Ernest Hood – Neighborhoods (1975)

Wo zur Hölle bekomm ich nun WC-Papier her? Die Läden sind geplündert, das Internet wird stündlich langsamer – nur eine Frage der Zeit, bis der Bund Netflix abstellt – und gearbeitet wird nun wie von den Vorgesetzten verordnet, von zu Hause aus. Das Virus bestimmt nun unser Leben komplett. Und doch gäbe es die eine oder andere noch viel dringendere Katastrophe, ich denke da vor allem an de Flüchtlinge an der griechischen Grenze, um die sich die Menschheit eigentlich kümmern sollte.

Wem das alles zuviel wird, der kann sich dank dem letzten Jahr wiederveröffentlichten Neighborhoods in eine Zeit vor dieser katapultieren. Genauer gesagt in einen Vorstadtsommer im Jahre 1975. Kinder spielen im Garten, die Zikaden zirpen, die Vögel zwitschern. Heile Welt also.  Und über all den wundervollen Samples schweben die Synthies von Ernest Hood. Klassiker!

5 Comments

Filed under Music, Musik, Song des Tages

5 responses to “Ernest Hood – Neighborhoods (1975)

  1. Mercuria Sólveig

    Wenn sie Netflix abstellen, laufen die Leute amok, das geht nicht ^-^ es weiß doch keiner mehr was mit sich anzufangen.
    Also ich werde jetzt das neue Akustik-Album “Echo Echo” von IAMX rauf und runter hören. Ich werde mich nicht langweilen.

  2. Bei Euch auch? Während meines (doch sehr kurzen) Aufenthaltes in Bern hatte ich den Eindruck, es lief recht besonnen ab und erst nach meiner Rückkehr steht seitdem die Welt in Österreich Kopf.

    Es wird alles wieder gut werden.

  3. Aaaah, bin hin und weg, nicht alltägliche Musik und doch dem Alltag entnommen.
    Mag ich seeeehr, das!

  4. Call Me Appetite

    recht besonnen ist noch relativ. das Ganze hat sich in den letzten Tagen ziemlich verschärft. Ich war heute morgen vor dem Homeoffice kurz im Supermarkt. Alles leer. Auch sonst leeren sich die Strassen. So wie es aussieht, wird heute ab 24 Uhr in der Schweiz bis auf weiteres alles dicht sein. Aber ja, ist schon gut so. Österreich geht ja noch etwas drastischer vor, oder (5 Personen max etc….)

  5. Gaststätten haben ab morgen geschlossen. Aktuell dürfen wir nur für Einkäufe des lebensnotwendigen Bedarfs rausgehen, mit den Öffis nur dann fahren, wenn wir in die Arbeit müssen.
    Spaziergänge sollen erlaubt sein, ohne die Öffis zu nutzen und der Sicherheitsabstand soll eingehalten werden.
    Heute morgen war ich im Supermarkt, genau so viele Irre wie Normale, aber noch keine drastisch leergeräumte Regale.
    Aber wer weiß, was morgen geschehen wird…

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