Ryan Adams – Do I Wait (2011; Ashes and Fire)

Es gibt ja einige Musiker, die uns jährlich (oder noch öfters) mit neuen Platten beehren. In den meisten Fällen gilt dann jedoch weniger ist mehr.

Zwei Ausnahmen haben dieser Tage neue, einmal mehr, richtig gute Platten veröffentlicht. Die eine ist Will Oldham, die andere Ryan Adams. Von letzterem kauf ich mir eigentlich alles blind, denn so richtig schlecht war der eigentlich auch nur einmal in seiner Karriere (Rock and Roll). Man darf also behaupten, Call Me Appetite ist Fan. Gespannt war ich also auf den neuesten Output, welcher das erste Mal seit Jahren ohne seine treue Begleitband The Cardinals eingespielt wurde. Also so eine richtige Soloplatte. Und wenn er Solo spielt ist er meistens auch am besten (die Whiskeytown Sachen mal ausgeklammert) . Man denke da nur an das Überalbum Heartbreaker aus dem Jahre 2000 oder an die Love is Hell EP’s. Ashes & Fire ist  da auch keine Ausnahme. Sanfte vom Südstaaten-Country eingenebelte Songs die man wohl am besten zu einem Glass Rotwein hört. Mal etwas oppulenter arrangiert, mal eher reduziert, immer herbstlich mellow.  Stampfer und Rocker sucht man genauso vergeblich wie einen wirklich schlechten Song.. Aber eben, Objektivität ist mir bei diesem Künstler ziemlich abhanden gekommen. Daher, hört selber.

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