Robert Plant – House of Love (2014; Lullaby аnd… The Ceaseless Roar)

Potz, Blitz und Donner. Da habe ich mich monatelang auf das neue Ryan Adams Album gefreut (übrigens sehr gut geworden) und es wird trotzdem (noch) nicht häufig gespielt. Schuldig hierfür ist ganz allein einer der Dinos, vermutlich der T-Rex, der Rockmusik, Robert Plant. Lullaby аnd… The Ceaseless Roar heisst sein neuester Streich und ist alles andere als langweiliger Altherrenrock oder ein Led Zeppelin-Plagiat. Im Gegenteil, ziemlich vielfälltig und trotzdem mit dem nötigen roten Faden versehen, ist das Ding geworden. Worldmusic, gemässigte Led Zeppelin Riffs, bluegrassige Banjos sowie dezente elektronische Spielereien sind nur ein paar Stichworte. Das beste aber bleibt noch immer seine Stimme, welche auch ohne peinliche Höhen noch immer jeden an die Wand singen kann. Ich bin ziemlich begeistert und nominier das Album schon mal zum Jahrgangsbesten.

8 Comments

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8 responses to “Robert Plant – House of Love (2014; Lullaby аnd… The Ceaseless Roar)

  1. Die Plant-Soloalben waren schon immer Highlights. Auch das neue gefällt mir ausnehmend gut. Beeindruckend, wie dieser Ausnahmemusiker einerseits nie mit seinen Traditionen gebrochen hat und andererseits immer wieder künstlerisch neue Wege geht. Es gibt wenige Musiker, die vergleichbar mutig und dadurch auch im Herbst ihrer Karriere immer noch relevant sind!

  2. Call Me Appetite

    Word! Ich kenn nur noch sein Zusammenspiel mit der Krauss. Welches seiner Soloalben sind denn noch relevant?

  3. Das Zusammenspiel mit der Krauss fand ich grauenvoll, entgegen der landläufigen Meinung zu dem Album und zur Wertung der Grammy-Vergabestelle. Sehr zu empfehlen sind seine Solo-Scheiben ‘Fate Of Nations’, ‘Dreamland’ und vor allem die ‘Mighty Rearranger’ von 2005. Die ‘Band Of Joy’ von 2010 war auch nicht schlecht. Die neue Scheibe finde ich auch extrem gelungen (siehe hierzu auch meinen heutigen Blogbeitrag), Grüße, Gerhard

  4. Call Me Appetite

    🙂 unsere Einträge haben sich wohl grad gekreuzt. Danke für die Tipps. Ich werde dem in kürze nachgehen.

  5. “Fate of Nations” und “Mighty Rearranger” sind großartig. “Manic Nirvana” ist ebenfalls klasse, z.T. noch deutlich in der Zeppelin-Tradition (s. Songs ‘Tie Dye on the highway’ ‘Hurting Kind’ etc.). Die Platte mit Krauss fand ich persönlich durchaus reizvoll, die beiden Musiker haben erstaunlich gut harmoniert.

  6. Das stimmt. Sowohl was Ryan Adams angeht, als auch Robert Plant. Plants Album hat mich absolut positiv überrascht: http://pop-polit.com/2014/09/14/robert-plant-lullaby-and-the-ceaseless-roar-album-review/

  7. BEi mir ist es genau andersrum…ich hab Ryan Adams am laufen. Sehr schöne Scheibe…zu Plant bin ich noch nicht gekommen. kommt aber noch 🙂

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