Category Archives: Grauseliges auf dem Plattenteller

Bilderbuch – Barry Manilow (2015; Schick Schock)

Noch 101 Tage bis zum Jahresende. Von Herbst jedoch noch keine Spur. Im Gegenteil. Heute, 12.22 Uhr am Zürcher Central. 27 Grad zeigt das Thermometer an.  Ein Cabrio der Marke Porsche fährt vor. Am Steuer eine wasserstoffblondierte Dame vermutlich mittleren Alters, vermutlich zurecht operiert. Egal. Aus den Stereoboxen dröhnte in einer ziemlich amtlichen Lautstärke passend Copacabana von Barry Manilow. Ziemlich grauselig das alles. Und das schlimmste am Ganzen, schlimmer als die ganzen üblen Gerüche seit Monaten im öffentlichen Verkehr: dieses verfluchte Copacabana will nicht mehr aus meinem Kopf.  Bäh…

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Taio Cruz feat. Flo Rida – Hangover

Mal wieder ein Beispiel strunzdebiler Musik, die wegen ihrer Omnipräsenz in allen öffentlichen Räumen nervt. Wobei das Lied für letzteres nichts kann. Dafür aber trifft der Song die volle Schuld an den hirnamputierten Lyrics. Und ja bevor ich es vergesse, wenn ich, und vermutlich Abermillionen anderer Menschen, auch einen Hangover haben, dann klingt das am Morgen definitiv nicht so gutgelaunt wie hier präsentiert. Deshalb bekommt Hangover auch in Sachen Glaubwürdigkeit null Punkte von mir. Ich danke für die Aufmerksamkeit.

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27. February 2013 · 1:21 pm

Sons of Nature – I Love (2012)

Bist du ein Migros- oder Coop-Kind? Diese existenzielle Frage stellt man sich in der Schweiz, wenn man sich in jungen Jahren zwischen den beiden Gross-Detailhändler zum Einkaufen entscheiden muss. Erwärmt sich dann das Herz für einen der beiden, dann ist das meist eine Entscheidung fürs Leben.  Wobei ein Migros-Kind des Alkohols wegen dann trotzdem  zur Konkurrenz muss. Seit gut 2 Monaten gibt es nun einen Grund mehr ein Migros-Kind zu werden.  Stein des Anstosses ist der aktuelle Werbesong von Coop, welcher derzeit den Schweizer TV-Konsumenten in jeder Werbepause nervt. Meinen treuen Lesern in Deutschland und Österreich dürfte dieser Spot noch unbekannt sein. Seid aber gewarnt, dieser Schund ist schlimmer als sämtliche J. Lo und Mariah Carey Songs zusammen und sollte per sofort von der Mattscheibe verbannt werden.

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Ini Kamoze – Here Comes The Hotstepper

Es gibt die Dinge, die scheint man erfolgreich verdrängen zu können. Zumindest meint man das. Und dann plötzlich schnappt man einen Namen im Netz auf, in diesem Falle Ini Kamoze, und summt, obwohl es heute keinen Grund für gute Laune gibt, diesen einen Nervtöter von anno dazumals wieder vor sich hin. Wobei dieser One-Hit-Schrecken auch bei bester Laune unerträglich ist. Danke für euer Mitleid.

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Psyko feat sexpert – Doppel A Stadt (2011)

Schweizer Jugend forscht. Dieser Clip macht mir Mut, dass Hopfen und Malz beim hiesigen Nachwuchs doch noch nicht ganz verloren gegangen sind. Hier ein Beispiel aus der Schweizer Kleinstadt Aarau, wo der städtische Fussballverein seit gut 2 Jahren nur noch zweitklassig spielt, weil u. a. die Würste nicht mehr auf dem Grill liegen, sondern auf dem Präsidentenstuhl sitzen und dementsprechend das Interesse der Jugend sich nun vornehmlich auf das Gleis 1 am Bahnhof konzentriert.  Immerhin ist man da noch jemand. Weltklasse. Zürich, Basel und Bern, nehmt euch in Acht.

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Jennifer Lopez ft. Pitbull – On The Floor (2011)

Dass das Grauen wohl nie ein Ende haben wird, wurde mir vor kurzem beim morgendlichen Radiohören wieder bewusst. Nachdem ja schon damals Kaoma‘s Lambada mindestens einen Sommer lang eine Plage war, versucht nun JLo die Weltherrschaft des Sommerhits mit der selbigen schrecklichen Melodie an sich zu reisen. Kein Wunder klappt das mit Marc Anthony nicht.

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Sak Noel – Loca People (2011)

Alle sprechen derzeit von Sommerhits. Da darf natürlich Loca People nicht vergessen gehen. Der Track ist Trash der übelsten Sorte und Musik dieser Art sollte eigentlich verboten werden.  Aber irgendwie ist das halt schon geil und ist derzeit auch meine letzte Hoffnung endlich meine Nachbarn aus dem Haus vertreiben zu können (die Einstürzenden Neubauten in ihrer Frühphase schreckt leider niemanden mehr ab).

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