des Rechtskrieges zwischen Eicher und seiner Plattenfirma und wurde Anfangs als Anti-Album mit nur 30 Sekunden- Songs an die Plattenfirma geschickt. Zum Glück kam dann doch noch alles anders und  ein grosser Teil der Songs wurde umgeschrieben und. u.a. mit der grossen Orchesterkelle angerührt. Es wäre ja so Schade gewesen, um die vielen tollen Lieder, die sich darauf u.a. zwischen Steel Pedal, Mundart, Herbst-Melancholie, Gedichten von Carl Albert Loosli, Streichern und eingespielten “Funksprüchen” bewegen. On the top, wie immer, die französischen Eicher-Songs und mit Prisonnière findet man auch gleich noch den besten und mit 237 Durchgängen am meisten gehörten Song des Jahres darauf.
Abschliessende Frage: ist es vermessen, hier von Eichers Alterswerk zu sprechen?

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#2019 – The Year In My Ear – Platz 2

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Nick Cave & The Bad Seeds – Ghosteen

Ghosteen ist Nick Caves 14. Album mit den Bad Seeds und das bislang ruhigste seiner Band-Karriere. Mehr Spoken Word als Gesang, mehr Ambient als exzentrische Instrumentalisierung. 11 Songs die einsamer, sehnsüchtiger, flehender, um mal ein paar wenige passende Adjektive in den Raum zu stellen, nicht sein könnten. Zeitloser Klassiker jetzt schon.

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#2019 – The Year In My Ear – Platz 3

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Weyes Blood – Titanic Rising

Titanic Rising, das sind 43 Minuten schwelgende und sentimentale Siebzigerjahre-Sounds, in welchen die Stimmen von Carole King und Karen Carpenter um die Ecke schielen. Sehr hip also, was die Zutaten betrifft, aber auch ziemlich toll, sonst wärs ja nicht hier auf dem dritten Platz.

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