Celtic Frost – A Dying God Coming Into Human Flesh (2006; Monotheist)

Mit grosser Spannung schaltete ich letzten Montagabend, punkt 20.05 Uhr die Talk-Sendung Focus von SRF3 ein. Zu Gast war die “Metal-Legende” Tom Gabriel Fischer. Nebst teils doch ziemlich schockierenden Anekdoten aus seiner Kindheit gab er auch bereitwillig Auskunft über u.a. Gott, Sehnsüchte, die innere Zerrissenheit und seinem derzeitigen Verhältnis zu Martin Stricker, treuer Weggefährte aus Hellhammer und Celtic Frost-Zeiten. Ein ziemlich unterhaltsames Interview und so schaute ich heute bei Amazon zwecks Löschen meines Informationsdurstes nach einer preiswerten Kopie von Fischers Biografie Only Death Is Real: An Illustrated History of Hellhammer and Early Celtic Frost rein und wurde fündig. Noch schnell die Rezenisonen gelesen und  mit einem ordentlichen Schmunzeln diesen Beitrag zur Kenntnis genommen:

….Das grossformatige, ordentlich gewichtige Buch ist in ein Hardcover gebunden das sich fast wie Holz anfühlt, was in Kombination mit dem Coverbild (das tatsächlich Holz zeigt) zu einem kleinen taktilen Qualitätserlebnis werden kann. Die ausschliesslich schwarz weisse Gestaltung die sich im Inneren fortsetzt macht das Lesen angenehm und das Betrachten der Fotos ohne Ablenkung möglich. Schrifttyp und Anordung zeugen von akkuratem Stil und schlichter Eleganz, auf mittelglänzendem Papier (das den einen oder anderen Fingertapser nicht verzeiht).….

Einem Kauf dürfte somit nichts mehr im Wege stehen. Und wer Bock hat, sich das auf schweizerdeutsch gehaltene Interview anzuhören, der wird   hier   fündig.

1 Comment

Filed under Music, Musik, Song des Tages

One response to “Celtic Frost – A Dying God Coming Into Human Flesh (2006; Monotheist)

  1. T. G. Fischer kannte ich nicht. Wahrscheinlich weil das “Genre” (Heavy) Metal für mich immer noch vermintes Gebiet ist und ich von daher gesehen auch mit bestimmten dummen Vorurteilen kämpfen muss. Trotz allem hat mich das Radiointerview tief bewegt: seine Kindheit, seine “Todessehnsucht”, die meiner sehr ähnlich ist. Und ich werde zumindest Fischer und seine Bandprojekte weiterhin im Auge behalten.
    Danke für die Erschließung neuer, mir noch “befremdlicher” Musikfelder. (btw: Eros Ramazotti hätte ich dir jetzt auch nicht “zugetraut” ;-))

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