The Drones – I See Seaweed (2013; I See Seaweed)

Jetzt wollte ich mich doch mit smoothen Klängen auf den kommenden Frühling einstimmen. Tagelang lauschte ich den Klängen von Rhye, George Michael, Sea & Cake und Sade. Doch nun ist die neue Drones mit der Luftpost angekommen und hat mir beim Anhören soeben die wohl letzte noch bestehende Hirnzelle weggeblasen. The Drones, das war bislang eine Band die von Album zu Album überzeugte und trotzdem schon vor fast 10 Jahren ihr bisheriges Meisterwerk mit Wait Long By The River ….. abgeliefert hat. Nun ist seit Anfang Monat I See Seeweed in den Läden, zumindest drüben in Australien, und stellt das bisherige Schaffen, das schon immer die perfekteste der perfekten Symbiosen aus Crazy Horse Gitarren und Nick Cave Theatralik war, in den Schatten. Wurden die Jungs und die Dame am Bass von Album zu Album immer etwas ruhiger und verhaltener, kracht es auf dem neuesten Output teilweise wieder so heftig wie bei einem nächtlichen Rendez-Vous autonomer Linken mit Ordnugshüttern. I See Seeweed ist somit definitiv nichts smoothes und schon gar nichts für Neujahresvorsatzschwimmer. Auch ist der Sound nun noch öfters in der psychedelische Ecke anzutreffen, jedoch ohne seine bluesigen Wurzeln zu verleugnen oder zu verlieren.
I See Seaweed ist zu 100% ein Drones Album, wie man es erwarten durfte, nur besser und grösser als alles bisherige der Australier. Absolute Empfehlung.

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7. March 2013 · 7:20 am

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