The Cure – Purple Haze (Stone Free; 1993)

Es gibt Dinge, an die kann man sich nicht mehr erinnern. In manchen Fällen ist das vielleicht ganz gut so. Ab und zu jedoch wird dem Gedächtnis unfreiwillig ein wenig auf die Sprünge geholfen. Zum Beispiel, wenn man im Keller alte Fotos und Briefe vor dem qualvollen Feuchtigkeitstod retten möchte . Wäre ja schade um all die vielen Erinnerungstücke an vergangene Tage und Zeiten. Da die Kartons schon ordentlich am stinken waren, hab ich die Erinnerungsstücke in eine neue Kiste umgepackt und bin dabei auf diverse lose in der Box liegenden, sehr amüsante Fotos aus der Jugend gestossen. Unter anderem posierte ich auf einem stolz mit halblangem, dauergewellten Haar und einem Jimi Hendrix-Batikshirt. Ich meine Batikshirt, wie übel ist das denn? Und dann noch eine Dauerwelle… uuuaaaaahhhh. Kein Wunder wurde ich zu der Zeit einmal auf dem Weg auf irgendeine Toilette von einem Skinhead mit den Worten „Auch ein Hippie muss mal Pippi“ freundlich begrüsst, bevor mir dann im nächsten Moment selbige Person ordentlich eins auf die Rübe gab.  Ja, so war das früher mal.

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13 Kommentare

Eingeordnet unter Music, Musik, Song des Tages

13 Antworten zu “The Cure – Purple Haze (Stone Free; 1993)

  1. Call Me Appetite

    ne du, das ist so richtig richtig richtig schlimm… hätte man ruhig vermodern lassen können 🙂

  2. Ach ja, aber hier Menschen anfixen. Immerhin hast Du es es nicht vernichtet …

  3. Call Me Appetite

    🙂 mal schauen. vielleicht lade ich es mal hoch die Tage….

  4. Da waren sie in der Fussel-Disko, in der ich früher ab und an abhing, wesentlich netter. Ein Skin, der dort auch immer rumrutschte, ist mal vor einem Langhaarigen auf die Knie gegangen und meinte in gespielter Ergriffenheit: „JESUS !!“ ;-)))
    Die Cure-Nummer ist super. Ich mag diese Cover-Platte eigentlich nicht besonders, weil einige Interpreten Panne sind (Clapton, igitt…) oder die Versionen nicht funktionieren, aber Smith & Co. haben „Purple Haze“ recht ordentlich hingekriegt.
    Viele Grüße,
    Gerhard

  5. Call Me Appetite

    meist klappt das nach so 2-3 Longdrinks am besten… 🙂

  6. Call Me Appetite

    ich muss gestehen, den Sampler kenne ich nur so von aussen. Nie reingehört. Die Cure-Nummer ist mir eigentlich von diesem Raritäten Boxset her bekannt. Ist ja auch nicht einfach, Hendrix Nummern gescheit zu covern.

  7. Das ist alles andere als einfach, da bin ich völlig bei Dir. Wenn man die Cure-Nummer von dem Sampler kennt, dann reicht das eigentlich auch schon, mit Abstand die beste Arbeit auf der Scheibe.

  8. Haha, lustig geschrieben! Alte Fotos sind recht eigenwillige Botschaften aus der Vergangenheit! 🙂

  9. Call Me Appetite

    Ich danke!

  10. Gelungene Covers sind immer eine feine Sache. Dass man sie zwischen unzähligen schrottreifen Versionen ausgraben muss, ist zwar mühselig – aber doch immer wieder die Mühe wert.
    Diese Version von Purple Haze gehört für meine Ohren zu den gelungenen Covers. Die musikalische und klangliche Qualität stimmt. Eine eigenwillige Version, die dem Song aber durchaus gerecht wird.

  11. Call Me Appetite

    da gibts nix hinzuzufügen

  12. Und auf der „for all the new arrivals“ CD von faithless gibts dann wiederum eine Cure-Verwurstung der gelungenen Art: Ihr Gruselschlaflied als (keine Ahnung von Technoiden Fachtermini) Slowrave oder after-hour-schleich-di-Wörsch oder so etwas in der Art.

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