Vagabon – Fear & Force (2017; Infinite Worlds)

Fernab von Lärm, Hipstervierteln und dreckigen Strassen verbringe ich mittlerweile die 6. Woche im Exil am linken Ufer des oberen Zürichsees. Am Dienstag wird es aber endlich wieder zurück ins Gedränge gehen. Die Wohnung soll wieder bewohnbar sein, obwohl die finalen Arbeiten weitere 4 Wochen andauern werden. Hätte ich damals mit 20 Jahren Militärdienst geleistet, die Herren Bauplaner und -Leiter inkl. den Hauseigentümern müssten sich ordentlich in Acht nehmen. Da ich nun mal für untauglich befunden wurden, ist derzeit auch grad kein Sturmgewehr 90 in Griffweite. Der geschätzte Leser muss sich somit also noch keine Sorgen wegen allfälligen zensierten Blogbeiträgen aus dem Gefängnis machen, auch weil Herr und Frau Vermieter sich sowieso irgendwo im fernen Ausland verschanzt haben. Dies mal zur generellen Lage meiner Person.
Nun zum heutigen Samstag. Wettertechnisch, wem sag ich das, ein äusserst prächtiger Tag. Nach einen kurzen Ausflug inkl. leckerem Frühstück, in den Zürcher Kreis 3 ging es wieder retour ins Exil. Es folgte ein kurzer Mittagsschlaf mit Kind und Weib um mich dann anschliessend ausgeruht etwas sportlich zu betätigen. Man will ja im Familienurlaub in gut 5 Wochen an der holländische Nordsee eine anständige Figur abgeben. Mit den ersten beiden Oasis Alben im Ohr gute 90 Minuten an der prallen Sonne durch die Pampa gerannt und dabei an allerhand schönen Orten vorbeigekommen. Hätte ich vielleicht doch schon etwas früher auschecken sollen. Ja. Und während ich nun diesen Beitrag verfasst habe, fanden bereits wieder ein grosses Augustiner sowie 3 Gläser Weisswein den Weg in meine Leber. Soviel zur guten Figur und zum vielen (noch folgendem)Blabla hier.
Musikalisch bin ich seit geraumer Zeit nicht mehr auf dem neuesten Stand. Mir war ehrlich gesagt auch mehr nach Lieblingsliedern und Lieblingsplatten zu Mute. Hab aber im iTunes trotzdem noch einen neueren Release gefunden, über den ich schon immer schreiben wollte, aber nie die richtigen Worte dazu fand. Wobei Inhalt des Posts, wie auch Foto nicht wirklich zur Musik passen. Trotzdem. Der Longplayer der Amerikanerin Vagabon sei allen empfohlen, die gerne 90-er Indie und Cat Power hören. Und gut ist die Platte auch, sonst würde ich sie nicht seit gut 3 Monaten immer mal wieder hören. Logo, oder? Man darf also getrost von einem Tipp sprechen.
Zu guter letzt, bevor ich wieder für ein paar Tage im Niemandsland untertauche, sei den werten Lesern noch verraten, das in diesem Post auch der längst angekündigte Sommerhit 2017 endlich Erwähnung fand. Ein so richtiger Burner, wie auch das Album dazu. Das beste der Band seit 93. Im weltweiten Netz, ausser der Single und Liveaufnahmen, jedoch noch nicht legal auffindbar. Wird aber bestimmt die nächste Single werden und dann mit noch grösserer Bestimmtheit jede Menge Airplay erhalten. Ich schwöre. Nun aber gut für heute. Machts gut.

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Ein Kommentar

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Eine Antwort zu “Vagabon – Fear & Force (2017; Infinite Worlds)

  1. Pingback: Meine Listen: Media II. – Es wird Zeit, dass es Zeit wird.

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